Clevere Autofahrer schalten auf Sparkurs

Deutschlands Autofahrer stöhnen unter steigenden Kosten. Sprit, Steuern, Versicherungen – Ausgaben, die mächtig auf den Geldbeutel drücken. Doch Autofahrer sind der Preisspirale nicht machtlos ausgeliefert. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Kosten unter Kontrolle bringen und durch die richtigen Maßnahmen bares Geld sparen.

Die Kosten rasen davon – doch clevere Autofahrer bremsen die Preisexplosion aus. Eine sichere Möglichkeit, teuren Sprit zu sparen, ist eine vorausschauende Fahrweise, denn wer besonnen unterwegs ist, muss seltener abbremsen und damit weniger beschleunigen. Gerade die Beschleunigungsvorgänge zehren am Kraftstoffverbrauch und hochtouriges Fahren quält nicht nur den Motor, sondern auch den Geldbeutel. Grundsätzlich gilt: Höhere Gänge sollten auch in der Stadt möglichst schnell eingelegt werden. Das bringt zwar keine Rekordbeschleunigungen, jedoch eine deutliche Ersparnis beim Verbrauch. Bei modernen Autos kann in der Stadt bereits ab Tempo 30 der vierte Gang eingelegt werden und es versteht sich von selber, dass bei Automatikgetrieben auf den Kick-Down verzichtet werden sollte. Wer hochtouriges Fahren vermeidet, kann insgesamt bis zu 20 Prozent des üblichen Spritverbrauchs sparen. 

Die Last mit der Last

Auch gilt: Weniger ist immer mehr. Wer beispielsweise auf unnötigen Ballast im Kofferraum oder den Dachgepäckträger verzichtet, verbraucht weniger Kraftstoff. Zu schwach aufgepumpte Reifen sind ebenfalls Spritfresser, da sie den Rollwiderstand erhöhen. Die Druckvorgaben (meistens zu finden im Tankdeckel) des Autoherstellers sollten auf jeden Fall beachtet werden – sie helfen Benzin sparen. Auch auf die Klimaanlage oder Zusatzscheinwerfer sollte ein Auge geworfen werden, da diese nur in Betrieb genommen werden sollten, wenn sie wirklich benötigt werden. Zusätzliche Aggregate ziehen Leistung vom Motor ab – und damit Sprit. 

Unsere „Sparen beim Fahren“-Checkliste:

  • Kein Gas beim Start geben
  • Nach dem Anfahren sofort in den zweiten Gang wechseln
  • Mit dreiviertel Gas beschleunigen
  • Frühzeitig hochschalten
  • Untertourig fahren. Besonders innerorts sollten Sie besser in einem hohen Gang fahren (spart bis zu 2 Liter Sprit auf 100 km)
  • Vorausschauend fahren und unnötiges Bremsen vermeiden. Jeder Tritt aufs Bremspedal wird mit teurem Sprit bezahlt
  • Ab Wartezeiten von einer Minute (z. B. an Bahnschranken) Motor abstellen
  • Reifendruck prüfen. Nur ein halbes Bar zu wenig Druck im Reifen erhöht den Spritverbrauch um bis zu 6 %
  • Günstig tanken: Täglich die günstigsten Spritpreise abfragen. Ersparnis: bis zu 5 Cent pro Liter
  • Klimaanlage nach Möglichkeit ausmachen. Eine Klimaanlage verursacht auf 100 Kilometer bis zu 0,6 Liter mehr Spritverbrauch
  • Führen Sie keinen unnötigen Ballast mit. Schon ein einfacher Gepäckträger kostet bis zu 1,5 Liter Sprit auf 100 Kilometer.

Wer sich ein neues oder gebrauchtes Auto zulegt, achtet in der Regel auf einen günstigen Preis, doch sollte dabei die Technologie nicht außen vor gelassen werden. Halter von schadstoffarmen Fahrzeugen müssen weniger Steuern zahlen. Autos mit modernen Technologien, zum Beispiel dem Hybrid-Antrieb, profitieren zusätzlich von einem äußerst wirtschaftlichen Verbrauch. Die Mehrkosten bei der Anschaffung werden schon nach wenigen Jahren durch den sparsamen Unterhalt wettgemacht.
Das gleiche gilt für Ihre Kfz-Versicherung - auch hier lässt sich kräftig sparen: Sie denken an die Anschaffung eines neuen oder gebrauchten PKW? Dann vergleichen Sie die Tarife von AllSecur. Sie werden sehen, es lohnt sich! 

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