Welche Kfz-Versicherung zahlt im Ausland?

Ein Unfall im Ausland ist leider schnell passiert. Damit die langersehnte Reise für Sie nicht zum Alptraum wird, finden Sie hier alle wichtigen Infos für Ihre Vorbereitungen. Wir klären außerdem, welche Kfz-Versicherung im Ausland zahlt und erklären wie Sie von der Mallorca-Police, einem Kfz-Schutzbrief oder dem Ausland-Schadenschutz profitieren können. Drucken Sie sich gleich den Europäischen Unfallbericht und die wichtigsten Notrufnummern aus!

Auto auf Straße umgeben von Bergen und Sand

Wenn Sie mit Ihrem Auto im Ausland fahren möchten, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen. © gettyimages/Marco_Piunti

Damit Sie bestens auf Ihre nächste Urlaubsfahrt vorbereitet sind, klären wir die wichtigsten Fragen zu Ihrem Versicherungsschutz. Außerdem können Sie sich hier über alle wichtigen Dokumente, die Sie im Ausland dabeihaben sollten, informieren.

Schäden im Ausland: Wer zahlt?

Welche Dokumente brauche ich im Ausland?

Schäden im Ausland: Wer zahlt?

Bevor Sie mit Ihrem Auto in den Urlaub starten, sollten Sie sich immer informieren, ob Ihre Versicherung einen möglichen Schaden übernimmt. Wir beantworten Ihnen im Folgenden die wichtigsten Fragen, die es vor Reiseantritt zu klären gilt.


Welche Kfz-Versicherung zahlt bei Schäden im Ausland?

Grundsätzlich sollten Sie vor Reiseantritt einen Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen werfen. Hier erfahren Sie zum Beispiel, in welchen Ländern Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung gilt und welche Kosten Ihre Kaskoversicherung bei einem Unfall übernimmt.

Wer zahlt bei einem Unfall im Ausland, den ich verursacht habe?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt bei Schäden, die Dritten entstanden sind. Das bedeutet: Wenn Sie zum Beispiel ein anderes Auto angefahren haben, übernimmt Ihre Versicherung die Reparaturkosten des Unfallgegners. Das gilt mit ein paar Ausnahmen auch im Ausland.

Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Europa und in Gebieten, die politisch zur EU gehören (zum Beispiel auf den Kanaren), gültig. Das bedeutet, der Schutz der Internationalen Versicherungskarte erstreckt sich auch auf die darauf aufgelisteten nichteuropäischen Länder.

Bei der Einreise müssen Sie deshalb oftmals die sogenannte Grüne Versicherungskarte vorzeigen. Sie gilt als Versicherungsnachweis und bestätigt, dass Sie eine Kfz-Versicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen haben.

Aber: Die Internationale Versicherungskarte ist in der EU, Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz bei der Einreise eigentlich nicht nötig, weil hier das sogenannte Kennzeichenabkommen als Nachweis für eine Kfz-Haftpflichtversicherung gilt.

Es gibt aber auch Staaten, in denen Ihr Versicherungsschutz nicht gilt. Das hängt normalerweise damit zusammen, dass es in diesen Gebieten grundsätzlich sehr gefährlich ist. Außerdem sind Länder ausgeschlossen, die keine klaren gesetzlichen Vorschriften haben.

Das Grüne-Karte-System nutzen derzeit 46 Länder. Oft gelten dort unterschiedliche Deckungssummen. Die Deckungssumme ist der höchste Betrag, der bei einem Unfall von der Kfz-Haftpflichtversicherung bezahlt wird. Ihre Versicherung richtet sich in der Regel nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Versicherungsumfang des Besuchslandes. In jedem Fall muss Ihr Versicherer aber mindestens den Umfang, der in Ihrem Versicherungsvertrag festgelegt ist, übernehmen.

Das sollten Sie wissen: Wollen Sie in ein Land außerhalb der EU reisen, das nicht auf Ihrer Grünen Karte steht, sollten Sie Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung erweitern lassen. Nur so können Sie sicher sein, dass Ihr Versicherungsschutz auch dort gültig ist. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrer Versicherung und lassen Sie sich ein auf Sie zugeschnittenes Angebot machen.

