Verhalten bei Waldbrand: Was Sie über die Waldbrandgefahrenstufen und die Entstehung von Waldbränden wissen müssen

Das richtige Verhalten bei einem Waldbrand ist besonders wichtig. Denn: Ein Waldbrand kann nicht nur einen großen Schaden in der Natur, sondern auch am Eigentum verursachen. Für den Brandfall sollten Sie also gut vorbereitet sein und wissen, was zu tun ist. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Ursachen für Waldbrände. Außerdem erfahren Sie, was die Waldbrandgefahrenstufen bedeuten und welche Versicherungen wann zahlen.

Waldbrand

Ein Waldbrand kann tragische Folgen haben und hohe Kosten verursachen. © iStock/Gilitukha

Ein Waldbrand kann schlimme Folgen haben. Deshalb sollten Sie im Ernstfall so schnell wie möglich handeln. Wir erklären Ihnen, wie ein Waldbrand entsteht, welche Kosten anfallen können und wie Sie sich verhalten müssen.

Wie entsteht ein Waldbrand?

Waldbrand: Was tun?

Die Kosten: Wer zahlt bei einem Waldbrand?


Wie entsteht ein Waldbrand?

Ein Waldbrand kann viele Ursachen haben. Meistens entzündet sich ein Feuer im Wald durch einen Blitzeinschlag, längere Hitzeperioden oder menschliches Handeln. 95 Prozent aller Waldbrände in Deutschland entstehen entweder durch gezielte Brandstiftung oder unachtsame Waldbesucher. Nur 5 Prozent haben natürliche Auslöser.

Waldbrandrisikogebiete: Wo brennt es?

Schon eine weggeworfene Zigarette kann in den Waldbrandrisikogebieten tragische Folgen haben. Wir zeigen Ihnen deshalb, wann und wo es in Deutschland und im Mittelmeerraum am häufigsten brennt.

Waldbrandrisikogebiete in Deutschland

In Mitteleuropa gehört Deutschland zu den am meisten gefährdeten Regionen. Die Monate März bis Oktober gelten auch als Waldbrandsaison. Heiße Temperaturen und fehlender Regen sorgen für erhöhte Gefahr in den Waldbrandrisikogebieten. In Nadelwäldern brennt es meist öfter als in Wäldern mit Laubbäumen.

Die meisten Waldbrände werden entweder mit Absicht oder aus Leichtsinn verursacht. In den heißen Sommermonaten sind vor allem unachtsame Camper, Waldbesucher oder Kinder dafür verantwortlich.

Gebiete mit hohem Waldbrandrisiko sind: Brandenburg, südliches Mecklenburg-Vorpommern, Nordsachsen, Sachsen-Anhalt, das nördliche Niedersachsen, Schleswig-Holstein, die Oberpfalz, der Nürnberger Reichswald und die Oberrheinebene.

Waldbrandrisikogebiete in Europa

Im Mittelmeerraum sind besonders Polen, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich und Griechenland betroffen. Hitzewellen und starker Wind sorgen vor allem in den Monaten Juni bis September für Waldbrände. Aber auch hier sind die Ursachen meist absichtliche Brandstiftung und Unachtsamkeit. Wegen der Trockenheit entstehen Waldbrände in diesen Ländern natürlich besonders schnell.


Waldbrandgefahrenstufen: Was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf offizielle Waldbrandgefahrenstufen. Damit die Landesbehörden die Lage besser einschätzen und die Bevölkerung möglichst früh warnen können, hat der Deutsche Wetterdienst den Waldbrandgefahrenindex (WBI) festgelegt. Der Index sagt aus, wie hoch die Waldbrandgefahr in den verschiedenen Regionen in Deutschland ist. Die Vorhersagen werden für den aktuellen Tag und die vier Folgetage veröffentlicht.

Die Freiwillige Feuerwehr Roskow erklärt, was die Waldbrandgefahrenstufen bedeuten und was Sie beachten müssen. Wir haben die wichtigsten Infos kurz für Sie zusammengefasst:

Stufe 1: sehr geringe Gefahr

Bei Waldbrandgefahrenstufe 1 ist die Gefahr sehr gering. Wenn Sie sich im Wald aufhalten, sollten Sie aber die allgemeinen Verhaltensregeln beachten. Wie man einen Waldbrand vermeiden kann, erklären wir Ihnen später.

Stufe 2: geringe Gefahr

Bei Waldbrandgefahrenstufe 2 dürfen Waldbesucher den Wald ohne Einschränkungen betreten. Sie sollten aber darauf achten, Ihr Auto in Waldnähe nicht auf trockenem Boden zu parken. Denn: Die heißen Katalysatoren können trockenes Gras, Moos oder Unterholz leicht entzünden. Reisig sollte nicht mehr verbrannt werden. Auch auf Schweißarbeiten sollten Sie verzichten.

Stufe 3: mittlere Gefahr

Bei Waldbrandgefahrenstufe 3 dürfen Sie sich weiterhin im Wald aufhalten. Öffentliche Feuerstellen und Grillplätze sollten Sie nicht mehr benutzen. Waldarbeiten wie Schweißen oder das Verbrennen von Reisig sind verboten.

Stufe 4: hohe Gefahr

Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 kann die Forstbehörde Waldgebiete sperren lassen. Waldbesucher dürfen öffentliche Wege nicht verlassen. Parkplätze und touristische Einrichtungen im Wald können möglicherweise gesperrt werden.

Stufe 5: sehr hohe Gefahr

Bei Waldbrandgefahrenstufe 5 können die Forstbehörde oder Waldbesitzer gefährdete Gebiete vollständig sperren. In diesen Fällen dürfen Sie den Wald nicht mehr betreten. Für die Polizei, die Feuerwehr, den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz gelten Ausnahmen.


Wie verläuft ein Waldbrand?

Zuerst entzündet sich im Wald Gras und trockenes Unterholz. Das bedeutet: Das Feuer beginnt immer am Boden. Ob und wie stark sich ein Feuer ausbreitet, hängt immer davon ab, wie trocken oder feucht der Boden ist. Grundsätzlich gibt es fünf Hauptarten von Waldbränden mit unterschiedlichen Auswirkungen.

1. Das Erdfeuer

Ein Erdfeuer entsteht besonders leicht, wenn der Waldboden mit Laub oder Torf bedeckt ist. Die Schwelbrände bei einem Erdfeuer zerstören Baumwurzeln und Samen. Sie sind deshalb für die Natur eine große Gefahr.

2. Das Lauffeuer

Ein Lauffeuer wird auch Bodenfeuer genannt. Abgestorbenes Pflanzenmaterial und die sichtbaren Pflanzenteile verbrennen dabei. Manchmal sind auch Bäume betroffen. Das hängt aber immer von ihrer Rindenstärke ab.

3. Das Kronenfeuer

Ein Kronenfeuer entsteht, wenn sich der Brand am Waldboden ausbreitet und so auch die Baumkronen angegriffen werden.

4. Das Vollfeuer

Bei einem Vollfeuer ist normalerweise das gesamte Waldgebiet betroffen, das dann nicht mehr gerettet werden kann.

5. Das Flugfeuer

Bei Vollbränden werden manchmal brennende Pflanzenteile durch den Wind über die Feuerfront hinausgetragen. Sie verursachen an einer anderen Stelle im Wald einen neuen Brand.


Wie kann man einen Waldbrand vermeiden?

Die meisten Waldbrände entstehen entweder durch Unachtsamkeit oder aus Absicht. Das können Sie tun, um ein Feuer im Wald zu vermeiden:

  • Rauchen Sie nicht im Wald und werfen Sie dort keine Zigaretten weg.
  • Lassen Sie keine Glasflaschen oder anderen Müll im Wald liegen. Reflektierende Gegenstände können durch die Bündelung von Sonnenlicht schnell ein Feuer entfachen.
  • Im Sommer sollten Sie weder mit dem Auto, noch mit dem Motorrad oder landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen auf Waldwegen fahren. Durch die heißen Katalysatoren kann sich trockenes Unterholz leicht entzünden.
  • Entfachen Sie beim Zelten kein Lagerfeuer am Waldrand. Funken könnten aus der Glut springen und einen Brand auslösen.
  • Melden Sie Schwelfeuer oder einen Brand sofort der Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 oder rufen Sie die lokale Forstdienststelle an. Eine Liste aller Forstdienststellen in Deutschland stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft online zur Verfügung.

brennende Bäume

Ein Waldbrand kann sich schnell ausbreiten und ist dann nur schwer wieder in den Griff zu bekommen. © iStock/milehightraveler


Waldbrand: Was tun?

Ein unvorhergesehener Waldbrand kann sich schnell ausbreiten und schlimme Folgen haben. Deshalb sollten Sie im Notfall schnell reagieren. Wir erklären Ihnen, worauf es dabei ankommt und wie Sie sich verhalten sollten.

Wie sollte man sich bei einem Waldbrand verhalten?

Das richtige Verhalten bei einem Waldbrand kann lebensrettend sein. Die Experten vom Internationalen Katastrophenschutz Deutschland erklären ausführlich in einem Leitfaden, was Sie tun müssen, wenn Sie in eine unvorhergesehene Situation geraten. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Verhalten im Freien

Wenn Sie im Freien, zum Beispiel bei einer Wanderung, von einem Waldbrand überrascht werden, sollten Sie diese Regeln befolgen:

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Flüchten Sie seitlich zur Windrichtung vom Waldbrand weg.
  • Schützen Sie sich vor Funkenflug mit einer Kopfbedeckung und einer Sonnenbrille.
  • Halten Sie sich ein feuchtes Tuch vor den Mund, um sich vor Rauch zu schützen.
  • Flüchten Sie in eine Waldregion mit möglichst wenig Bewuchs und brennbarem Material.
  • Verlassen Sie Hänge und bewegen Sie sich möglichst zur Seite vom Feuer weg.
  • Ist eine Straße in der Nähe, legen Sie sich flach auf den Bauch in einen vom Feuer entfernten Straßengraben.
  • Decken Sie sich zum Beispiel mit einer Rettungsdecke zu. Die silberne Seite muss nach oben zeigen.

Verhalten im Auto

Wenn Sie mit dem Auto unvorhergesehen in eine lebensbedrohliche Situation geraten, verhalten Sie sich so:

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Wenn Sie nicht mehr zu Fuß flüchten können, bleiben Sie im Fahrzeug.
  • Schließen Sie die Fenster.
  • Schalten Sie die Lüftungsanlage und die Klimaanlage aus.
  • Decken Sie sich mit einer Rettungsdecke zu. Die silberne Seite muss nach oben zeigen.
  • Achten Sie auf andere Verkehrsteilnehmer. Fahren Sie langsam und mit Licht weiter.
  • Wenn Sie anhalten müssen, stoppen Sie möglichst weit entfernt von brennbarem Material und Buschwerk. Bei längeren Stehphasen sollten Sie den Motor ausschalten.

Verhalten im Haus

Befinden Sie sich bei einem nahenden Waldbrand im Haus und können nicht mehr rechtzeitig flüchten, sollten Sie diese Verhaltensregeln beachten:

  • Bewahren Sie Ruhe und alarmieren Sie die Feuerwehr.
  • Bleiben Sie im Haus und stellen Sie die Gaszufuhr ab.
  • Schalten Sie die Beleuchtung in und am Haus an.
  • Halten Sie eine Leiter bereit, um im Notfall aufs Dach klettern zu können.
  • Füllen Sie alle großen Behälter mit Wasser und vergessen Sie dabei nicht Ihre Badewanne.
  • Legen Sie sich, falls noch möglich, den Gartenschlauch bereit.
  • Schließen Sie die Fenster, fahren Sie die Rollläden herunter und dichten Sie alle Öffnungen ab.
  • Feuerlöscher, Axt, Schaufel und Spaten sollten Sie zur Brandbekämpfung schnell zur Hand haben.

Verhalten im Hotel

Halten Sie sich bei einem Waldbrand im Hotel auf, befolgen Sie grundsätzlich die Anweisungen des Personals. Lassen Sie Gepäck und Wertsachen zurück. Sonst würden Sie nur wertvolle Zeit verlieren. Ihr Leben hat oberste Priorität!

Feuerlöscher

Einen Feuerlöscher sollten Sie immer zur Hand haben, um kleine Entstehungsbrände sofort bekämpfen zu können. © iStock/georgeclerk


Wie löscht man einen Waldbrand?

