Sicherheitssysteme im Auto: alles zu ABS und ESP

Sicherheitssysteme im Auto helfen, Unfälle zu vermeiden und abzuschwächen. Wir zeigen, welche elektronischen Sicherheitssysteme es im Auto gibt, erklären den Unterschied zwischen aktiven und passiven Sicherheitssystemen und stellen Ihnen die wichtigsten Funktionen von ABS und ESP vor.

Geöffneter Airbag im Auto

Sicherheitssysteme im Auto verringern das Unfallrisiko und die Unfallfolgen. © iStock.com/123ducu

Elektronische Sicherheitssysteme sollen das Unfallrisiko verringern. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sicherheitssysteme im Auto und erklären den Unterschied zwischen passiven und aktiven Sicherheitssystemen.

Was sollten Sie beim Autofahren grundsätzlich beachten?

Sicherheitssysteme können nicht alles abfangen. Die folgenden Regeln sollten Sie grundsätzlich beim Autofahren beachten, um das Unfallrisiko zu senken:

  • Wohlbefinden: Sie sollten nur mit dem Auto fahren, wenn Sie sich geistig und körperlich fit fühlen. Sind Sie übermüdet, krank oder gestresst, sind Sie weniger aufmerksam.
  • Mitfahrer: Haben Sie Mitfahrer dabei, sollten Sie immer überprüfen, ob alle angeschnallt sind. Achten Sie bei Kindern darauf, dass sie während der Fahrt richtig gesichert sind und sich nicht wieder abschnallen.
  • Kindersicherung: Haben Sie Kinder im Auto, sollten Sie unbedingt die Kindersicherung aktivieren. So können die Türen während der Fahrt nicht geöffnet werden.
  • Sicherung der Ladung: Wollen Sie Gegenstände im Auto transportieren, sollten sie gut gesichert sein. Die Hutablage ist dafür nicht geeignet. Wenn Sie bremsen müssen, fliegen die Gegenstände unkontrolliert durch das Auto. Das kann lebensbedrohlich sein.
  • Tiere transportieren: Wollen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze im Auto mitnehmen, eignet sich eine Transportbox für Tiere. Die Box muss im Kofferraum fixiert werden. Kleinere Tiere können Sie auch im Fußraum des Beifahrers transportieren. Größere müssen auf der Rückbank gesichert werden.
  • Alkohol/Medikamente: Fahren Sie nicht mit dem Auto, wenn Sie Alkohol getrunken haben. Müssen Sie Medikamente nehmen, lesen Sie sich den Beipackzettel genau durch. Wird dort auf eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hingewiesen, dürfen Sie nicht Auto fahren.
  • Pausen: Sind Sie länger mit dem Auto unterwegs, sollten Sie regelmäßig Pausen machen. Vertreten Sie sich die Beine, trinken Sie ausreichend und schnappen Sie frische Luft. Das regt den Kreislauf an und sorgt für bessere Konzentration.

Welche Sicherheitssysteme gibt es?

Passive und aktive Sicherheitssysteme haben unterschiedliche Aufgaben. Wir erklären Ihnen, was Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten wissen müssen.

Passive Sicherheitssysteme

Passive Sicherheitssysteme sorgen dafür, dass den Mitfahrern bei einem Unfall möglichst wenig zustößt. Das bedeutet, sie sind vor allem wichtig, wenn der Unfall schon passiert ist.

Sicherheitsgurt, Knautschzone und Airbags sind die bekanntesten passiven Sicherheitssysteme. Aber auch der Gurtstraffer und die Kopfstützen zählen dazu.


Sicherheitsgurt

Bei einem Unfall fixiert der Dreipunktgurt den Oberkörper der Fahrer und Mitfahrer. Ein Dreipunktgurt hat einen Schulter- und einen Beckengurt. Er ist an drei Punkten im Auto festgemacht. Davor gab es den Zweipunktgurt. Er wurde nur über das Becken geführt und war weniger stabil und sicher.

Bei einem Unfall kommt auch der Gurtstraffer zum Einsatz. Das bedeutet, dass der Gurt automatisch innerhalb von 10 bis 15 Millisekunden bis zu 15 Zentimeter angezogen wird. Die Fahrzeuginsassen werden so beim Bremsen besser fixiert und nicht so leicht nach vorne geschleudert.

Der Dreipunktgurt gilt als die bedeutendste Entwicklung in Sachen Sicherheit beim Autofahren. Im Jahr 1959 stellte Nils Bohlin, damals Ingenieur bei Volvo, seine Erfindung vor. Viele Autofahrer fühlten sich aber in ihrer Freiheit eingeschränkt. Deshalb dauerte es fast 20 Jahre, bis der Dreipunktgurt in Deutschland am 01.01.1976 zur Pflicht wurde. Seitdem sind die Todesfälle bei Verkehrsunfällen deutlich zurückgegangen.

In Deutschland müssen alle Personen- und Lastkraftwagen mit einem Dreipunktsicherheitsgurt ausgestattet sein. Wenn Sie den Gurt nicht anlegen, müssen Sie mit einem Verwarngeld in Höhe von 30 Euro rechnen. Die Summe müssen Sie auch bezahlen, wenn Sie einem Kind den Gurt nicht richtig angelegt haben. Jeder volljährige Mitfahrer ist für sich selbst verantwortlich. Das bedeutet, er muss das Bußgeld selbst bezahlen.

Ausnahmen gelten beim Fahren in Schrittgeschwindigkeit, wie zum Beispiel beim Rückwärtsfahren oder beim Fahren auf Parkplätzen. Sie müssen sich auch nicht anschnallen, wenn Sie mit dem Omnibus im Stadtverkehr mitfahren. Das Begleitpersonal von betreuungspflichtigen Personen ist von der Anschnallpflicht befreit. Das gilt auch für Personen beim Haus-zu-Haus-Verkehr (Paket- oder Briefzusteller), weil sie in kurzer Zeit immer wieder das Fahrzeug verlassen müssen.

Autofahrer schnallt sich an

Wenn Sie mit dem Auto fahren, sollten Sie sich immer anschnallen, denn ein Sicherheitsgurt rettet Leben. © iStock.com/FatCamera


Knautschzone

Als Knautschzone bezeichnet man bestimmte Bereiche eines Autos (Fahrzeugfront, Seite, Heck), die sich bei einem Unfall verformen. Die Knautschzone wird auch Verformungsraum genannt.

Daimler-Benz-Ingenieur Béla Barényi erkannte in den 1950er Jahren, dass eine gezielte Deformation (Verformung) bestimmter Blechteile die Fahrzeuginsassen schützt. Zuvor gab es in der Autoindustrie steife Fahrzeugkarosserien.

Bei einem Unfall wirken sehr starke physikalische Kräfte. Wenn bei einem Aufprall das Fahrzeug schlagartig stoppt und das Blech nicht nachgibt, werden im schlimmsten Fall die Passagiere aus dem Auto geschleudert. Mit einer Knautschzone kann der Zusammenstoß aber abgefangen und die Verletzungsgefahr verringert werden.

Die sogenannte Sicherheitsfahrgastzelle ist der Innenraum eines Fahrzeugs. Die Bauweise ist darauf ausgelegt, dass die Passagiere so gut wie möglich geschützt sind. Hier wird, im Gegensatz zur Knautschzone, auf Stabilität gesetzt. Bei einem Unfall soll so verhindert werden, dass Autoteile unkontrolliert in den Innenraum eindringen und die Insassen verletzten.

Die Kombination aus Knautschzone und Sicherheitsfahrgastzelle gilt als bestmöglicher Schutz für die Fahrzeuginsassen.

Stark verformte Knautschzone eines Autos

Die Knautschzone eines Autos kann sich bei einem Unfall stark verformen und so die Fahrzeuginsassen schützen. © iStock.com/ollo


Airbag

Der Airbag ist ein Kunststoffsack aus Nylon. Er bläst sich bei einem Unfall innerhalb von 20 bis 50 Millisekunden im Fahrzeuginnenraum auf. Airbags werden auch Aufprallkissen oder SRS (Supplemental Restraint System) genannt.

Mit einem Airbag soll verhindert werden, dass die Fahrzeuginsassen gegen harte Teile im Auto prallen und sich schwere Verletzungen zuziehen. Bläst sich das Aufprallkissen auf, kann das sehr laut sein oder einen Knall geben.

Das Airbagsystem wird ausgelöst, wenn speziell eingebaute Sensoren eine starke Verzögerung des Fahrzeugs melden. Die Werte liegen deutlich über denen einer Vollbremsung. Das soll verhindern, dass der Airbag auch in unnötigen Situationen aufgeht. Wird eine solche Verzögerung gemessen, stellt ein Gasgenerator das nötige Gemisch innerhalb von Millisekunden bereit. Der Airbag bläst sich auf.

Seitenairbags haben spezielle Drucksensoren. Sie sorgen bei einem seitlichen Zusammenstoß dafür, dass das Aufprallkissen aufgeblasen wird. Seitenairbags schützen Brustkorb und Becken vor Brüchen und anderen Verletzungen.

Vor allem bei neueren Fahrzeugmodellen gibt es mehrere Airbags. Frontairbags, Seitenairbags und Kopfairbags gehören mittlerweile bei den meisten Fahrzeugtypen zur Serienausstattung. Kleintransporter haben normalerweise nur ein Aufprallkissen für den Fahrer. Bei Nutzfahrzeugen (Omnibus, Lastkraftwagen) müssen Airbags gegen einen Aufpreis nachgerüstet werden.

Aufgeblasener Airbag

Airbags blasen sich bei einem Unfall automatisch auf und schützen die Fahrzeuginsassen vor schweren Verletzungen. © iStock.com/saravuth-photohut

Aktive Sicherheitssysteme

Aktive Sicherheitssysteme sind normalerweise Assistenzsysteme. Das sind zum Beispiel moderne Sensoren, Kameras, Infrarot-, Ultraschall- und Radarsysteme. Mit ihrer Hilfe soll es gar nicht erst zu einem Unfall kommen. Wir stellen Ihnen die Wichtigsten vor.


Antiblockiersystem (ABS)

Das Antiblockiersystem (ABS) wurde von Bosch entwickelt und 1978 auf den Markt gebracht. Die ersten Autos mit ABS waren die S-Klasse von Mercedes Benz und der 7er BMW. Heute ist ABS bei neuen Kraftfahrzeugen Pflicht. Seit 1994 gibt es auch ein Antiblockiersystem für Motorräder.

So funktioniert das System: Bremsen Sie mit ABS, ist der Bremsweg kürzer (vor allem auf nassen Straßen). Die Räder blockieren nicht mehr. Sie können Ihr Auto trotzdem problemlos lenken und Hindernissen ausweichen. Das Fahrzeug ist stabiler und kommt auch in schwierigen Situationen weniger ins Schleudern.

Wissenswert: Seit 2016 gehört das Antiblockiersystem zur vorgeschriebenen Serienausstattung bei Motorrädern. Damit soll nicht der Bremsweg verkürzt, sondern die Sturzgefahr bei einer Vollbremsung verringert werden. Auch hier blockieren die Räder nicht mehr.


Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP)

Das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) ist ein Schleuderschutz. Das System ist auch unter den Namen DSC, PSM, VSC, DSTC oder VSA bekannt. Seit 1998 haben fast alle Autos serienmäßig ESP. Seit November 2011 ist für jedes neue Automodell ein elektronisches Stabilitätsprogramm verpflichtend.

So funktioniert das System: Das System kontrolliert mit Sensoren die Bewegungen des Fahrzeugs. Wird das Auto instabil, werden einzelne Räder gezielt abgebremst. So kann ein Schleudern oder Kippen des Fahrzeugs verhindert werden.

Wissenswert: Bosch hat seit 2013 die Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC entwickelt. Das System funktioniert wie das ESP beim Auto. Motorradfahrer werden vor allem in Kurven und beim Beschleunigen und Bremsen unterstützt. Der österreichische Hersteller KTM baut mittlerweile MSC bei vielen Modellen serienmäßig ein.


Abstandsregeltempomat

Der Abstandsregeltempomat wird international auch Adaptive Cruise Control (ACC) genannt. Das System sorgt dafür, dass der Abstand zum Vordermann immer passend zur Geschwindigkeit eingehalten wird. Es soll den Fahrer auf langen Autobahnfahrten unterstützen.

So funktioniert das System: Der Abstandsregeltempomat misst den Abstand und die Position des vorrausfahrenden Fahrzeugs per Radar. Bremst Ihr Vordermann plötzlich oder fährt ein anderes Auto dicht vor Sie, bremst das System Ihr Fahrzeug automatisch ab.

Einige Fahrzeughersteller wie BMW, Toyota, VW oder Audi bieten bei verschiedenen Fahrzeugmodellen einen Abstandsregeltempomat an. Dafür haben die meisten Hersteller ihr eigenes System entwickelt.

In vielen Fällen kann der Abstandsregeltempomat nachgerüstet werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Fahrzeughersteller oder einer Vertragswerkstatt.

Mechaniker unterm Auto bei Reparatur

Einige der gängigen Assistenzsysteme können Sie auch nachrüsten lassen. © iStock.com/ferrantraite


Pre-Safe-Bremse

Die Pre-Safe-Bremse ist eine spezielle Bremstechnik, die bei den Herstellern Mercedes, Toyota und Lexus eingebaut werden kann. Das Bremssystem muss mit einem Abstandsradar kombiniert werden. Ein Unfall kann damit nicht verhindert werden. Die Unfallfolgen sind aber normalerweise geringer.

So funktioniert das System: Zwei bis drei Sekunden vor einem möglichen Unfall hören und sehen Sie ein Warnsignal auf dem Bordcomputer. Reagieren Sie nicht, ertönt eine Sekunde später dreimal hintereinander ein Piepton. Außerdem bremst das Auto automatisch ab. Reagieren Sie auch darauf nicht, wird circa 0,6 Sekunden vor einem Zusammenstoß eine Vollbremsung ausgelöst.


Spurhalteassistent

Der Spurhalteassistent warnt den Fahrer eines Fahrzeugs, bevor er die Fahrspur unbeabsichtigt verlässt. Dabei spielt der Abstand zur Fahrbahnmarkierung eine Rolle.

So funktioniert das System: Der Spurhalteassistent überwacht mit einer Kamera hinter der Windschutzscheibe die Fahrbahnmarkierungen oder Straßenränder. Bevor Sie mit Ihrem Auto die Fahrbahn unbeabsichtigt verlassen, werden Sie darauf aufmerksam gemacht. Wie das passiert, hängt vom Hersteller ab. Mercedes beispielsweise setzt auf drei kurze Lenkradvibrationen, die zum Gegenlenken auffordern.

Als erster hat Citroen den Spurhalteassistenten bei verschiedenen Kfz-Modellen auf den Markt gebracht. Mittlerweile haben andere Fahrzeughersteller verschiedene Techniken für das System entwickelt. Informieren Sie sich bei Ihrem Kfz-Hersteller, ob Sie das System in Ihrem Auto nachrüsten lassen können.


Spurwechselassistent

Der Spurwechselassistent wird auch Totwinkel-Assistent genannt. Er reagiert beim Spurwechsel. Das Assistenzsystem überwacht den toten Winkel und warnt den Fahrer vor Zusammenstößen.

So funktioniert das System: Wenn der Fahrer den Blinker setzt und sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet, ertönt ein Warnton. Meist erscheint auch ein Leuchten im Bereich des Außenspiegels oder das Lenkrad vibriert.

Mercedes setzt bei einigen Fahrzeugtypen zum Beispiel auf Radarsensoren, die links und rechts den Bereich hinter dem Auto überwachen.

Bei vielen neueren Fahrzeugmodellen kann der Spurwechselassistent zur Ausstattung dazu gebucht werden. Ob Sie das Assistenzsystem bei Ihrem Fahrzeug nachrüsten lassen können, kann Ihnen eine Vertragswerkstatt sagen.

