Reifen selber wechseln: So klappt der Radwechsel

Die Reifen selber zu wechseln ist gar nicht so schwer: Wir erklären Ihnen, wie Sie den Reifenwechsel mit einfachen Schritten selber zu Hause machen können. Dazu geben wir Ihnen die wichtigsten Tipps und erklären Ihnen auch, wie Sie die abmontierten Räder am besten lagern und was Sie alternativ bei der Suche eines Reifenwechsel-Fachmanns beachten müssen.

Auto beim Räderwechsel

Zweimal jährlich müssen die Autoreifen gewechselt werden. Wer dafür nicht in die Werkstatt möchte, kann die Reifen mit einer guten Anleitung auch einfach selbst zu Hause wechseln. © gettyimages.de/gilaxia

Zweimal jährlich steht der Reifenwechsel an. Mit dem richtigen Wissen können Sie Ihre Räder auch einfach selber wechseln. Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Wechseln der Räder an Ihrem Auto wissen müssen:


Reifen selber wechseln: Wie vorgehen?

Wir haben eine Anleitung für Sie erstellt, mit der Sie den Reifenwechsel Schritt für Schritt ganz einfach selbst durchführen können. Damit sparen Sie nicht nur Geld, sondern trainieren sich auch wichtiges Wissen an. So können Sie Ihr Rad auch im Notfall bei einer Panne schnell selbst auswechseln. Die Anleitung beruht auf den Empfehlungen des ADAC.

Die Vorbereitung

Bevor Sie sich um den Radwechsel an Ihrem Fahrzeug kümmern, sollten Sie die richtigen Vorbereitungen treffen, damit Sie nichts vergessen.

Stellen Sie Ihr Fahrzeug dafür als erstes sicher auf einer flachen Ebene ab. So kann es nicht mehr wegrollen. Ziehen Sie zur Sicherheit die Handbremse an und legen Sie den ersten Gang ein. Haben Sie ein Automatik-Getriebe, stellen Sie den Hebel in die Stellung „P“.

Legen Sie sich als nächstes schon einmal das Werkzeug bereit, das Sie für den Räderwechsel benötigen.

Das brauchen Sie für den Reifenwechsel:

  • die vier Winter- oder Sommerreifen, die Sie auf Ihr Auto montieren wollen
  • einen Wagenheber
  • ein gutes Radkreuz (Kreuzschlüssel), mit dem Sie die Radmuttern oder -schrauben schnell und einfach lösen und wieder festziehen können
  • den richtigen Drehmomentschlüssel, um die neuen Reifen wieder fest anziehen zu können (Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Autos.)
  • eventuell einen Schraubenzieher (zum Abnehmen der Radkappe)
  • Ihr Felgenschloss, wenn Sie eins besitzen
  • eine Drahtbürste, um hartnäckigen Schmutz von den Radschrauben und der Kontaktfläche des Rads zum Auto entfernen zu können
  • Arbeitshandschuhe
  • ein Stück Kreide, Fettkreide oder einen Wachsmalstift, mit dem Sie die Reifen nach dem Abmontieren sauber beschriften können
  • eine Box, in der Sie die Radschrauben oder -muttern sammeln können
  • einen Profiltiefenmesser

Ein Tipp: Bevor Sie mit dem Radwechsel beginnen, sollten Sie noch einen Blick in die Bedienungsanleitung Ihres Autos werfen. Dort können Sie zum Beispiel nachlesen, wo Sie im Auto den Wagenheber finden, wie er zu bedienen und an welchen Aufnahmepunkten am Auto er am besten anzusetzen ist. Die Bedienungsleitung enthält auch weitere Hinweise zum Radwechsel, wenn das Fahrzeug zum Beispiel mit einem Notrad ausgestattet ist.

Wenn Sie sich über alle wichtigen Punkte informiert und Ihr Werkzeug bereitgelegt haben, können Sie mit dem Reifenwechsel beginnen.

Mann beim Reifenwechsel auf der Straße

Auch bei einer Autopanne ist es gut zu wissen, wie Sie Ihre Reifen schnell selber wechseln können. © gettyimages.de/Bobex-73

Schritt 1: Alten Reifen abnehmen

  • Soweit vorhanden, heben Sie zunächst die Radkappe mit einem Schraubenzieher und einer leichten Hebelbewegung ab.
  • Setzen Sie den Wagenheber zunächst an, sodass er das Fahrzeug an der Unterseite nur leicht berührt. Gehen Sie so vor, wie es in der Bedienungsanleitung beschrieben ist. Beachten Sie auch den Aufkleber mit Sicherheitshinweisen am Wagenheber.
  • Lösen Sie dann alle Radmuttern oder -schrauben ganz leicht mit dem Radkreuz oder dem Drehmomentschlüssel, etwa um eine halbe Umdrehung.
  • Heben Sie das Fahrzeug dann mit dem Wagenheber weiter an, bis die Montagehöhe für das neue Rad erreicht ist. Das Rad, das ausgetauscht werden soll, muss am Ende in der Luft sein. