Autokennzeichen: Alles rund um‘s Nummernschild

Ein gültiges Autokennzeichen ist in Deutschland Pflicht, um am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Kfz-Kennzeichen wissen müssen: was die Zahlen und Buchstaben bedeuten, wo und wie Sie Ihr Kfz-Nummernschild bekommen und wie Sie ein Wunschkennzeichen reservieren können. Wir erklären Ihnen auch, welche Sonderkennzeichen es gibt und was die gelben, roten, grünen und anderen speziellen Kennzeichen bedeuten.

Zwei französische Kfz-Nummernschilder

Bei der Zulassung Ihres Autos bei der zuständigen Zulassungsstelle bekommen Sie auch Ihre Nummernschilder mit dem neuen Autokennzeichen. © gettyimages/Gilles_Paire

An jedem Auto muss ein Kfz-Kennzeichen beziehungsweise ein Nummernschild an der Vorder- und Rückseite angebracht sein. Wir erklären Ihnen alles, was Sie über das Autokennzeichen wissen müssen:


Wie bekomme ich neue Kennzeichen?

Wir erklären Ihnen, warum Sie ein Autokennzeichen an Ihrem Fahrzeug brauchen, wo und wie Sie es bekommen und was es kostet.

Was ist das Autokennzeichen?

Das Kfz-Kennzeichen ist in Deutschland die amtliche Kennzeichnung von Fahrzeugen. Das legt die Fahrzeug-Zulassungsverordnung der Kfz-Zulassungsstelle fest. Nur durch das Autokennzeichen kann Ihr Auto eindeutig identifiziert und Ihnen zugeordnet werden.

In Deutschland muss jeder Autofahrer ein gültiges Kfz-Kennzeichen für sein Auto haben. Das Autokennzeichen wird auf die Nummernschilder des Autos gedruckt.

Aus Ihrem Autokennzeichen geht normalerweise hervor, in welchem Bezirk Ihr Auto zugelassen ist. Umgangssprachlich wird das Kfz-Kennzeichen auch als Nummernschild bezeichnet.

Wann brauche ich neue Autokennzeichen?

Ihr Autokennzeichen, das auf den beiden Nummernschildern steht, bekommen Sie bei der Anmeldung Ihres Autos. Dafür müssen Sie zu Ihrer zuständigen Kfz-Zulassungsstelle gehen. Jedes zugelassene Auto hat ein eigenes Autokennzeichen. Denn: In Deutschland müssen Sie ein gültiges Nummernschild haben. Sonst dürfen Sie nicht mit Ihrem Auto fahren.

Zu welcher Zulassungsstelle Sie gehen müssen, ist von Ihrem Wohnort abhängig. Auf der Webseite des Kraftfahrt-Bundesamts können Sie sich über die Adressen aller Zulassungsbehörden in Deutschland informieren.

Auch wenn Sie Ihr Auto ummelden, können Sie neue Nummernschilder beantragen. Die Ummeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle ist immer dann nötig, wenn Sie umziehen oder ein neues Auto auf sich als neuen Halter zulassen wollen.

Seit 2015 dürfen Sie bei der Ummeldung Ihre alten Kennzeichen behalten, wenn Sie das möchten. Auch wenn Sie ein gebrauchtes Auto kaufen, können Sie auf Wunsch Ihre alten Nummernschilder übernehmen. Das alte Kennzeichen zu behalten, hat einen Vorteil: Sie sparen sich das Geld für die neuen Nummernschilder, die Sie kaufen müssen, damit das neue Kennzeichen darauf gedruckt werden kann.

Wenn Sie aber ein neues Kennzeichen möchten, müssen Sie das speziell beantragen. Dann bekommen Sie zur Ummeldung neue Nummernschilder mit dem neuen Kennzeichen.

Was kostet das Autokennzeichen?

Neue Autokennzeichen kosten immer auch Geld. Neben den Gebühren für die Anmeldung oder Ummeldung Ihres Wagens bei der Zulassungsstelle, müssen Sie also auch immer extra für die Nummernschilder zahlen.

Für die neuen Schilder müssen Sie in der Regel zwischen 20 und 30 Euro zusätzlich zu den normalen Bearbeitungsgebühren bezahlen. Die Kfz-Anmeldung kostet zwischen 10 und 30 Euro. Für die Ummeldung Ihres Fahrzeugs müssen Sie durchschnittlich zwischen 26 und 29 Euro zahlen. Insgesamt müssen Sie also mit Kosten (Bearbeitungsgebühren und Autokennzeichen) zwischen 30 und 60 Euro rechnen.

Eurokennzeichen

Das Eurokennzeichen mit den Sternen der Europäischen Flagge und dem Buchstaben „D“ befindet sich auf fast allen deutschen Autokennzeichen. © gettyimages.de/Stadtratte

Neues Auto: Wie kann ich mein altes Kennzeichen behalten?