Viel Verkehr auf der Autobahn

Vor allem in solchen Situationen kann ein Spurwechselassistent eine große Hilfe sein. © iStock.com/XXLPhoto


Nachtsicht-Assistent

Der Nachtsicht-Assistent wird auch als Night Vision bezeichnet. Das System sorgt für eine bessere Sicht im Dunkeln. Es wird ein Infrarot-System eingesetzt, das Fußgänger und andere Gefahrenquellen auf der Straße erkennt.

So funktioniert das System: Der elektronische Nachtsicht-Assistent leuchtet die Fahrbahn bei Nacht unsichtbar mit Infrarot-Strahlen aus. Infrarot-Strahlen sind Wärmestrahlen, die Menschen (Fußgänger) als Wärmequellen erkennen können. Auf dem Autodisplay wird rechtzeitig angezeigt, wo sich Gefahrenquellen befinden.

Mercedes, Audi, BMW und andere Fahrzeughersteller haben das System Night Vision seit 2005 in einigen Fahrzeugen eingebaut. Damit konnte das hohe Unfallrisiko bei Nacht deutlich verringert werden. Ob es bei Ihrem Fahrzeugmodell möglich ist, einen Nachtsicht-Assistent nachzurüsten, kann Ihnen Ihre Vertragswerkstatt sagen.

Wissenswert: Oft werden im Zubehörhandel günstige Sicherheitsassistenzsysteme zum Nachrüsten angeboten. Die Assistenten sind aber ungenau und meist nicht leistungsfähig. Wollen Sie bei Ihrem Auto einen Sicherheitsassistenten nachrüsten, sollten Sie sich für ein Originalsystem entscheiden. Den Umbau lassen Sie am besten in einer Fachwerkstatt machen. Denn oft muss eine neue Software aufgespielt werden.

Zahlt die Kfz-Versicherung, wenn ABS oder ESP ausgeschalten wird?

Neue Automodelle müssen heute mit ABS und ESP ausgestattet sein. Besitzen Sie ein älteres Auto, das die aktiven Sicherheitssysteme noch nicht hat, können Sie trotzdem damit fahren. Auch Ihre Kfz-Versicherung deckt Unfallschäden normal ab.

Wenn Sie aber ABS oder ESP in Ihrem Auto haben, sollten Sie das System nicht einfach abschalten. Sind Sie dann in einen Unfall verwickelt, kann es sein, dass Ihre Versicherung gar nicht oder nur teilweise zahlt. In solchen Fällen kommt es oft zu einem Gutachten.

Wird nachgewiesen, dass der Unfall ein Fahrfehler war und mit ESP nicht passiert wäre, ist das grobe Fahrlässigkeit. Die Kfz-Haftpflichtversicherung muss den Schaden, der Dritten zugefügt wurde, bezahlen. Der Unfallverursacher muss sich aber normalerweise an den Kosten beteiligen.

Die Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung wird den Schaden nur teilweise oder gar nicht bezahlen. Grundsätzlich kommt es aber immer auf Ihren Versicherungsanbieter an. Bei manchen Policen ist auch grobe Fahrlässigkeit abgedeckt.

Das sollten Sie wissen: Entscheiden Sie sich dafür, ein neueres Auto mit ABS oder ESP zu kaufen, kann sich das positiv auf Ihren Versicherungsbreitrag auswirken. Neuere Fahrzeuge haben normalerweise eine niedrigere Typklasse als ältere Autos. Das bedeutet, Sie müssen dann weniger für Ihre Kfz-Versicherung bezahlen.

Informieren Sie sich direkt über die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Teilkaskoversicherung und die Vollkaskoversicherung der AllSecur.

Sicherheitssysteme im Auto nutzen

Es gibt viele verschiedene Sicherheitssysteme im Auto. Passive Sicherheitssysteme kommen zum Einsatz, wenn der Unfall schon passiert ist. Aktive Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP sorgen im besten Fall dafür, dass es gar nicht erst zu einem Zusammenstoß kommt. Generell gilt: Elektronische Sicherheitssysteme sind wichtig und auch hilfreich. Welche Möglichkeiten Sie als Fahrer zur Unterstützung haben möchten, sollte Sie aber selbst entscheiden und mit einer Fachwerkstatt absprechen.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur