Richtiges Verhalten bei Aquaplaning

Plötzlich einsetzende Regenfälle können binnen Sekunden für überflutete Fahrbahnen sorgen. Wer falsch reagiert, landet schnell im Straßengraben. Unsere Sicherheitstipps helfen Ihnen, auch bei Aquaplaning einen kühlen Kopf zu bewahren.

Aquaplaning – also das Aufschwimmen der Reifen – tritt auf, wenn das Wasser vor Ihren Reifen schneller aufsteigt als es das Gewicht Ihres Autos aus dem Weg drängen kann. Der Wasserdruck lässt Ihr Auto nach oben steigen und auf einer dünnen Wasserschicht zwischen Ihren Reifen und der Straße dahinrutschen. Zu diesem Zeitpunkt kann Ihr Auto bereits vollständig den Kontakt zur Straße verloren haben. Dadurch sind Sie in akuter Gefahr, aus Ihrer Fahrspur und sogar von der Straße zu schleudern!

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Dabei kann Aquaplaning nicht nur bei überfluteten Fahrbahnen auftreten. Einzelne Pfützen oder tiefe Wasserlachen können schon für fehlenden „Grip“ sorgen. 

Fahrweise anpassen

Fahren auf nassen Straßen ist immer dann gefährlich, wenn die Geschwindigkeit nicht den Fahrbahnverhältnissen angepasst wird. So hilft bei einsetzendem Regen eine rechtzeitige Reduzierung der Geschwindigkeit, um Aquaplaning aus dem Weg zu gehen.

Erkennbare Pfützen und Wasserlachen sollten – wenn möglich – umfahren werden. Versuchen Sie zudem in den Reifenspuren des Fahrzeuges vor Ihnen zu fahren, da dieses bereits Wasser von der Fahrbahn verdrängt hat. 

Kühlen Kopf bewahren

Sollten Sie dennoch ins Aquaplaning geraten, helfen nur ein kühler Kopf und richtiges Verhalten:

  • Ruckartige Brems- oder Lenkmanöver vermeiden
  • Kupplung treten
  • Langsam vom Gaspedal gehen, bis das Fahrzeug langsamer wird

Ist aufgrund der Verkehrslage eine Bremsung erforderlich, sollte diese mit leicht pumpender Bewegung erfolgen, da so blockierende Räder und der vollständige Kontaktverlust zur Fahrbahn vermieden werden können.


Ist Ihr Fahrzeug mit ABS ausgestattet, bremsen Sie wie üblich: Der Computer Ihres Autos wird – sofern notwendig – eine pumpende Bremsbewegung nachahmen.