Autobatterie laden: So geht's!

Probleme mit der Autobatterie sind die häufigste Ursache für Autopannen. Wenn eine schwache Autobatterie nicht aufgeladen wird, springt Ihr Wagen nämlich nicht mehr an. Auch die Starthilfe kann dann nur kurzfristig helfen. Damit Ihr Wagen wieder richtig geladen und startklar ist, erklären wir Ihnen, wie Sie beim Autobatterie-Laden am besten vorgehen, wie lange das Laden dauert, wie hoch die richtige Ladespannung der Autobatterie sein muss und welche Kosten entstehen.

Autobatterie laden
Beim Laden der Autobatterie gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. © gettyimages/Natnan Srisuwan

Laut ADAC zählen Probleme mit der Autobatterie zu den häufigsten Pannenursachen in Deutschland. Deshalb sollten Sie die Ladung Ihrer Autobatterie regelmäßig prüfen. Denn Licht, Radio oder auch das Aufladen von Handy und Tablet im Auto ziehen regelmäßig Strom ab. Wir erklären Ihnen deshalb, was Sie beim Autobatterie-Laden beachten müssen:

Wie prüfe ich den Stand der Autobatterie?

Um den Stand Ihrer Autobatterie zu prüfen, brauchen Sie einen Multimeter. Das Gerät ist schon ab 15 Euro im Elektrofachgeschäft erhältlich.

Wichtig ist aber auch der richtige Zeitpunkt für die Messung: Prüfen Sie Ihre Autobatterie am besten, wenn Sie das Auto einige Stunden nicht genutzt haben.

Beim Prüfen müssen Sie die richtige Reihenfolge beim Anschließen der Kabel einhalten. Dabei gehen Sie so vor:

  1. Schalten Sie den Wagen vollständig ab. Keine Geräte sollten jetzt noch Strom verbrauchen.

  2. Schließen Sie das rote Kabel des Multimeters an den roten Pluspol der Autobatterie an.

  3. Erst jetzt schließen Sie das schwarze Multimeterkabel an den schwarzen Minuspol der Autobatterie.

  4. Jetzt müssen Sie den Messungsbereich am Multimeter auf 12 Volt einstellen. Ist der falsche Bereich eingestellt, kann das das Ergebnis verfälschen.

  5. Zeigt das Gerät bei der Messung einen Wert zwischen 12,4 und 12,9 Volt an, müssen Sie die Batterie nicht laden. Liegt der Wert darunter, sollten Sie die Autobatterie laut dem Hersteller VARTA laden.

Die Angabe eines handelsüblichen Multimeters ist aber nicht vollkommen verlässlich. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte die Autobatterie lieber für wenig Geld von einem Fachmann prüfen lassen.

Das sollten Sie beachten: Voraussetzung für das Laden der Autobatterie ist, dass sie nicht älter als vier Jahre ist. Dann müssen Sie sie normalerweise gegen eine neue Autobatterie austauschen.

Multimeter misst, ob man die Autobatterie laden muss
Mit einem Multimeter können Sie den Stand Ihrer Autobatterie ungefähr einschätzen. © gettyimages/joebelanger

Autobatterie laden: Wie geht es Schritt für Schritt?

Achtung: Die folgenden Warnhinweise stammen vom Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie und beziehen sich auf die richtige Anwendung von Lithiumbatterien. Sie müssen sie beachten, wenn Ihre Autobatterie eine Lithiumbatterie ist und Sie sie laden möchten, ohne einen Schaden zu verursachen.

  • Ein wichtiger Warnhinweis: Autobatterien enthalten Säuren, die laut dem Technologiehersteller Beos Elektronik bei einem falschen Umgang mit der Batterie im schlimmsten Fall zur Explosion führen können. Beachten Sie deshalb immer die Angaben und Warnhinweise des Batterieherstellers. Sind Sie sich beim Aufladen Ihrer Autobatterie unsicher, sollten Sie lieber einen Fachmann aufsuchen.

  • Eingefrorene Autobatterien und solche, die eine Temperatur von über 45 Grad Celsius haben, dürfen Sie laut dem Hersteller VARTA nicht laden. Wenn die Batterie während des Ladens zu heiß wird, müssen Sie den Vorgang abbrechen. Auch sogenannte AGM- und EFB-Batterien darf laut VARTA nur der Fachmann aufladen. Ob Sie eine solche Autobatterie besitzen, können Sie in der Gebrauchsanleitung des Herstellers nachlesen.

  • Sie dürfen laut dem Hersteller Panther Batterien auch keine Autobatterien aufladen, die beschädigt sind. Denn hier herrscht Explosionsgefahr. Ob eine Batterie beschädigt ist, erkennen Sie zum Beispiel, wenn aus der Batterie die darin enthaltene Säure entweicht. Hier müssen Sie sehr vorsichtig sein, denn die in der Batterie enthaltene Säure ist stark ätzend. Wenn die Säure während des Ladens austritt, müssen Sie den Vorgang sofort abbrechen.

  • Beim Ab- und Anklemmen der Kabel müssen Sie immer die folgende Reihenfolge beachten: Abklemmen: Zuerst das schwarze Kabel (Minuspol), dann das rote Kabel (Pluspol). Anklemmen: Zuerst das rote Kabel (Pluspol), dann das schwarze (Minuspol).

  • Achtung: Berühren Sie niemals den Plus- und den Minuspol gleichzeitig mit der Karosserie Ihres Autos oder einem anderen metallischen Gegenstand wie einem Schraubenschlüssel. Sonst kommt es nämlich zum Stromschlag.

Ein wichtiger Hinweis: Die folgenden Vorgaben gelten für handelsübliche 12-Volt-Batterien. Wenn Sie eine Autobatterie mit niedrigerer oder höherer Volt-Zahl haben (zum Beispiel 6 Volt bei Motorrädern oder 24 Volt bei Lkw), wenden Sie sich am besten an einen Fachmann.

Das folgende Tutorial zeigt Ihnen, wie das Laden Ihrer Autobatterie funktionieren kann. Die Einzelheiten zu den Schritten weiter unten sollten Sie sich aber auch durchlesen, um alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen und richtig vorzugehen:

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Schritt 1: Passendes Ladegerät finden & Werkzeug vorbereiten

Ein passendes Ladegerät ist die Grundlage, damit das Laden reibungslos funktioniert. Deshalb sollte man bei der Suche nach dem richtigen Ladegerät auf die folgenden Punkte achten:

  • Passendes Gerät für Ihren Batterietypen: Wichtig ist, dass das Ladegerät zum Batterietyp passt. Je nachdem, ob Sie eine Blei-Säure-Batterie haben oder eine Gel-Batterie besitzen, brauchen Sie ein anderes Ladegerät. Es gibt aber auch Ladegeräte, die für beide Batterietypen geeignet sind. Sie lohnen sich besonders, wenn Sie vorhaben, Ihr Fahrzeug irgendwann zu wechseln. Wenn Sie sich aktuell nicht sicher sind, welchen Batterietyp Sie haben, schauen Sie am besten in der Bedienungsanleitung Ihres Wagens nach.
  • Batteriespannung: Das richtige Ladegerät muss auch die notwendige Batterie-Ladespannung unterstützen. Bei den meisten Autobatterien beträgt der Spannungsbereich 12 Volt (Abkürzung: 12 V). Wenn Sie die Spannung Ihrer Autobatterie nicht kennen, bitten Sie am besten einen Fachmann um Hilfe.
  • Gleichstrom: Achten Sie darauf, dass Ihr Ladegerät mit Gleichstrom funktioniert (kein Wechselstrom). Denn sonst kann die Autobatterie nicht aufgeladen werden.
  • Delta-Peak-Abschaltung und Mikroprozessor-Steuerung: Für ungeübte Anfänger lohnt es sich beim Ladegerät, etwas mehr Geld auszugeben. Intelligente Ladegeräte haben einen Überhitzungsschutz und schalten sich nach der vollständigen Aufladung selbst ab. Außerdem fahren sie den Ladestrom mit steigendem Ladezustand immer weiter herunter. Das heißt, sie begrenzen den Strom selbstständig, sodass der Nutzer kaum etwas tun muss.