Sobald Sie Ihr Auto abmelden, steht Ihr Kennzeichen wieder frei zur Verfügung. Es kann nach einer Nacht schon wieder neu vergeben werden. Früher war die Sperrfrist in der Regel länger, heute gibt es sie nicht mehr. Sie können das Kennzeichen aber reservieren, wenn Sie das alte Nummernschild auch auf Ihr neues Auto übertragen wollen.

Es gilt: Wenn Sie Ihr altes Kennzeichen für ein neues Auto verwenden wollen, müssen Sie das alte Kennzeichen auf der Zulassungsstelle reservieren. Das müssen Sie tun, bevor Sie Ihr altes Auto abmelden. Die Dauer der Reservierung ist je nach Zulassungsbezirk verschieden.

Informieren Sie sich darüber direkt bei Ihrer zuständigen Kfz-Zulassungsstelle. Fast alle Städte und Landkreise bieten die Option an, dass die Reservierung gegen eine Gebühr von drei Euro (auch mehrfach) verlängert werden kann.


Das Nummernschild: Was bedeuten die Symbole?

Das Kfz-Kennzeichen besteht aus dem Eurokennzeichen, dem Unterscheidungskennzeichen und der Erkennungsnummer. Auch eine Prüfplakette und eine Stempelplakette befinden sich auf dem Autokennzeichen. Welche Bedeutung die einzelnen Symbole haben, erklären wir Ihnen in unserer Infografik, die Sie sich hier auch direkt als PDF downloaden können.

Infografik Kfz-Kennzeichen

Wichtig: Die Nummernschilder auf dem Auto müssen zu jeder Zeit lesbar sein. Bei Verschmutzung, aber auch im Winter bei Schnee und Eis ist es Ihre Pflicht, die Autokennzeichen frei zu machen. Sonst kann ein Bußgeld von fünf bis zehn Euro fällig werden. Fehlen die Kennzeichen komplett, zahlen Sie 60 Euro Strafe.


Wie kann ich mein Wunschkennzeichen reservieren?

Sie können sich die Erkennungsnummer, also die letzten zwei bis sechs Zeichen des Kfz-Kennzeichens, selbst aussuchen. Wenn Sie das tun, spricht man von einem Wunschkennzeichen. Seit 1994 ist es möglich, sich eine eigene Zahlen- und Buchstaben-Kombination auf dem Autokennzeichen auszuwählen. Viele Menschen wollen zum Beispiel ihre Initialen oder die Zahlen ihres Geburtstags auf ihrem Kfz-Kennzeichen haben.

Voraussetzung für die Zuteilung eines solchen Wunschkennzeichens ist, dass die gewünschte Nummer verfügbar ist und nach Paragraf 8 der Zulassungsverordnung (FZV) nicht gegen die guten Sitten verstößt. Nicht nur das normale Kennzeichen gibt es als Wunschkennzeichen, auch für die Sonderkennzeichen H-Kennzeichen, E-Kennzeichen oder Saisonkennzeichen kann man sich seine Erkennungsnummer aussuchen. Was die Sonderkennzeichen genau bedeuten, erklären wir Ihnen später nochmal ausführlich.

So lange Ihr Wunschkennzeichen noch nicht vergeben ist, können Sie es bei Ihrer Kfz-Zulassungsstelle reservieren.

Was kostet ein Wunschkennzeichen?

Wenn Sie sich ein besonderes Kennzeichen aussuchen, müssen Sie zu der regulären An- oder Ummeldungsgebühr (30 bis 60 Euro) noch etwas dazuzahlen: Ein Wunschkennzeichen kostet zusätzlich ungefähr 10 Euro. Wollen Sie das Kennzeichen vorab reservieren, zahlen Sie noch einmal drei Euro Reservierungsgebühr dazu. Insgesamt kostet Sie das Wunschkennzeichen mit Reservierung dann also 13 Euro zusätzlich zu dem regulären Preis.

Diese Reservierungsgebühr zahlen Sie aber nur, wenn Sie das Kennzeichen anschließend auch wirklich beantragen. Die Reservierung gilt, abhängig von Ihrer Zulassungsstelle, zwischen 10 und 90 Tagen.

Wichtig: Reservierte Wunschkennzeichen können nur von der Person zugelassen werden, die das Kfz-Kennzeichen auch reserviert hat.

Kann ich mein Wunschkennzeichen online reservieren?

Es gibt keine offizielle behördliche Stelle zur Online-Reservierung von Wunschkennzeichen. Angebote im Internet, die einen solchen zentralen Wunschkennzeichen-Service anbieten, sind ausschließlich gewerbliche Seiten.

In vielen Städten und Landkreisen können Sie Ihr Wunschkennzeichen aber auf der Website Ihrer Stadt oder Zulassungsstelle online reservieren. Dort können Sie auch die Verfügbarkeit für Ihr Wunschkennzeichen prüfen.

Die Reservierung Ihres Wunschkennzeichens ist heutzutage online in allen großen deutschen Städten wie zum Beispiel in Berlin, Hamburg, München oder Köln möglich. Aber auch viele kleine Städten bieten heute einen Online-Reservierungsservice an.

Besonderheit: Kurze Kennzeichenkombination

Viele Städte vergeben zweistellige Kennzeichenkombinationen nicht als Wunschkennzeichen. Wer ein zweistelliges Kennzeichen haben will, muss beweisen, dass man an seinem Fahrzeug aus technischen Gründen kein längeres Nummernschild anbringen kann.

Kennzeichen-Kombinationen mit weniger als vier Zeichen sind grundsätzlich möglich, können aber in vielen Städten nur direkt auf der Zulassungsstelle reserviert werden. Manche Kennzeichen-Kombinationen sind aber nur für besonderen Fahrzeuge bestimmt, wie zum Beispiel Taxis.

Besonderheit: 3D-Kennnzeichen

3D-Kennnzeichen sind Kunststoff-Kennzeichen, die seit 2013 alternativ zum Alunummernschild angeboten werden. Sie unterscheiden sich nur in ihrem Material von den normalen Kennzeichen.

Der Vorteil der Schilder im Gegensatz zu den regulären Schildern aus Blech ist, dass sie weniger schnell verbeulen und verkratzen. Es kann sich kein Lack ablösen und sie bleiben länger schön.

Die Buchstaben der Plastik-Nummernschilder werden auf eine Grundplatte aus Plastik aufgesteckt und dann fest verankert. Sie sind deshalb etwas erhöhter als die geprägten Buchstaben der Kennzeichen aus Blech. Das hat den Plastik-Schildern den Namen „3D-Kennnzeichen“ eingebracht.

3D-Kennnzeichen sind als Kennzeichen erlaubt. Sie können genauso wie die normalen Alunummernschilder online bestellt und zur Zulassungsstelle mitgebracht werden. Sie sind teurer als die Aluschilder. Zwischen 50 und 60 Euro müssen Sie normalerweise im Durchschnitt für die Autokennzeichen aus Plastik zahlen.

Autos auf Autobahn

Jedes Auto in Deutschland benötigt ein gültiges Kennzeichen. Sonst dürfen Sie damit nicht auf den Straßen fahren. © gettyimages.de/TomasSereda


Sonderkennzeichen: Welche gibt es und was bedeuten sie?

Neben den normalen Kfz-Kennzeichen gibt es auch rote, grüne und gelbe Kennzeichen auf verschiedenen Autos. Wir erklären Ihnen, was die unterschiedlichen Sonderkennzeichen alle bedeuten.

Die Oldtimer-Kennzeichen

Um als Oldtimer zu gelten, muss ein Auto mindestens 30 Jahre alt und sehr gut erhalten sein. Das Fahrzeug muss auch dem Originalzustand entsprechen. Das bedeutet: Wurde etwas am Auto umgebaut, müssen diese Arbeiten originalgetreu sein und dürfen das Aussehen des Wagens nicht verändern. Ein moderner Motor in einem alten Auto ist zum Beispiel nicht erlaubt. Ein nachgerüsteter Katalysator ist normalerweise aber kein Problem.

Die Voraussetzung, damit das Auto auch als Oldtimer anerkannt wird: Sie müssen den guten und originalgetreuen Zustand des Autos erfolgreich nachweisen. Ob Ihr Auto Oldtimerstatus hat, muss ein Gutachter des TÜVs, der DEKRA oder einer anderen Prüfstelle feststellen. Er stellt Ihnen dann ein Gutachten aus, das Sie zur Zulassungsstelle mitnehmen müssen.

Das Gutachten für ein Oldtimer-Kennzeichen kostet normalerweise zwischen 100 und 150 Euro.

Das H-Kennzeichen

  • Voraussetzung: Fahrzeug ist mindestens 30 Jahre alt und Oldtimergutachten liegt vor.
  • Gültigkeit: ist nicht begrenzt. Sie müssen das Auto nur einmal zulassen.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 40 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Seit 1997 gibt es in Deutschland das H-Kennzeichen für Oldtimer. Das Oldtimerkennzeichen sieht aus wie ein normales Kennzeichen. Hinter der Erkennungsnummer steht aber der Buchstabe „H“ für „historisch“. Mit einem H-Kennzeichen können Sie für Ihr Sammlerstück Steuer- und Versicherungsvergünstigungen erhalten.

Mit diesem Sonderkennzeichen können Autos ausgestattet werden, die mindestens 30 Jahre alt und in einem guten Zustand sind. Aber: nicht jedes alte Auto ist gleichzeitig ein Oldtimer. Mit dem H-Kennzeichen dürfen nur begutachtete Oldtimer fahren.