Grundsätzlich gilt bei der Brandbekämpfung: Bringen Sie sich niemals in Gefahr! Wenn Sie es sich zutrauen, können Sie kleinere Brände, die gerade entstehen, selbst löschen. Bei großen Waldbränden sollten Sie aber immer die Feuerwehr rufen, die das Feuer professionell bekämpft.

Entstehungsbrände selbst löschen

Bei kleineren Entstehungsbränden am Boden können Sie nach den Angaben des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe selbst versuchen, den Brand zu löschen. Aber: Ihre eigene Sicherheit steht natürlich immer an erster Stelle!

Mit Löschversuchen können Sie die schnelle Ausbreitung des Feuers verhindern. Nutzen Sie dazu alle Hilfsmittel, die Ihnen gerade zur Verfügung stehen. Wenn kein Wasser vor Ort ist, sollten Sie das tun:

  • Kleinere Brandstellen am Boden können Sie einfach austreten. Festes Schuhwerk, eine lange Hose und langärmlige Baumwollkleidung sind dafür allerdings Pflicht, damit Sie sich nicht verbrennen. Und auch hier gilt: Ihre Sicherheit geht immer vor!
  • Verwenden Sie lange Äste (mindestens 1,5 Meter lang), um Brandstellen auszukehren oder auszuschlagen.
  • Decken Sie Brandstellen mit Sand, Kies oder Erde ab.
  • Verwenden Sie Feuerlöscher, um den Brand einzudämmen.

Trotzdem sollten Sie nach ersten erfolgreichen Bekämpfungsmaßnahmen die zuständige Feuerwehr informieren. Denn: Auch wenn es gerade nicht so aussieht, könnten Glutreste im Untergrund das Feuer neu entzünden.

Größere Waldbrände der Feuerwehr überlassen

Bei größeren Waldbränden sollte immer die Feuerwehr zum Einsatz kommen. Mit Feuerspritzen wird das Feuer am Boden bekämpft. Weil es sehr schwierig ist, genügend Löschwasser zur Brandstelle zu transportieren, werfen oft Löschflugzeuge aus der Luft große Wassermengen ab. Manchmal enthält das Löschwasser chemische Zusätze, die die Brandbekämpfung unterstützen.

Wenn Sie einen Brand bei der Feuerwehr (Telefonnummer 112) oder bei der nächsten Polizeidienststelle (Telefonnummer 110) melden möchten, machen Sie konkrete Angaben:

  • Wo brennt es?
  • Wie brennt es?
  • Sind Menschen in Gefahr?
  • Von wo melden Sie den Brand?

Löschflugzeug

Oft müssen Flugzeuge zur Brandbekämpfung zum Einsatz kommen. © iStock/fabphoto


Die Kosten: Wer zahlt bei einem Waldbrand?

Ein Waldbrand kann tragische Folgen haben und einen großen finanziellen Schaden anrichten. Mit einer abgeschlossenen Versicherung können Sie sich vor hohen Kosten schützen. Wir zeigen Ihnen, welche Versicherungen für Sie in welcher Situation wichtig sind.

Welche Versicherung übernimmt welchen Schaden?

Bei einem Waldbrand haften verschiedene Versicherungen für unterschiedliche Schäden. Wir zeigen Ihnen, welche Versicherung für welchen Schaden zahlt. Die Tabelle gibt Ihnen einen ersten Überblick:

Waldbrand

Diese Versicherung zahlt

Waldbrand durch Unachtsamkeit

Privathaftpflichtversicherung des Verursachers

Verbrannte Wohnungseinrichtung oder Wertgegenstände

Hausratversicherung

Schäden am Gebäude

Wohngebäudeversicherung

Schäden am Auto

Kfz-Versicherung (Teilkasko und Vollkasko)

Zerstörter Waldbestand

Waldbrandversicherung des Waldbesitzers

Brandstiftung

Brandstifter muss die Kosten selbst übernehmen

 

Die Privathaftpflichtversicherung

Haben Sie aus Unachtsamkeit im Wald einen Brand verursacht, übernimmt normalerweise die Privathaftpflichtversicherung den entstandenen Schaden. Das bedeutet: Die Versicherung zahlt immer dann, wenn man etwas falsch gemacht hat. Wurde der Brand absichtlich verursacht (Brandstiftung), muss der Verursacher selbst zahlen.

Ob die Privathaftpflichtversicherung wirklich ausreicht, um den Schaden zu bezahlen, hängt immer von der sogenannten Deckungssumme ab. Das bedeutet: Entstandene Schäden werden nur bis zu einem gewissen Betrag (Deckungssumme) von der Versicherung übernommen. Die Summe liegt im Schnitt in Deutschland zwischen drei bis fünf Millionen Euro. Informieren Sie sich direkt über die Privathaftpflichtversicherung der AllSecur.

Die Hausratversicherung

Wird zum Beispiel Ihre Kamera durch einen Waldbrand zerstört, zahlt normalerweise Ihre Hausratversicherung. Auch Ihre verbrannten Wertgegenstände im Hotel muss die Police ersetzen. Ist Ihre eigene Wohnung von einem Schaden durch einen Waldbrand betroffen, übernimmt sie die Kosten für alle beweglichen Gegenstände. Informieren Sie sich direkt über die Hausratversicherung der AllSecur.

Die Wohngebäudeversicherung

Einen Feuerschaden am Haus übernimmt die Wohngebäudeversicherung. Diese Versicherung zahlt normalerweise die Kosten für Schäden am Gebäude, die durch Gefahren wie Sturm, Feuer und Leitungswasser entstanden sind. Auch die Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks werden von der Wohngebäudeversicherung bezahlt.

Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherung

Wird Ihr Auto durch einen Waldbrand beschädigt oder zerstört, übernimmt die Teilkaskoversicherung den Schaden. Auch eine abgeschlossene Vollkaskoversicherung zahlt die Kosten.

Die Waldbrandversicherung

Eine Waldbrandversicherung ist für Forstbesitzer ein absolutes Muss, um die eigene Existenz abzusichern. Die Versicherung übernimmt den entstandenen Schaden bis zu einem vorher festgelegten Betrag. Die Summe hängt mit dem Wert des Waldes zusammen. Versichert sind normalerweise:

  • Zerstörter Waldbestand
  • Bereits geschlagenes, verbranntes Holz
  • Aufräumarbeiten nach dem Feuer
  • Feuerlöschkosten
  • Kulturkosten (Sind ganze Flächen wie Baumschulen oder Baumkulturen zerstört worden, werden sie von der Versicherung ersetzt.)
  • Kosten der Weihnachtsbaumkulturen (Viele Waldbesitzer züchten Weihnachtsbäume. Werden sie durch das Feuer zerstört, ist mit einem hohen finanziellen Verlust zu rechnen.)


Was passiert bei einer Brandstiftung?

Für gezielte Brandstiftung werden meistens Brandbeschleuniger benutzt. Das kann von der Feuerwehr schnell nachgewiesen werden. Auch wenn ein Forstbesitzer eine Waldbrandversicherung abgeschlossen hat, wird sie den Schaden im Normalfall nicht übernehmen. Hier muss der Brandstifter die Kosten bezahlen.

Das sollten Sie wissen: Es gibt auch Versicherungsanbieter, die die Kosten bei einer Brandstiftung übernehmen. Lassen Sie sich beraten und entscheiden Sie, welche Leistungen Sie zum Schutz Ihres Waldes benötigen.

Das sollte man beachten!

Wie entsteht ein Waldbrand? Wir haben gezeigt, dass es viele Ursachen für Waldbrände gibt, sie aber oft ganz leicht vermieden werden können. Achten Sie also in gefährdeten Gebieten immer auf die Waldbrandgefahrenstufen.

Ruhe zu bewahren und das richtige Verhalten bei einem Waldbrand sind wichtig, damit Sie eine bedrohliche Situation lösen können. Bei der Entstehung von Waldbränden sollten Sie den Brandherd sofort im Keim ersticken. Sie dürfen sich dabei natürlich nicht selbst nicht in Gefahr bringen. Hier gilt: Alarmieren Sie so schnell wie möglich die Feuerwehr.

Wir wünschen Ihnen natürlich, dass Sie unsere Informationen nur so selten wie möglich benötigen! Ihre AllSecur.