Beim Laden der Autobatterie werden Sie auch ein paar Hilfsmittel benötigen. Die folgenden Dinge sollten Sie deshalb bereitlegen:

  • Schutzbrille und säurefeste Schutzhandschuhe
  • Schraubenzieher und Schraubenschlüssel
  • ein trockenes Tuch
  • das Ladegerät und die dazugehörige Bedienungsanleitung
  • die Bedienungsanleitung Ihrer Autobatterie
Frau hat Panne und muss Autobatterie laden
Etwa 40 Prozent aller Pannen im Verkehr gehen auf Probleme mit der Autobatterie zurück. © gettyimages/South_agency

Schritt 2: Sicherheitsvorkehrungen treffen

Für das Laden der Autobatterie müssen Sie verschiedene Sicherheitsvorkehrungen treffen, denn sonst gefährden Sie sich und Ihr Auto. Das sollten Sie laut dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie beachten:

  • Wählen Sie einen trockenen Ort zum Aufladen, an dem Sie vor dem Wetter geschützt sind. Hier muss es auch eine Steckdose geben.
  • ACHTUNG: Öffnen Sie Türen und Fenster im Raum, damit die Luft nicht steht und sich kein Gas im Raum staut. Bei Blei-Säure-Batterien kann sich während des Ladens Knallgas bilden und entweichen. Im Extremfall kann eine Explosion schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen.
  • Es darf kein offenes Feuer im Raum sein.
  • Lesen Sie sich die Bedienungsanleitung des Ladegerätes genau durch. Halten Sie sich immer an die Vorgaben des Herstellers, denn bei jeder Autobatterie können unterschiedliche Vorkehrungen nötig sein.
  • Wenn Sie kein Gerät mit Mikroprozessor-Steuerung haben: Kontrollieren Sie die Temperatur der Autobatterie. Laut dem Hersteller VARTA dürfen Sie keine Autobatterie laden, die 45 Grad Celsius erreicht. Brechen Sie den Ladevorgang ab, wenn die Autobatterie heiß wird.

Schritt 3: Autobatterie abklemmen

Laut dem Verbraucherportal des bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sollten Sie die Autobatterie für den Ladevorgang nicht ausbauen, wenn es möglich ist, sondern sie direkt im Fahrzeug aufladen. Lesen Sie am besten aber in der Bedienungsanleitung Ihrer Autobatterie nach, was der Hersteller Ihnen für Ihr Modell empfiehlt.

Sobald Sie Ihre Schutzbrille und die säurefesten Handschuhe angezogen haben, geht es los. Sie müssen jetzt die Autobatterie an Ihrem Wagen finden. Bei den meisten Autos befindet sich die Autobatterie im Motorraum. Bei Marken wie BMW oder Volvo kann sie sich aber auch im hinteren Teil des Autos befinden. Sobald Sie die Autobatterie gefunden haben, müssen Sie sie richtig abklemmen.

Sie müssen die Autobatterie richtig abklemmen, damit kein Kurzschluss am Wagen entsteht oder er vollständig unter Spannung gesetzt wird. Achten Sie deshalb beim Abklemmen immer auf die richtige Reihenfolge:

  1. Sie müssen das Auto vollständig abschalten. Es dürfen keine Geräte (zum Beispiel Radio, Licht oder Navi) mehr angeschaltet sein.

