Warum ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll?

Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich, weil die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur noch wenige Zahnbehandlungen bezahlt. Auch wenn die Gesetzliche zahlt, ist Ihre Leistung nur als "Zuschuss" zu verstehen. Sie müssen als Patient fast immer mit einer Eigenbeteiligung rechnen. Mit einer Zahnzusatzversicherung reduzieren Sie diesen Eigenanteil so stark, dass Sie oft gar nichts mehr selbst bezahlen müssen. Es stehen Ihnen ausserdem bessere Behandlungen mit gesünderen Materialien (z.B. Kunststoff statt Amalgam) offen.

Soviel sparen Sie mit unserer Zahnzusatzversicherung

Die folgenden Beispiele zeigen, welchen Anteil Sie ohne Zahnzusatzversicherung selbst bezahlen müssten und wieviel Geld Sie mit unserer Zahnzusatzversicherung sparen können.

Inlay (Gold)

Gesamtkosten: 810€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 773€
Eigenanteil mit DentalBest: 81€

Gespart: 692 €

Wurzelbehandlung

Gesamtkosten: 440€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 440€
Eigenanteil mit DentalBest: 0€

Gespart: 440 €

Inlay (Keramik)

Gesamtkosten: 840€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 803€
Eigenanteil mit DentalBest: 84€

Gespart: 719 €

Einzelimplantat

Gesamtkosten: 2.760€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 2.436€
mit DentalBest: 276€

Gespart: 2.160 €

Zahnreinigung

Gesamtkosten: 146€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 146€
Eigenanteil mit DentalBest: 26€

Gespart: 120 €

Brücke (Keramik)

Gesamtkosten: 1.880€
Eigenanteil ohne Zusatzversicherung: 1.556€
Eigenanteil mit DentalBest: 188€

Gespart: 1.368 €

Leistungen

Unsere Zahnzusatzversicherung bietet Ihnen eine hochwertige und zuverlässige Rundumversorgung für Ihre Zähne. Damit können Sie die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung so ergänzen, dass Ihr individueller Bedarf optimal erfüllt ist.

Kostenerstattung für DentalPlus DentalBest
Zahnprophylaxe DentalPlus:100 €/Jahr Kostenerstattung DentalBest:120 €/Jahr Kostenerstattung
Zahnbehandlung DentalPlus:75 %Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung
Zahnersatz und Inlays DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung
Zahnimplantate DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung
Kieferorthopädie DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung
Beitrag pro Tag DentalPlus:ab 0,49 € 1 DentalBest:ab 0,73 € 2
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Zahnprophylaxe

Kostenerstattung für DentalPlus DentalBest
Zahnprophylaxe DentalPlus:100 % (max. 100 €/Jahr) Kostenerstattung DentalBest:100 % (max. 120 €/Jahr) Kostenerstattung

Zahnbehandlung

Kostenerstattung für DentalPlus DentalBest
Füllungen DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung
Parodontosebehandlung DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung
Wurzelbehandlung DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung

Zahnersatz

Kostenerstattung für DentalPlus DentalBest
Privatbehandlung DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung
Regelversorgung DentalPlus:100 % Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung
Implantate DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung
Inlays DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung

Kieferorthopädie

Kostenerstattung DentalPlus DentalBest
für Kinder & Jugendliche DentalPlus:75 % (max. 2.000 €) Kostenerstattung DentalBest:90 % (max. 3.000 €) Kostenerstattung
nach Unfall / schwerer Erkrankung DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:90 % Kostenerstattung

Weitere Leistungen

Kostenerstattung für DentalPlus DentalBest
Akupunktur DentalPlus:75 % Kostenerstattung DentalBest:100 % Kostenerstattung

Erstattungshöchstbeträge

DentalPlus DentalBest
Erstattungen 1. bis 12. Monat DentalPlus:800 € DentalBest:900 €
Erstattungen 12. bis 24. Monat DentalPlus:1.600 € DentalBest:1.800 €
Erstattungen 24. bis 36. Monat DentalPlus:2.400 € DentalBest:2.700 €
Erstattungen 36. bis 48. Monat DentalPlus:3.200 € DentalBest:3.600 €
Erstattungen ab dem 49. Monat DentalPlus:keine Beschränkung DentalBest:keine Beschränkung

Wartezeiten

DentalPlus DentalBest
Wartezeiten für Zahnbehandlung DentalPlus:8 Monate DentalBest:8 Monate
Wartezeiten für Prophylaxe DentalPlus:Keine Wartezeiten DentalBest:Keine Wartezeiten

Alterungsrückstellungen

In den Tarifen DentalPlus und DentalBest gibt es keine sogenannten Alterungsrückstellungen. Dadurch sind die Einstiegsbeiträge für junge Erwachsene besonders günstig. Der Beitrag steigt mit dem 21. Geburtstag und ab dem 41. Geburtstag alle fünf Jahre bis zum 61. Geburtstag an.

Altersbegrenzungen

Der Online-Abschluss dieser Zahnzusatzversicherung ist ab 18 Jahren bis zum 65. Geburtstag möglich. Beim Online-Abschluss können Sie als Elternteil bis zu zwei Kinder unter 16 Jahren mitversichern. Wenn Sie mehr als zwei Kinder mitversichern möchten oder das Kind älter als 16 Jahre ist, wenden Sie sich bitte an unsere kostenlose Hotline 0800/4720108. Hier erhalten Sie ein individuelles Angebot für eine Zahnzusatzversicherung für Kinder oder Jugendliche.

Test & Testsieger

AllSecur empfiehlt die Tarife DentalBest und DentalPlus. In einem Vergleich von Zahnzusatzversicherungen der Stiftung Warentest im Finanztest Ausgabe 11/2016 wurden der Tarif DentalBest mit "Sehr gut" (1,1) und Tarif DentalPlus mit "Gut" (1,8) ausgezeichnet.

DentalBest: Sehr gut (1,1) 3

DentalPlus: Gut (1,8) 3

Geprüft wurden alle deutschen Zahnzusatzversicherungen, die Privat- und Kassenpatienten (alle Kassen) offenstehen. 209 Zahnzusatzversicherungen hat die Stiftung Warentest miteinander verglichen. Es wurden 66 mal "sehr gut", 59 mal "gut", 58 mal "befriedigend" und 26 mal "ausreichend" vergeben. Dieser Test ist aktuell. Eine erneute Prüfung von Zahnzusatzversicherungen durch die Stiftung Warentest ist für Ende 2018 zu erwarten.

Erklärung

Wie funktioniert die Zahnzusatzversicherung?

Ihr Zahnarzt oder Kieferorthopäde stellt Ihnen für Ihre Behandlung eine Rechnung aus. Dabei wird bereits der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse von den Kosten abgezogen. Wenn Sie eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen haben, reichen Sie Ihre Rechnung dort ein und die Kosten werden Ihnen erstattet. Wenn Sie keine Zahnzusatzversicherung haben, müssen Sie die Zahnarztrechnung aus eigener Tasche zahlen.

Unter Zahnprophylaxe versteht man alle Behandlungen, die dazu dienen die Zähne zu schützen und gesund zu halten. Eine der häufigsten Maßnahme zur Zahnprophylaxe ist die professionelle Zahnreinigung (abgekürzt PZR), eine gründliche Reinigung und Versiegelung der Zähne. Bei der professionellen Zahnreinigung wird Zahnbelag mit Handinstrumenten, Pulverstrahl und Ultraschall vollständig entfernt. Danach wird die Oberfläche der Zähne glatt poliert, damit sich Zahnstein nicht so leicht festsetzen kann. Bei Zähnen mit unebener Oberfläche kann man mit einer sogenannten Fissurenversiegelung, Rillen und Vertiefungen, die beim Zähneputzen nur schwer sauber werden, verschließen lassen, um das Kariesrisiko zusätzlich zu senken. Wir bezahlen diese Prophylaxe-Behandlungen ohne Wartezeit bis max. 100 €/Jahr im Tarif DentalPlus und max. 120 €/Jahr im Tarif DentalBest.

Zahnerhalt umfasst alle Maßnahmen, die der Zahnrestauration dienen: Wurzelbehandlung, Zahnprophylaxe, Füllungen und Veneers. Ziel des Zahnerhalts ist es, so viel wie möglich der gesunden Zahnsubstanz zu erhalten und damit den Einsatz von Zahnersatz zu verhindern. Zahnerhalt wird auch Präventiv-Zahnmedizin genannt.

Die Zahnzusatzversicherung übernimmt einen Teil oder die kompletten Kosten für hochwertige Kunststofffüllungen und Inlays. Die Krankenkassen begleichen dagegen nur die Kosten für Amalgamfüllungen. Ausnahmen können nachgewiesene Allergien und Füllungen in den Frontzähnen sein. Inlays bestehen wahlweise aus Gold oder Keramik und müssen in einem Zahnlabor angefertigt werden. Kunststofffüllungen werden vom Zahnarzt eingesetzt und können auf die Zahnfarbe abgestimmt werden.

Unter Zahnersatz versteht man das Ersetzen eines fehlenden oder nicht mehr therapierbaren Zahnes durch einen künstlichen Zahn. Die wichtigsten Möglichkeiten sind Kronen, Brücken, Implantate, Prothesen und Veneers. Zahnersatz ist sinnvoll, denn fehlende Zähne können sich nicht nur negativ auf die Ästhetik und somit auf die Psyche des Patienten auswirken, sondern auch medizinische Folgen haben. So verhindert ein Zahnersatz eine „Zahnwanderung“ aufgrund der zuvor entstandenen Lücke. Außerdem wird eine Elongation verhindert: Das bedeutet, dass Zähne, die keinen Gegenpart im Ober- oder Unterkiefer mehr haben, nicht herausgeschoben werden. Beides kann nämlich den Biss und die Kaufunktion massiv beeinträchtigen, sodass als Folge Zähne und Muskelgruppen fehlbelastet werden – das wiederrum kann zu einer Kieferüberlastung oder einem Knochenabbau führen. Manche Patienten leiden auch unter einer eingeschränkten Sprachfunktion. Ist bei Ihnen ein Zahnersatz nötig, hilft Ihnen eine Zahnzusatzversicherung die Kosten gering zu halten. Außerdem sollten Sie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in einem Bonusheft festhalten lassen, um im Fall des Falles etwas an Geld zu sparen.

Erwachsene sollten einmal im Jahr eine Zahnvorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt machen lassen. Wer seine Zähne konsequent pflegt und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht, wird mit einem Bonus belohnt, wenn er Zahnersatz benötigt. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt pro Jahr die Kosten für eine freiwillige Zahnvorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt. Wenn Sie tatsächlich Zahnersatz (z.B. Kronen, Brücken oder Inlays) benötigen, erstattet Ihnen die Krankenkasse fast nie die vollen Kosten dafür. Sie bekommen nur den sog. Festzuschuss und müssen fast immer einen gewissen Teil der Behandlung selbst bezahlen. Können Sie zu diesem Zeitpunkt nachweisen, dass Sie den freiwilligen jährlichen Kontrolltermin regelmäßig wahrgenommen haben, bezahlt Ihnen die Krankenkasse (als Bonus) einen höheren Zuschuss zur Behandlung. Um die regelmäßige Zahnvorsorge beweisen zu können, gibt es seit 1989 das Bonusheft. Das ist ein kleines Papierheftchen, in das der Zahnarzt jeden Ihrer Besuche schreibt. Waren Sie 5 Jahre lang lückenlos jedes Jahr bei der Kontrolle, bezahlt die gesetzliche Krankenkasse 20% mehr. Bei 10 Jahren lückenloser Vorsorgeuntersuchungen sind es 30% mehr.

Wenn Ihr Zahnarzt festgestellt hat, dass Sie Zahnersatz benötigen, dokumentiert er den zahnmedizinisch notwendigen Zahnersatz in einem sogenannten Heil- und Kostenplan. Der Heil- und Kostenplan ist ein Kostenvoranschlag über die voraussichtlichen Material- und Laborkosten und das zahnärztliche Honorar. Der Plan zeigt ein Zahnschema des Patienten und enthält an jeder Stelle, an der eine Behandlung notwendig ist, ein medizinisches Kürzel, das den Befund beschreibt. Die gesetzliche Krankenversicherung prüft alle Befunde, entscheidet wie hoch der Zuschuss für den Patienten ausfällt und gibt dann den Heil- und Kostenplan frei. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung darf erst nach Genehmigung der Kosten mit der Behandlung begonnen werden. Bei der privaten Krankenversicherung ist das nicht immer zwingend erforderlich, kann aber je nach Tarif und Leistung notwendig sein. Der genehmigte Heil- und Kostenplan muss von Ihrem Zahnarzt immer kostenlos erstellt werden und ist sechs Monate gültig. Die Behandlung sollte deshalb nach der Freigabe zeitnah beginnen.

Vor Abschluss unserer Tarife gibt es keine Gesundheitsprüfung durch einen Zahnarzt oder Arzt. Sie müssen beim Online-Abschluss aber zwei Gesundheitsfragen beantworten. Sollte sich bei Ihrer ersten zahnärztlichen Untersuchung herausstellen, dass Sie nicht wahrheitsgemäß geantwortet haben, können wir Ihre Versicherung kündigen. Vor Versicherungsabschluss fragen wir Sie, ob Sie sich im Moment in zahnärztlicher oder kieferorthopädischer Behandlung befinden, bzw. ob eine solche angeraten oder beabsichtigt ist. Sie müssen außerdem angeben, ob Ihnen bereits Zähne fehlen, die bisher nicht durch beispielsweise Brücken oder herausnehmbaren Zahnersatz ersetzt wurden. Nicht gemeint sind damit Weisheitszähne und fehlende Zähne aufgrund kieferorthopädischer Behandlungen (Lückenschluss).

Die meisten Zahnzusatzversicherungen können mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Viele Zahnzusatzversicherungen haben eine Mindestversicherungsdauer von zwei oder drei Jahren. Wenn das so ist, können Sie frühestens zum Ablauf dieser Mindestversicherungsdauer kündigen. Sonderkündigungsrechte haben Sie bei der Erhöhung von Beiträgen, Änderungen von Selbstbeteiligungen oder Risikozuschlägen, sowie der Minderung von Leistungen. Die Tarife DentalPlus und DentalBest können Sie frühestens zum Ablauf der Mindestversicherungsdauer von zwei Jahren mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungsjahres kündigen. Ihr Kündigungsschreiben (für alle Versicherungsprodukte bei allen deutschen Versicherungen) können Sie sich mit dem AllSecur Kündigungsservice Formular mit nur wenigen Klicks bequem online erstellen.

Ja. Sie können die Beiträge zu Ihrer privaten Zahnzusatzversicherung grundsätzlich bei der Einkommenssteuererklärung als sogenannte Vorsorgeaufwendungen angeben. Hierzu zählen auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. In der Anlage "Vorsorgeaufwand" Ihrer Steuererklärung können Sie die Beiträge zur Zahnzusatzversicherung in Zeile 27 eintragen. Der Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen liegt bei 2.800 Euro. Dieser Betrag vermindert sich auf 1.900 Euro, wenn Sie ganz oder teilweise einen Anspruch auf Erstattung oder Übernahme von Krankheitskosten haben (z.B. Beamte oder familienversicherte Angehörige), oder wenn Sie steuerfreie Leistungen zur Krankenversicherung/Pflegeversicherung erhalten (z.B. steuerfreier Arbeitgeberanteil bei Arbeitnehmern, bei Rentnern der Anteil der gesetzlichen Rentenversicherung).

Bei fast allen Zahnzusatzversicherungen gibt es eine Wartezeit, bevor die Versicherungsleistung zum ersten Mal in Anspruch genommen werden kann. In den Zahnzusatztarifen DentalPlus und DentalBest beträgt die Wartezeit acht Monate ab Versicherungsbeginn. Das bedeutet, dass Sie für Behandlungen, die in diesen acht Monaten nach dem Abschluss bei Ihnen begonnen werden, noch keine Kosten erstattet bekommen. Die Leistungen für Zahnprophylaxe wie zum Beispiel eine professionelle Zahnreinigung, können Sie aber ohne Wartezeit sofort ab Versicherungsbeginn in Anspruch nehmen. Auch wenn Sie wegen einem Unfall eine Zahnbehandlung brauchen, zahlen wir ohne Wartezeit.

Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit verstehen

Bei fast allen Zahnzusatzversicherungen gibt es eine Wartezeit, bevor die Versicherungsleistung zum ersten Mal in Anspruch genommen werden kann. In unseren Zahnzusatztarifen DentalPlus und DentalBest beträgt die Wartezeit acht Monate ab Versicherungsbeginn. Leistungen für Zahnprophylaxe (z.B. professionelle Zahnreinigung), können Sie in unseren Zahnzusatztarifen ohne Wartezeit sofort ab Versicherungsbeginn in Anspruch nehmen. Wir wollen Ihnen helfen diese Wartezeit im Vergleich zu Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit besser einzuordnen. Sehr oft herrscht die Vorstellung vor, eine Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit würde sofort und auch rückwirkend bezahlen. Das ist falsch.

Keine Leistung bei Diagnose vor Versicherungsabschluss

Keine normale Zahnzusatzversicherung übernimmt Kosten für Behandlungen, die schon vor Vertragsabschluß diagnostiziert oder bekannt waren. Auch eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit wird keine Behandlung bezahlen, von der schon vor Abschluß der Versicherung bekannt war, dass Sie bei Ihnen nötig ist und gemacht werden muss.

Die Ausnahme von dieser Regel sind Zahnersatzversicherung mit Sofortleistung. Versicherungen mit solchen Sonderkonditionen zahlen auch bei angeratener und teilweise sogar noch bei schon begonnener Behandlung. Zahnzusatzversicherungen mit Sofortleistung sind aber fast immer sehr stark begrenzt und eingeschränkt. So kann es sein, dass die Versicherung als Sofortleistung z.B. nur den Zuschuß der gesetzliche Krankenversicherung (GKV) verdoppelt - was z.B. bei Inlays oder Zahnersatz nur ein sehr geringer Anteil der Kosten ist.

Leistungsbegrenzung in den ersten beiden Jahren

Bei fast allen Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit ist die maximale Leistung im ersten und zweiten Versicherungsjahr begrenzt. Diese Summenbegrenzung (auch Leistungsbegrenzung, Zahnstaffel genannt) kann sehr strikt sein z.B. maximal 300 EUR Erstattungshöchstbetrag im ersten Versicherungsjahr und max. 1.200 EUR im zweiten Versicherungsjahr. Das heißt die Zahnzusatzversicherungen zahlt zwar sofort ab Vertragsabschluß und ohne Wartezeit, aber sie bezahlt trotzdem in den ersten 2 Jahren weniger, als eine Versicherung mit Wartezeit zahlen würde. Dazu kommt, dass der Beitrag für Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit fast immer höher ist, als der Beitrag für Zahnzusatzversicherungen mit Wartezeit.

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