Mit dem H-Kennzeichen steht alle zwei Jahre die Hauptuntersuchung an. Dabei wird auch der Zustand Ihres Wagens neu bewertet. Hat er sich verschlechtert, kann es passieren, dass Sie das Kennzeichen verlieren.

Die Vorteile des H-Kennzeichens

Für einen Oldtimer mit H-Kennzeichen zahlen Sie pauschal 191,73 Euro Kfz-Steuer im Jahr (Stand: Februar 2018). Dadurch sparen Sie in den meisten Fällen Geld. Für Autos mit weniger als 800 cm³ Hubraum ist die Kfz-Steuer aber bei einer normalen Zulassung oft günstiger. Das müssen Sie für jedes Auto einzeln überprüfen.

Auch für die Versicherung Ihres Oldtimers zahlen Sie oft weniger als für moderne Fahrzeuge. Das liegt normalerweise daran, dass das historische Auto seltener gefahren wird. Voraussetzung ist meistens, dass Sie ein zweites Fahrzeug haben oder Sie in Ihrem Haushalt eine Dauerkarte für den öffentlichen Nahverkehr nutzen.

Ein weiterer Vorteil des Oldtimer-Nummernschilds: Autos mit dem H-Kennzeichen dürfen auch ohne Feinstaubplakette in Umweltzonen fahren. Eine grüne Plakette benötigen Sie dafür nicht.

Eine Besonderheit: Seit dem 01. Oktober 2017 dürfen H-Kennzeichen für Oldtimer auch mit einem Saisonkennzeichen kombiniert werden. Das macht Sinn, wenn Sie Ihren Oldtimer zum Beispiel nur zur Sommersaison fahren. So können Sie weitere Steuerausgaben für das Auto sparen. Sie zahlen dann nur den Steueranteil für den Zeitraum, in dem Sie das Auto auch nutzen. Mit dem Saisonkennzeichen kann Ihr Fahrzeug maximal 11 Monate und mindestens 2 Monate zugelassen werden.

Das rote Oldtimer-Kennzeichen

Das rote Kennzeichen für Oldtimer ist eine Sonderform des roten Händler-Kennzeichens. Es wird nur an Oldtimer-Sammler ausgegeben, die viele Fahrzeuge besitzen.

  • Voraussetzung: wie beim H-Kennzeichen. Bekommen nur Sammler mit vielen Fahrzeugen.
  • Gültigkeit: beträgt ein Jahr, danach ist eine Verlängerung (auch unbefristet) nötig.
  • Kosten: Gebühr liegt zwischen 26 und 205 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Betriebszeitraum: ist begrenzt auf Probe- und Überführungsfahrten.
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Es macht Sinn, ein rotes Kennzeichen zu beantragen, wenn Sie Ihren Oldtimer nicht regelmäßig nutzen wollen. Fahren Sie das Auto nur zu Veranstaltungen oder zur Werkstatt, können Sie als Sammler ein rotes Kennzeichen für Oldtimer beantragen. Es besteht aus dem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer, die mit 07 beginnt.

Die Besonderheit: Sie dürfen damit nicht normal am Straßenverkehr teilnehmen, sondern nur Probe-, Überführungs- und Werkstattfahrten durchführen und zu Oldtimermessen und -treffen fahren. Für das Kennzeichen benötigen Sie ein Oldtimergutachten vom TÜV oder einer anderen Prüfstelle. Das ist gleich wie beim H-Kennzeichen für Oldtimer. Ihr Oldtimer muss dann aber nicht regelmäßig zur Hauptuntersuchung.

Der Vorteil: Sie können einen Satz rote Kennzeichen für mehrere Oldtimer verwenden, wenn Sie alle Fahrzeuge, die Sie mit dem Kennzeichen fahren wollen, bei der Zulassungsstelle nennen.

Auch mit dem roten 07er-Kennzeichen zahlen Sie den pauschalen Steuersatz von 191,73 Euro im Jahr (Stand: Februar 2018) für Oldtimer und benötigen keine Feinstaubplakette, um in einer Umweltzone zu fahren.

Das E-Kennzeichen

Seit Juni 2015 gilt in Deutschland das Elektromobilitätsgesetz (EmoG). Es gewährt batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen Sonderrechte im Verkehr. Dazu zählen Elektroautos, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge. Das Gesetz soll die Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge fördern. Der Grund: Elektrofahrzeuge entlasten die Umwelt.

  • Voraussetzung: Das Fahrzeug ist Elektroauto nach dem EmoG.
  • Gültigkeit: ist nicht begrenzt. Sie müssen das Auto nur einmal zulassen.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 30 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Aufbau

Das E-Kennzeichen dürfen nur Elektroautos nach dem EmoG fahren. Vom Aussehen ähnelt das E-Kennzeichen dem H-Kennzeichen: Es sieht fast genauso aus wie ein normales, schwarzes Kfz-Kennzeichen. Hinter der Erkennungsnummer steht aber anstatt des Buchstaben H ein E für „elektrisch“.

Vorteile

Elektroautos haben an manchen Orten besondere Privilegien. Kommunen können den Fahrern von E-Autos zum Beispiel erlauben, Busspuren zu nutzen, oder geringere Parkgebühren verlangen. Um diese Vorteile mit Ihrem Elektroauto nutzen zu können, benötigen Sie das E-Kennzeichen für Elektroautos.

Auch wichtig: Das E-Kennzeichen ist mit dem Saisonkennzeichen kombinierbar. Sie können also die Steuervorteile des Saisonkennzeichens nutzen, wenn Sie zum Beispiel nur im Sommer mit Ihrem Elektroauto fahren. Wenn Sie Ihr Elektroauto mit Saisonkennzeichen zulassen, steht das „E“ direkt hinter der Erkennungsnummer.

Das grüne Kennzeichen für steuerbefreite Fahrzeuge

Nur bestimmte Fahrzeuge dürfen grüne Kennzeichen tragen, zum Beispiel Traktoren oder Pferdeanhänger. Denn: das grüne Nummernschild gilt nur für Fahrzeuge, die von der Kraftfahrzeugsteuer (KraftStG) befreit sind.

  • Voraussetzung: Das Fahrzeug ist von der Kraftfahrzeugsteuer befreit.
  • Gültigkeit: ist nicht begrenzt. Sie müssen das Auto nur einmal zulassen.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 30 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Aufbau

Das grüne Kennzeichen sieht aus wie ein normales Kennzeichen, aber die Schrift ist grün.

Wer kann ein grünes Kennzeichen bekommen?

Nur bestimmte Fahrzeuge können in Deutschland steuerbefreit werden. Das ist möglich für

  • Fahrzeuge von Hilfsorganisationen,
  • streng zweckgebundene Fahrzeuge wie zum Beispiel Baumaschinen, Kräne oder Gabelstapler,
  • Fahrzeuge für die Forst- und Landwirtschaft oder
  • Anhänger zum Transport von Hunden, Pferden oder Sportgeräten.

Wichtig: Auch Menschen mit schwerer Behinderung können für ihr Fahrzeug ein grünes Kennzeichen beantragen.

Wie bekomme ich das grüne Kennzeichen?

Um das grüne Autokennzeichen zu erhalten, müssen Sie sich oder Ihr Fahrzeug zuerst vom Finanzamt oder Zoll von der Kraftfahrzeugsteuer befreien lassen.

Mit der Bestätigung der Steuerbefreiung gehen Sie dann zur zuständigen Zulassungsstelle. Dort bekommen Sie Ihr grünes Kennzeichen.

Wichtig: Die Steuerbefreiung hat keine Auswirkung auf die Versicherungspflicht. Auch für Fahrzeuge mit einem grünen Kennzeichen müssen Sie bei der Zulassung eine Kfz-Haftpflichtversicherung nachweisen.

Das Kurzzeitkennzeichen

Das Kurzzeitkennzeichen wurde für Überführungen und Probefahrten eingeführt. Es wird auch „5-Tages-Kennzeichen“ genannt. Sie können das Kurzzeitkennzeichen dann beantragen, wenn Ihr Auto keine andere gültige Zulassung hat, also abgemeldet ist.

  • Gültigkeit: fünf Tage
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa zehn Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Betriebszeitraum: ist begrenzt auf Probe- und Überführungsfahrten.
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Aufbau

Das Kurzzeitkennzeichen gilt fünf Tage lang. Der letzte Tag dieser Gültigkeit ist in einem gelben Feld rechts auf dem Schild mit Tag, Monat und Jahr vermerkt.

Das blaue Eurofeld (links) fehlt. Das Kurzzeitkennzeichen hat als Erkennungsnummer nur Zahlen. Es enthält keine Buchstaben. Die Erkennungsnummer beginnt bei Kurzzeitkennzeichen immer mit 03 oder 04. Die Stempelplakette hat einen blauen Untergrund.

Wann lohnt sich das Kurzzeitkennzeichen?

Das Beantragen des Kurzzeitkennzeichens macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Sie einen neugekauften Gebrauchtwagen nach Hause fahren oder ein stillgelegtes Auto zum TÜV bringen wollen. Denn: auch für solche kurzen Fahrten benötigen Sie ein gültiges Kennzeichen.

Das Kurzzeitkennzeichen ist nur für Probefahrten oder Überführungsfahrten zugelassen. Gemeint sind damit alle Fahrten, um die Gebrauchsfähigkeit des Autos festzustellen und Fahrten zur Überführung des Fahrzeugs an einen anderen Ort. Weitere Fahrten sind per Gesetz verboten und werden mit einem Bußgeld von 50 Euro bestraft. Sie können zusätzlich auch wegen Steuerhinterziehung, Versicherungsbetrug oder Fahren ohne Zulassung angeklagt werden.

Wenn Sie ein Auto überführen wollen, können Sie sich das Kurzzeitkennzeichen auch dort ausstellen lassen, wo Sie das Auto abholen.

Voraussetzungen

Ein Kurzzeitkennzeichen darf Ihnen nicht nur die Zulassungsstelle am Wohnort, sondern jede Zulassungsstelle in Deutschland ausstellen.

Voraussetzung für ein Kurzzeitkennzeichen ist eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung mit einer elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) für mindestens fünf Tage.

Seit dem 1. April 2015 müssen Sie für ein Kurzzeitkennzeichen auch eine gültige Hauptuntersuchung nachweisen. Ist keine gültige HU vorhanden, dürfen Sie mit den Kurzzeitkennzeichen nur bis zur nächstgelegenen Werkstatt oder Prüfstelle fahren.

Bei der Zulassung wird dann vermerkt, dass Sie unmittelbar die nächstgelegene Werkstatt oder Prüfstelle aufsuchen müssen. Das bedeutet, dass die Prüfstelle im Zulassungsbezirk des Kennzeichenkürzels oder in einem direkt angrenzenden Bezirk liegen muss. Wurde Ihr Fahrzeug als verkehrsuntauglich (nicht verkehrssicher) eingestuft, dürfen Sie gar nicht mehr damit fahren.

Automechaniker repariert Wagen

Nur Betreiber von Werkstätten, Kfz-Händler und Fahrzeughersteller dürfen ein rotes Kennzeichen auf dem Fahrzeug führen. © gettyimages.de/South_agency

Das rote Kennzeichen oder Händler-Kennzeichen

Neben dem Kurzzeitkennzeichen gibt es rote Kennzeichen, die einen ähnlichen Zweck erfüllen: Sie sind für Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten oder Tageszulassungen gedacht. Rote Kennzeichen werden seit dem Jahr 1998 nur noch an Fahrzeughersteller, Kfz-Werkstätten und Kfz-Händler vergeben. Damit unterscheiden sie sich vom Kurzzeitkennzeichen. Es wird aus dem Grund auch Händler-Kennzeichen genannt.

  • Voraussetzung: angemeldeter Kfz-Gewerbebetrieb
  • Gültigkeit: liegt bei einem Jahr, danach ist eine Verlängerung möglich (auch unbefristet).
  • Betriebszeitraum: ist begrenzt auf Prüfungs-, Probe-, Überführungsfahrten.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 100 Euro pro Jahr plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht und meistens teuer, weil unabhängig vom Fahrzeug.

Aufbau

Das rote Kennzeichen oder „Händler-Kennzeichen“ zeigt das blaue Eurofeld mit Länderkennung links. Dieses Autokennzeichen hat als Erkennungsnummer nur Zahlen. Es enthält keine Buchstaben. Die Erkennungsnummer in roten Kennzeichen beginnt immer mit 06.

Besonderheit

Mit dem roten Autokennzeichen auf dem Fahrzeug dürfen nur Fahrzeughersteller, Kfz-Werkstätten und Kfz-Händler fahren. Auch das Leihen des Wagens oder des roten Kennzeichens an Privatpersonen ist verboten. Wer sich als Privatperson für eine Überführung ein rotes Kennzeichen bei einem befreundeten Händler oder einer Werkstatt leiht, begeht eine Straftat. Das Fahrzeug ist nicht versichert und der Händler riskiert sein rotes Kennzeichen (alle roten Kennzeichen) für immer zu verlieren.

Ausfuhrkennzeichen (Exportkennzeichen)

Wer sein Auto ins Ausland überführen möchte, braucht das Ausfuhrkennzeichen oder Überführungskennzeichen. Manchmal wird es auch Zollkennzeichen genannt.

Einige EU-Staaten dulden das deutsche Kurzzeitkennzeichen. Darauf sollten Sie sich aber nicht verlassen. Exportieren Sie ein Auto in ein Nicht-EU-Land, müssen Sie immer ein Ausfuhrkennzeichen benutzen. Auch im EU-Ausland sind Sie nur mit dem roten Überführungskennzeichen auf der sicheren Seite.

  • Gültigkeit: mindestens 14 Tage bis maximal ein Jahr
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 45 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind abhängig von der Dauer der Gültigkeit.

Aufbau

Das Ausfuhrkennzeichen hat keinen blauen Euro-Balken am linken Rand. Es zeigt am rechten Rand einen roten Balken mit dem Datum (Tag, Monat und Jahr), zu dem die Gültigkeit der Zulassung endet.

Das Kennzeichen besteht aus dem Unterscheidungszeichen des Verwaltungsbezirks und einer Erkennungsnummer mit einer ein- bis vierstelligen Zahl und einem nachfolgenden Buchstaben. Im Gegensatz zum normalen Kennzeichen steht der Buchstabe in der Erkennungsnummer hinter der Zahl. Die Stempelplakette hat einen roten Untergrund.

Voraussetzungen & Versicherung

Für das Ausfuhrkennzeichen braucht Ihr Auto während des Zulassungszeitraums eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung, die auch im Ausland gilt. Sie benötigen für Ihr Auto auch eine gültige Hauptuntersuchung.

Sie erhalten zusätzlich eine internationale grüne Versicherungskarte, die als Versicherungsnachweis im Ausland dient. Endet die Zulassung oder Versicherung, dürfen Sie das Auto in Deutschland nicht mehr auf öffentlichen Straßen fahren oder parken. Für den Zeitraum, in dem das Auto mit dem Ausfuhrkennzeichen zugelassen ist, zahlen Sie Kfz-Steuer.

Das Wechselkennzeichen

Das Wechselkennzeichen ist ein austauschbares Nummernschild, das zwischen zwei Fahrzeugen hin und her gewechselt werden kann. Wichtig: Nur das Fahrzeug, an dem das Wechselkennzeichen angesteckt ist, darf am Straßenverkehr teilnehmen. Die beiden mit Wechselkennzeichen zugelassenen Fahrzeuge können nie gleichzeitig gefahren werden.

  • Voraussetzung: zwei Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse
  • Gültigkeit: ist nicht begrenzt. Sie müssen das Auto nur einmal zulassen.
  • Betriebszeitraum: Es darf immer nur ein Auto fahren.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 65 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Aufbau

Das Wechselkennzeichen besteht rechts aus einem kleineren Teil mit einer ein- bis zweistelligen Erkennungsnummer, die fest am jeweiligen Fahrzeug angebracht wird (fahrzeugbezogenes Kennzeichenteil). Es hat dazu ein Wechselelement, das fast wie ein normales Kennzeichen aussieht.

Statt der Prüfplakette zeigt das Unterscheidungskennzeichen den Buchstaben W. Die Prüfplaketten sind auf dem kleineren, fahrzeugbezogenen Kennzeichenteil an jedem der beiden Fahrzeuge angebracht.

Voraussetzungen

Die beiden mit einem Wechselkennzeichen zugelassenen Fahrzeuge müssen die gleiche Fahrzeugklasse haben. Möglich ist das also zum Beispiel für zwei Pkw, zwei Motorräder oder zwei Wohnmobile. Es können aber nie zwei unterschiedliche Fahrzeuge mit einem Wechselkennzeichen gefahren werden. Auch verschiedene Oldtimer können mit einem Wechselkennzeichen zugelassen werden.

Für beide Fahrzeuge, auf die das Kennzeichen zugelassen ist, fällt dann die volle Kfz-Steuer an. Das Fahrzeug, das kein Kennzeichen trägt, müssen Sie auf einem privaten Stellplatz parken, zum Beispiel in einer Garage oder auf einem umzäunten Grundstück.

Das ist zu beachten: Für Fahrzeuge mit Wechselkennzeichen gibt es nicht so viele Versicherungen mit passenden und günstigen Konditionen. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Versicherungsanbieter, bevor Sie sich auf eine Versicherung festlegen.

Wohnmobil vor einem See

Für mache Fahrzeuge, wie zum Beispiel Wohnmobile, lohnt sich oft ein Saisonkennzeichen. © gettyimages.de/cookelma

Das Saisonkennzeichen

Nicht jedes Fahrzeug ist für jede Jahreszeit gemacht. Zum Beispiel Cabrios und Wohnmobile, die ausschließlich im Sommer zum Einsatz kommen, fahren mit einem Saisonkennzeichen günstiger.

  • Gültigkeit: ist nicht begrenzt. Sie müssen das Auto nur einmal zulassen.
  • Betriebszeitraum: ist begrenzt auf mindestens zwei Monate bis maximal 11 Monate.
  • Kosten: Gebühr liegt bei circa 30 Euro plus Schilder (circa 20 bis 30 Euro).
  • Versicherung: ist Pflicht. Kosten sind immer abhängig von Fahrzeug und Fahrer.

Aufbau

Die Zulassungsstelle trägt den gewünschten Zeitraum im Fahrzeugschein ein. Rechts auf dem Kennzeichen stehen der erste und der letzte Monat des zugelassenen Zeitraums übereinander. Sie werden durch einen Strich getrennt. Die Zahlen „04“ und „10“ bedeuten zum Beispiel, dass der Wagen von Anfang April bis Ende Oktober zugelassen ist.

Für wen lohnt sich das Saisonkennzeichen?

Ein Saisonkennzeichen lohnt sich für alle, die über einen privaten Stellplatz verfügen. Wer extra eine Garage anmieten muss, sollte sich ausrechnen, ob das Saisonkennzeichen plus Miete wirklich noch die günstigere Alternative ist.

Das sollten Sie wissen: Ein Schadenfreiheitsrabatt für die Kfz-Versicherung wird nur angerechnet, wenn das Fahrzeug im Jahr für sechs Monate oder länger zugelassen ist. Wenn Sie Ihr Fahrzeug nur zwei bis drei Monate im Jahr zulassen (zum Beispiel ein Wohnmobil oder ein Cabrio), wird sich die Schadenfreiheitsklasse Ihrer Kfz-Versicherung nicht verbessern.

Ein Tipp: Prüfen Sie, ob Sie mit einer bessere Schadenfreiheitsklasse oder an der geringeren Kfz-Steuer mehr sparen können.

Für welchen Zeitraum gilt es?

Saisonkennzeichen gelten immer für einen festgelegten Zeitraum von mindestens zwei Monaten und maximal 11 Monaten.

Wichtig: Der Zeitraum muss zusammenhängend sein, ist aber nicht an das Kalenderjahr gebunden. Obwohl die meisten Saisonkennzeichen für die Sommermonate vergeben werden, könnten Sie ein Fahrzeug zum Beispiel auch nur für die Wintermonate zulassen.

Wie funktioniert die Zulassung?

Einen Wagen mit einem Saisonkennzeichen melden Sie einmalig an. Sie dürfen damit nur im Betriebszeitraum, also in der Saison fahren. Die restlichen Monate muss das Fahrzeug ruhen. Die Schilder dürfen auch während der Ruhezeit am Auto bleiben.

Das An- und Abmelden des Fahrzeugs zum Saisonbeginn beziehungsweise zum Saisonende entfällt. Damit sparen Sie sich nicht nur Behördengänge, sondern auch Geld. Sie zahlen nur einmal die Zulassungsgebühren.

Es gilt: Während der Ruhezeit dürfen Sie das Fahrzeug nicht auf öffentlichen Straßen fahren oder parken. Sie müssen es auf einem privaten Stellplatz abstellen, zum Beispiel in einer Garage oder auf einem umzäunten Privatgrundstück.

Steuer & Versicherung

Mit Saisonkennzeichen zahlen Sie die Kfz-Steuer und Kfz-Versicherung nur für den Zeitraum, in dem Sie das Auto tatsächlich nutzen. Während der Ruhezeit bleibt der Versicherungsschutz erhalten, wenn Sie das Fahrzeug auf einem privaten, sicheren Platz abstellen. Als sicherer Platz gilt aus Versicherungssicht: Ein geschlossener Raum zum Einstellen des Fahrzeugs (zum Beispiel eine Einzel- oder Sammelgarage) oder ein eingegrenzter Abstellplatz (zum Beispiel von Zaun, Hecke oder Mauer umgeben).

Im Rahmen einer Ruheversicherung wird Ihnen normalerweise Versicherungsschutz für die Kfz-Haftpflichtversicherung und für die Teilkaskoversicherung gewährt. Das bedeutet: Wird Ihr Fahrzeug zum Beispiel außerhalb der Saison gestohlen, zahlt die Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden beziehungsweise den Verlust.

Aber: Mutwillige Beschädigungen (Vandalismus) sind in dem Fall nicht abgedeckt, weil solche Schäden nur von der Vollkaskoversicherung übernommen werden.

Das richtige Autokennzeichen wählen

Ein gültiges Kfz-Kennzeichen ist Voraussetzung, um in Deutschland am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Für die meisten Fahrzeuge ist ein normales Autokennzeichen ausreichend. Es gibt für spezielle Fahrzeuge oder Gelegenheiten aber auch Sonderkennzeichen, die Ihnen verschiedene Vorteile bieten.

Jetzt wissen Sie, wie Sie an Ihr Kennzeichen kommen und sich ein Wunschkennzeichen reservieren können. Sie wissen auch über alle gängigen Sonderkennzeichen Bescheid. In manchen Fällen ist ein Sonderkennzeichen die bessere Wahl. Damit können Sie Kosten sparen, zum Beispiel bei der Kfz-Steuer.

Voraussetzung für die Zulassung ist eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung. Nur ein versichertes Auto kann zugelassen werden und bekommt neue Nummernschilder. Bei den Kosten für die Kfz-Versicherung gibt es große Unterschiede. Damit Sie die beste Kfz-Versicherung für sich finden, sollten Sie die Angebote verschiedener Versicherungsanbieter vergleichen.

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