  2. Öffnen Sie jetzt die Motorhaube und suchen Sie die Autobatterie. Bei neueren Fahrzeugen kann sie sich in einem Batteriekasten befinden.

  3. Wenn die Batterie freiliegt, schrauben Sie zuerst das schwarze Kabel (manchmal ist es auch blau) vom Minuspol ab. Denn sonst kann es zum Kurzschluss kommen. Halten Sie sich deshalb unbedingt an die Vorgabe.

  4. Die Kabelschuhe (das sind die Metallaufsätze am Kabel) sind häufig eingefettet. Sobald Sie sie entfernt haben, wickeln Sie sie am besten in ein Tuch.

  5. Jetzt können Sie auch das rote Kabel vom Pluspol der Autobatterie entfernen. Aber Achtung: Das rote und das schwarze Kabel dürfen sich nicht berühren, denn sonst kann es zum Stromschlag kommen.

Möchten Sie die Autobatterie aus dem Motorraum herausheben, schrauben Sie noch den Blechwinkel los, der die Batterie hält. Damit keine Flüssigkeit austritt, sollten Sie die Batterie möglichst gerade aus dem Motorraum herausheben. Am besten hilft Ihnen dabei eine zweite Person.

Nicht-wartungsfreie Autobatterie
Nicht-wartungsfreie Autobatterien erkennen Sie an mehreren Verschlussstopfen, die sich aufdrehen lassen. Solche Autobatterien sollten Sie lieber vom Fachmann aufladen lassen. © gettyimages/PhonlamaiPhoto

Schritt 4: Ladung der Autobatterie vorbereiten

Je nachdem, welche Batterie-Art in Ihrem Auto ist, müssen Sie die Batterie anders auf den Ladevorgang vorbereiten. Deshalb müssen Sie herausfinden, welche Art von Batterie Sie haben:

  • Eine nicht-wartungsfreie Batterie (auch wartungsarm genannt) erkennen Sie daran, dass jede Batteriezelle einen eigene Füllöffnung mit Verschluss hat. Diese Verschlüsse lassen sich aufdrehen. Bei solchen Batterien sollten Sie das Laden lieber dem Fachmann überlassen. Denn wenn Sie einen Fehler machen, können sich leicht gefährliche Gase bilden, die sich aufstauen können. Im Extremfall kommt es dann zur Explosion.
  • Eine wartungsfreie Autobatterie ist verschlossen, Sie können hier nichts aufdrehen und die Batterie nicht befüllen. Solche Autobatterien erkennen Sie an einem einzelnen Entlüftungsröhrchen: Es sollte immer staub- und schmutzfrei sein, damit entstehende Gase immer vollständig entweichen können und sich nicht stauen. Auch wenn das passiert, kann es zur Explosion kommen. Achten Sie deshalb immer darauf, dass das Entlüftungsröhrchen frei ist.

Tipp: Um sicherzustellen, dass Ihre Autobatterie leistungsfähig bleibt, sollten Sie hin und wieder einen kostenlosen Batterietest in einer Fachwerkstatt machen lassen. Nur so gehen Sie sicher, dass Ihre Autobatterie nicht frühzeitig den Geist aufgibt. Weitere Tipps zur richtigen Wartung und Pflege Ihres Wagens geben wir Ihnen in unserem Ratgeber zur Autopflege fürs ganze Jahr.

Schritt 5: Ladegerät richtig anschließen

Jetzt können Sie das Ladegerät anschließen. Aber Achtung: Es kommt auch hier wieder auf die richtige Reihenfolge an, denn sonst können Sie die Elektronik Ihres Autos beschädigen.

  • Vor dem Anschließen an die Batterie darf das Ladegerät noch nicht mit der Steckdose verbunden sein. Denn sonst kann es zu einem Kurzschluss kommen. Das heißt: Trennen Sie das Gerät von der Steckdose, falls Sie es schon verbunden haben.
  • Jetzt nehmen Sie die rote Klemme des roten Kabels und klemmen sie an den Pluspol der Batterie.
  • Erst danach klemmen Sie die schwarze Klemme des schwarzen Kabels (manchmal ist es auch blau) an den Minuspol der Batterie.

Achtung: Überprüfen Sie auch immer die Angaben in der Bedienungsanleitung des Ladegeräts. Es kann sein, dass der Hersteller hier Hinweise dazu gibt, was Sie zusätzlich beachten müssen.

Autobatterie anklemmen oder abklemmen
Sobald Sie Ihre Autobatterie ab- oder anklemmen, müssen Sie immer die richtige Reihenfolge beachten. © gettyimages/CatLane

Schritt 6: Ladespannung richtig einstellen

Jetzt können Sie das Ladegerät in die Steckdose schieben. Bei manchen Geräten muss noch die Ladespannung der Batterie oder der gewünschte Lademodus eingestellt werden. Wie das geht, steht in der Bedienungsanleitung des Ladegeräts. Einfacher ist es, ein intelligentes Ladegerät mit sogenannter Mikroprozessor-Steuerung zu besorgen. Denn solche Geräte erkennen Ladespannung oder Lademodus automatisch.

Schritt 7: Autobatterie aufladen

Wenn Sie bis jetzt alles richtig gemacht haben, geht der Ladevorgang von selbst los.

Besitzen Sie ein älteres Gerät, das sich auch nicht automatisch ausschaltet, sobald die Batterie voll ist, müssen Sie genau prüfen, wann es so weit ist. Wenn der Stand sich innerhalb von zwei Stunden nicht mehr verändert, ist die Autobatterie voll aufgeladen und Sie können das Ladegerät, wie in Schritt 8 beschrieben, entfernen.

Moderne Geräte mit Delta-Peak-Abschaltung schalten sich selbst automatisch aus, sobald der Ladevorgang beendet ist. Wir empfehlen Ihnen, ein solches Gerät zu verwenden.

Schritt 8: Ladegerät entfernen

Wann Ihre Autobatterie fertig aufgeladen ist, steht in ihrer Bedienungsanleitung oder in der Bedienungsanleitung des Ladegeräts.

Wenn es so weit ist, können Sie das Ladegerät ausschalten und vom Stromnetz trennen. Jetzt entfernen Sie es wie folgt von der Autobatterie:

  • Zuerst entfernen Sie das schwarze Kabel vom Minuspol der Batterie.
  • Erst danach trennen Sie das rote Kabel vom Pluspol der Batterie.

Schritt 9: Autobatterie wieder anklemmen

Beim Anklemmen der Kabel müssen Sie wieder in umgekehrter Richtung vorgehen:

  • Zuerst schließen Sie das rote Kabel am Pluspol der Autobatterie an.
  • Erst danach können Sie das schwarze Kabel am Minuspol festklemmen.

Wie lange dauert das Laden der Autobatterie?

Zeigt Ihre Autobatterie eine Ladespannung von weniger als 12,5 Volt, müssen Sie sie laden. Wie lange genau die Autobatterie laden muss, hängt vom Energiestand ab. Deshalb gibt es hierfür keine allgemeingültigen Aussagen. Grundsätzlich müssen Sie mit einer Ladezeit zwischen 4 und 12 Stunden rechnen. Das hängt aber von verschiedenen Punkten ab.

Eine genauere Angabe erhalten Sie, wenn Sie den Akkuzeit-Rechner von Akkuline verwenden. Hier erhalten Sie eine ungefähre Zeitangabe, wie lange das Laden der Autobatterie dauert.

Das sollten Sie beachten: Mittlerweile gibt es intelligente Geräte, die sich selbst abschalten, sobald die Batterie voll aufgeladen ist. Bei alten Geräten müssen Sie aufmerksam sein und immer wieder kontrollieren, wann die Autobatterie vollständig aufgeladen ist. Wann es so weit ist, steht in der Bedienungsanleitung Ihrer Autobatterie oder der des Ladegerätes.

Tipp: Auch wenn das Ladegerät einen Überhitzungsschutz hat, sollte die Autobatterie nicht länger als 24 Stunden angeschlossen sein.

Welche Autobatterien darf ich laden?

Grundsätzlich dürfen Sie sowohl wartungsfreie als auch nicht-wartungsfreie Autobatterien aufladen.

Wir raten Ihnen aber vom Laden in Eigenregie bei nicht-wartungsfreien Autobatterien ab. Denn bei solchen Autobatterien kann es besonders schnell zur Explosion kommen, wenn Sie etwas falsch machen.

Tipp: Lassen Sie in diesem Fall lieber einen Fachmann ran. Sie zahlen dann nur ein paar Euro und riskieren Ihre Sicherheit nicht.

Wartungsfreie Autobatterien zu laden, ist dagegen einfacher. Sie sind heute fast überall Standard. Eine wartungsfreie Autobatterie hat meist entweder die Aufschrift „wartungsfrei“ oder sie trägt die englische Aufschrift „maintenance free“. Solche Batterien enthalten wie auch andere Batterien Säure, sie sind aber fest verschlossen. Deshalb dürfen und können Sie sie nicht einfach öffnen. Das einzige, worauf Sie hierbei achten müssen, ist das Entlüftungsröhrchen: Es sollte immer schmutz- und staubfrei sein, damit die Gase sich nicht stauen, sondern entweichen können.

Es gibt auch sogenannte AGM- und EFB-Batterien. Solche Batterien dürfen Sie nicht selbst laden. In dem Fall muss immer ein Fachmann ran.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Verlässliche Ladegeräte kosten zwischen 50 und 100 Euro. Intelligente Geräte, die den Ladevorgang eigenständig an das Ladungsniveau der Batterie anpassen, haben eine sogenannte „Delta-Peak-Abschaltung“. Sie kosten zwar etwas mehr, lohnen sich aber, weil Sie Ihr Fahrzeug auch über Nacht aufladen können, ohne den Vorgang regelmäßig kontrollieren zu müssen.

Beim Ladevorgang benötigt ein modernes Ladegerät ungefähr 60 Watt während des Ladens. Bei einer Dauer von 12 Stunden zahlen Sie etwa 2 Euro.

Wenn Sie einen Fachmann aufsuchen und Ihre Autobatterie komplett in einer Werkstatt aufladen lassen, zahlen Sie dafür ungefähr 20 Euro.

Tipp: Alternativ können Sie auch bei einer Fachwerkstatt nachfragen, ob sie Ladegeräte verleiht. Diesen Service bieten mittlerweile die meisten Werkstätte für nur wenig Geld an.

Achtung beim Laden der Autobatterie!

Die Autobatterie versorgt Ihren Motor mit Strom und von ihr hängt ab, ob Ihr Wagen anspringt. Deshalb sollten Sie Ihre Autobatterie regelmäßig prüfen lassen. Möchten Sie Ihre Autobatterie laden, können Sie das mit einem Ladegerät tun. Am einfachsten ist es, wenn Sie dabei ein modernes und intelligentes Gerät verwenden, denn das ist die sicherste Variante.

Trotzdem gilt beim Laden der Autobatterie, dass Sie immer achtsam sein müssen. Insbesondere müssen Sie beim Ab- und Anklemmen der Kabel und dem Anschluss des Ladegeräts die richtige Reihenfolge beachten, aber auch mit der Autobatterie richtig umgehen. Denn ein unbedachtes Vorgehen kann gefährlich enden.

Möchten Sie beim Laden der Autobatterie besonders vorsichtig sein, lassen Sie am besten einen Fachmann ran, der Ihre Autobatterie kostengünstig in der Werkstatt auflädt.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur

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