Informieren Sie sich über die Kfz-Haftpflichtversicherung der AllSecur oder nehmen Sie für weitere Informationen direkt Kontakt mit uns auf.

Mann und Frau diskutieren über Unfall

Informieren Sie sich vor einer Autoreise, ob Ihr Versicherungsschutz auch im Reiseland gilt. © gettyimages/AndreyPopov

Wer zahlt bei einem Unfall den Schaden an meinem Auto?

Wenn Sie in einem EU-Land in einen Unfall verwickelt wurden und nicht schuld sind, übernimmt in der Regel der Schadensregulierungsbeauftragte der ausländischen Versicherung in Deutschland die Kosten.

Jede Versicherung hat einen sogenannten Schadensregulierungsbeauftragten in allen EU-Staaten festgelegt. Er kümmert sich um Ansprüche, die bei Verkehrsunfällen im Ausland entstehen und sorgt dafür, dass Ihnen die anfallenden Kosten bezahlt werden. Dabei wird aber immer nach dem Recht des jeweiligen Landes (Deckungssumme) entschieden.

Das bedeutet, dass womöglich ein Schaden durch einen unverschuldeten Unfall von einer ausländischen Versicherung nicht vollständig übernommen wird, wenn er die Deckungssumme überschreitet. Damit Sie aber auch in einem solchen Fall nicht einfach auf den Kosten sitzen bleiben, gibt es den Ausland-Schadenschutz. Damit bekommen Sie die Differenz zur Summe, die die deutsche Versicherung gezahlt hätte, zurück.

Am besten kontaktieren Sie nach einem Unfall direkt den Zentralruf der Autoversicherer unter der Telefonnummer 0800 250 260 0. Hier erfahren Sie den zuständigen Schadensregulierungsbeauftragten der ausländischen Versicherung. Das kann sich vor allem lohnen, wenn Ihnen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners nicht bekannt ist. Dafür brauchen Sie folgende Angaben:

  • Kennzeichen des gegnerischen Fahrzeugs
  • Schadentag
  • Unfall-Land

Hat der Unfall außerhalb von Europa stattgefunden, ist es meistens komplizierter. Oftmals sorgen Verständigungs- und Verwaltungsschwierigkeiten für große Probleme. In einem solchen Fall kann es sinnvoll sein vor Ort einen Anwalt kontaktieren.

Eine umfassende Anwaltsliste sortiert nach Ländern und der jeweiligen Botschaft oder dem Konsulat finden Sie hier. Dort sind Rechtsanwälte und Kanzleien aufgelistet, die Ihnen bei einem Schaden im Ausland professionell weiterhelfen und Sie beraten können.

Das sollten Sie wissen: Bei Unfällen im Ausland kann es immer wieder passieren, dass Ihr Unfallgegner nicht bezahlt. Um in einem solchen Fall nicht auf den Reparaturkosten sitzen zu bleiben, können Sie sich nach drei Monaten an die Verkehrsopferhilfe (VOH) wenden. Die VOH ist eine gemeinsame Einrichtung der deutschen Autohaftpflichtversicherer. Sie übernimmt die Reparaturkosten zum Beispiel bei Fahrerflucht, Betrug oder wenn die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners nicht zahlt.

Zahlt meine Kaskoversicherung bei einem Schaden im Ausland?

Haben Sie eine Teilkaskoversicherung oder eine Vollkaskoversicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen, gilt Ihr Versicherungsschutz auch in Europa und in Ländern, die politisch zur EU gehören. Dazu zählen zum Beispiel auch die Kanarischen Inseln, Ceuta, Melilla, Guadeloupe, Martinique, Französisch Guyana, Réunion, Madeira und die Azoren.

Grundsätzlich finden Sie die Leistungen der Kaskoversicherung in den Versicherungsbedingungen Ihres Anbieters. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Versicherer in Verbindung um das Vorgehen zur Schadenregulierung abzustimmen.

Die Teilkaskoversicherung zahlt zum Beispiel bei Diebstahl, Naturkatastrophen, Glasschäden, Wildunfällen und Marderschäden. Diese Gefahren sind auch bei der der Vollkaskoversicherung abgesichert. Die Vollkaskoversicherung zahlt aber außerdem noch bei Unfällen, die Sie selbst verursacht haben, bei grober Fahrlässigkeit und bei Vandalismus.


Lohnt sich ein Ausland-Schadenschutz?

Der Ausland-Schadenschutz ist eine sinnvolle Ergänzung zu Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Versicherungsschutz greift dann, wenn Sie im europäischen Ausland unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt werden. Er gilt im Gegensatz zur Mallorca-Police immer für Ihr eigenes Fahrzeug.

Weil in vielen Ländern die Deckungssummen der Kfz-Haftpflichtversicherungen niedriger als in Deutschland sind, kann es passieren, dass Sie bei einem Unfall auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Wenn Sie aber einen Ausland-Schadenschutz zu Ihrer Kfz-Versicherung dazu gebucht haben, wird Ihnen der Schaden so ersetzt, als ob der ausländische Unfallverursacher bei Ihrer Versicherung versichert wäre. Das bedeutet: nach deutschen Standards.

Ein Tipp: Zusätzlich kümmert sich die AllSecur auch um die weitere Abwicklung. So können Sie sich unnötige Schwierigkeiten ersparen. Das gilt vor allem, wenn Sie selbst die Sprache des Besuchslandes nicht sprechen.

Einen umfassenden Ausland-Schadenschutz erhalten Sie bei der AllSecur schon ab sieben Euro im Jahr. Informieren Sie sich umfassend über Ihre Absicherung auf Reisen mit dem Ausland-Schadenschutz.


Welche Vorteile hat ein Schutzbrief?

Mit einem Kfz-Schutzbrief können Sie Ihren Versicherungsschutz sinnvoll ergänzen. Neben den Leistungen der Kfz-Haftpflichtversicherung sind hier zum Beispiel auch folgende Notfälle abgedeckt:

  • Pannenhilfe
  • Abschleppdienst
  • Bergen ohne Kostenlimit
  • Weiter- oder Heimreise mit dem Mietwagen
  • Ersatzteilversand ins Ausland und Fahrzeugtransport
  • Fahrzeugabholung bei Fahrerausfall
  • Krankenrücktransport ohne Kostenlimit
  • Versand von Autoschlüsseln
  • Fahrzeugverzollung oder Fahrzeugverschrottung nach Diebstahl oder Unfall im Ausland

Mit einem Kfz-Schutzbrief sind immer Sie als Versicherungsnehmer, aber auch alle anderen Insassen versichert. Das gilt außerdem für Ihr im Versicherungsschein benanntes Fahrzeug. Grundsätzlich genießen Sie den Versicherungsschutz in ganz Europa und in den außereuropäischen Ländern, die auf Ihrer Grünen Karte verzeichnet sind.

Das sollten Sie wissen: Den Kfz-Schutzbrief erhalten Sie bei der AllSecur schon ab fünf Euro im Jahr. Informieren Sie sich direkt über unseren Kfz-Schutzbrief.

Krankenrücktransport mit Hubschrauber

Mit einem Kfz-Schutzbrief ist auch ein Krankenrücktransport abgedeckt. © gettyimages/Chalabala


Zahlt die Versicherung bei Autodiebstahl im Ausland?

Wenn Sie eine Teilkaskoversicherung oder eine Vollkaskoversicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen haben, bekommen Sie bei einem Autodiebstahl im Ausland in der Regel den sogenannten Wiederbeschaffungswert bezahlt. Das ist die Summe, die Sie aufbringen müssten, um ein gleichwertiges Auto zu kaufen.

Der Kfz-Diebstahl-Versicherungsschutz der Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung gilt in Europa und in außereuropäischen Ländern, die politisch zur EU gehören. Wir erklären Ihnen in unserem umfassenden Ratgeber Zahlt die Versicherung bei Autodiebstahl im Ausland?, was Sie in einem solchen Fall tun müssen und wie Sie Ihren Wagen schützen können.


Welche Schäden übernimmt die Mallorca-Police?

Kurvige Straße in Mallorca in den Bergen

Die sogenannte Mallorca-Police hat ihren Namen von der bekannten Urlaubsinsel. © gettyimages/Leamus

Die sogenannte Mallorca-Police ist ein zusätzlicher Versicherungsschutz für fremde, versicherungspflichte Fahrzeuge im Ausland (zum Beispiel Mietfahrzeuge). Sie können diesen ergänzenden Baustein einfach zu Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung dazu buchen.

Die Mallorca-Police wird vor allem bei Reisen nach Süd-Europa empfohlen, weil hier oft eine niedrigere Deckungssumme als in Deutschland festgelegt ist. Das bedeutet, Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt bei einem Schaden nur den Betrag, der im jeweiligen Urlaubsland gilt.

Wenn Sie aber mit einem Mietwagen einen Unfall verursachen und die Kosten höher sind als die Deckungssumme, müssen Sie den Rest aus eigener Tasche bezahlen. Für einen solchen Fall sind Sie mit einer Mallorca-Police abgesichert. Der zusätzliche Versicherungsschutz übernimmt die anfallende Summe (Sachschäden und Personenschäden) vollständig.

Interessant: Obwohl die Mallorca-Police ihren Namen von der bekannten Urlaubsinsel hat, ist sie keine reine Versicherung für die Insel Mallorca. Denn die Mallorca-Police gilt europaweit. Der Name entstand, weil die Deutschen gerne nach Mallorca verreisen und dort in vielen Fällen einen Mietwagen leihen.

Welche Dokumente brauche ich im Ausland?

Wenn Sie mit dem Auto in den Urlaub fahren möchten, sollten Sie einige wichtige Unterlagen nicht vergessen. Wir erklären Ihnen, wann und wofür Sie welche Dokumente brauchen.


Die Grüne Versicherungskarte

Die Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr (IVK) wird auch Grüne Versicherungskarte oder einfach nur Grüne Karte genannt. Damit können Sie in ganz Europa nachweisen, dass Sie eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen haben. Das Dokument ist in einigen europäischen Ländern mittlerweile aber keine Pflicht mehr.

Wir beantworten Ihnen hier die wichtigsten Fragen rund um das Thema Grüne Karte. Für ausführlichere Informationen sollten Sie auch einen Blick in unseren Ratgeber zur Grünen Versicherungskarte werfen.

Wofür brauche ich eine Grüne Karte?

Die Grüne Versicherungskarte sollten Sie bei Fahrten im Ausland immer dabeihaben, weil Sie nur so nachweisen können, dass Sie für Ihr Fahrzeug eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung haben.

In einigen Ländern müssen Sie die Grüne Karte direkt bei der Einreise an der Grenze vorzeigen. Können Sie das nicht, müssen Sie in der Regel eine teure Grenzversicherung abschließen.

Brauche ich die Grüne Karte noch bei Auslandsfahrten?

Die Grüne Karte ist bei der Einreise in die 28 EU-Mitgliedsstaaten und bei der Einreise nach Island, Norwegen, Liechtenstein, Andorra, Kroatien und in die Schweiz nicht mehr nötig. In diesen Ländern reicht ein gültiges Kennzeichen als Beleg für Ihren Versicherungsschutz aus.

Bei einem Unfall ist es aber auch hier hilfreich, wenn Sie die Grüne Karte vorlegen können. So kann der Schaden schnell von der örtlichen Polizei aufgenommen und von der Versicherung abgewickelt werden.

Bei der Einreise nach Albanien, Bosnien-Herzegowina, Weißrussland, Israel, Iran, Marokko, Moldawien, Mazedonien, Russland, Serbien, Tunesien, Türkei und Ukraine ist die Grüne Karte Pflicht. Sie müssen das Dokument an der Grenze vorlegen können.

Das sollten Sie wissen: Im Kosovo wird die Grüne Karte nicht als Versicherungsnachweis anerkannt. Es ist der Abschluss einer Grenzversicherungspolice erforderlich.

Familie packt das Auto für den Urlaub

Wenn Sie mit dem Auto in den Urlaub fahren möchten, sollten Sie an die Grüne Versicherungskarte denken. © gettyimages/fstop123

In welchen Ländern gilt die Grüne Karte?

Die Grüne Versicherungskarte gilt in Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland (einschl. Nordirland), Island, Israel, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Marokko, Mazedonien, Moldawien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, der Schweiz, Serbien, der Slowakischen Republik, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, Tunesien, Türkei (einschl. asiatischer Teil), Ukraine, Ungarn, Weißrussland und Zypern.

Wo erhalte ich die Grüne Karte?

Wenn Sie als AllSecur-Kunde eine neue Grüne Versicherungskarte für Ihre nächste Urlaubsfahrt benötigen, können Sie das Dokument ganz einfach kostenlos online unter Meine AllSecur anfordern.

Außerdem erhalten Sie auf der Internetseite Grüne Karte e.V. zusätzlich nützliche Tipps für den Schadenfall im Ausland.

Die Grüne Karte ist aber nur der Nachweis, dass Sie eine Kfz-Haftpflichtversicherung für Ihr Fahrzeug abgeschlossen haben. Sie ist also kein Kaskoschutz. Für diese Leistungen benötigen Sie entweder eine Teilkaskoversicherung oder eine Vollkaskoversicherung.


Der Europäische Unfallbericht

Der Europäische Unfallbericht ist ein Dokument, das Ihnen bei einem Unfall im Ausland hilft, den entstandenen Schaden schnell aufzunehmen. Außerdem können Sie hier die Daten aller Beteiligten eintragen.

Bei Auslandsreisen sollten Sie den Europäischen Unfallbericht immer im Handschuhfach dabeihaben. So ist er im Schadenfall schnell griffbereit und Sie können alle Daten, die für die Versicherung wichtig sind, notieren. Grundsätzlich gilt: Beide Fahrer müssen den Unfallbericht direkt unterschreiben, denn später sind keine Änderungen mehr erlaubt.

Und so geht’s: Kommt es im europäischen Ausland zu einem Verkehrsunfall, füllt einer der Beteiligten den Unfallbericht aus. Der andere kann sich ein Exemplar in seiner Sprache einfach danebenlegen und mitlesen. Dabei sollte es keine Verständnisschwierigkeiten geben, weil alle Fragen nummeriert sind. Inhaltlich und von den Abbildungen her ist der Europäische Unfallbericht völlig identisch, egal in welcher Sprache er verfasst ist.

Drucken Sie sich unseren Europäischen Unfallbericht (PDF) am besten zweimal aus. So können Sie dem Unfallgegner auch ein Exemplar geben, wenn er das Dokument nicht dabeihaben sollte.


Die wichtigsten Rufnummern

Handy mit Notfallnummern

Die wichtigsten Notrufnummern im Ausland sollten Sie bei jeder Urlaubsreise immer griffbereit haben. © gettyimages/vosmanius

Geraten Sie im Ausland in eine Notsituation, ist es hilfreich, die Auslands-Notrufnummern der örtlichen Polizei, Rettungsdienste und der Deutschen Vertretung zur Hand zu haben. Das gilt auch bei dem Verlust oder Diebstahl von Euroscheck- oder Kreditkarte und für die Sperrung Ihrer Handy-Karte.

Laden Sie sich die wichtigsten Notrufnummern (PDF) für Ihre Brieftasche herunter. So sind Sie im Ausland auf jede Situation bestens vorbereitet.

Tipps für die sichere Urlaubsfahrt

Grundsätzlich gilt: Eine gute Vorbereitung ist alles! Wenn Sie mit dem Auto ins Ausland fahren wollen, sollten Sie sich vorher darüber informieren, welche Kfz-Versicherung Schäden im Ausland übernimmt. Machen Sie sich außerdem Gedanken darüber, ob ein Ausland-Schadenschutz oder ein Kfz-Schutzbrief für Sie sinnvoll ist.

Vor allem bei einer längeren Reise ist es wichtig, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Mit unserer Checkliste (PDF) können Sie Ihren Urlaub ganz entspannt vorbereiten und werden sicherlich nichts vergessen. In unserem Ratgeber Urlaubscheck für's Auto: So kommen Sie sicher ans Ziel erklären wir Ihnen außerdem noch, was zu einem umfangreichen Autocheck vor dem Urlaub dazugehört und wie Sie richtig packen.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur