Das Auto winterfest machen

Wenn die Temperaturen und die Blätter der Bäume fallen, ist es Zeit, sein Auto winterfest zu machen – denn jetzt kann es jederzeit zu einem Kälteeinbruch kommen. Damit Sie Ihr Auto bestens auf die kalte Jahreszeit vorbereiten können, haben wir Ihnen eine Checkliste mit allen wichtigen Dingen erstellt, die jetzt zu tun sind.

Auto winterfest machen: Checkliste mit vielen praktischen Tipps

Winterreifen

Wann sollte man damit beginnen, sein Auto winterfest zu machen? Dafür gibt es keine allgemeingültige Regel. Richten Sie sich am besten nach Winterreifen-Regel, die lautet O bis O: von Oktober bis Ostern sollten Sie nicht mit Sommerreifen fahren. Beginnen Sie lieber früher als später damit, dass Sie Ihr Auto winterfest machen. Wichtig ist es, dass Sie die Winterreifen am Auto haben, bevor es kalt wird. Denn schon bei 5 Grad plus beginnt die Gummimischung der Sommerreifen an Haftung zu verlieren. Außerdem gilt die gesetzliche Winterreifenpflicht: Wer von der Polizei mit Reifen erwischt wird, die nicht an die Witterung angepasst sind, der riskiert ein Bußgeld. Als Winterreifen gelten Autoreifen mit der sogenannten Schnee und Matsch (M&S) Freigabe. Hierzu zählen auch die Allwetterreifen für das ganze Jahr.

Batteriecheck

Um ohne Panne durch die kalte Jahreszeit zu kommen, raten Verkehrsexperten dazu, sparsam mit der Batterie umzugehen. Das bedeutet: Heizgebläse, Sitzheizungen, beheizbare Heckscheibe und Klimaanlage nur so kurz wie möglich einzuschalten.

Das gilt vor allem im Kurzstreckenbetrieb, denn hier wird schnell mehr Energie verbraucht, als die Lichtmaschine nachladen kann. Außerdem gilt: Erst den Motor starten, dann die Geräte anmachen.

Nicht sicher, ob die Batterie noch in Ordnung ist? Besser einen Batteriecheck in der Werkstatt durchführen lassen! Bei Batterien, die älter als drei Jahre sind, sollte man die Batterieleistung auf jeden Fall überprüfen lassen. Beim Kfz-Fachbetrieb kann man von den Profis auch gleich Bremsanlage, Beleuchtung und Frostschutzstand im Kühler kontrollieren lassen. Bei einer Inspektion nach Herstellervorgaben werden neben einem Batteriecheck noch viele weitere Fahrzeugteile überprüft.

Lichtcheck

Lassen Sie in der Werkstatt alle Leuchten an Ihrem Auto überprüfen – auch die Nebelschlussleuchte. Außerdem sollten Sie dafür sorgen, dass das Glas Ihrer Autobeleuchtung regelmäßig gereinigt wird. Verschmutzte Scheinwerfer leuchten weniger gut und erschweren Ihnen die Sicht.

Frostschutz

Damit Sie auch bei Minustemperaturen immer den Durchblick haben, unbedingt an den Frostschutz für Ihre Autoscheiben denken. Vereiste Scheiben und die tiefstehende Sonne lassen eine Winterfahrt schnell zum gefährlichen Blindflug werden. Wenn Sie Ihr Auto winterfest machen: Frostschutzmittel in Ihre Scheibenwischanlage füllen und direkt nach dem Einfüllen Scheibenwischer und Spritzfunktion betätigen, damit sich das Mittel gut in den Leitungen verteilt. Prüfen Sie außerdem, ob die Wischblätter einwandfrei funktionieren.

Enteisungsspray, Handfeger, Eiskratzer

Besorgen Sie noch vor Kälteeinbruch die wichtigsten Winterutensilien: Eiskratzer und ein Handfeger sollten immer im Auto liegen. Das Enteisungsspray nicht ins Auto, sondern in Ihre Tasche legen: Das brauchen Sie, wenn die Türdichtungen vereist sind und Sie nicht ins Auto kommen.

Auto in der Werkstatt winterfest machen lassen

In der Werkstatt können noch mehr Vorbereitungen für den Kälteeinbruch getroffen werden: Zum Beispiel kann der Frostschutzgehalt im Kühlwasser überpfrüft, oder das Motoröl von Sommer- zu Winter-Motoröl gewechselt werden. Auch den Unterboden sollte sich der Mechaniker ansehen, ob hier Ausbesserungsbedarf besteht. Denn der Streusalz-Schnee-Matsch auf den Fahrbahnen kann der Unterseite ganz schön zusetzen.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, Ihr Auto winterfest machen und eine passende Kfz-Versicherungen abgeschlossen haben, können Sie den Gefahren des Winters gelassen entgegenfahren.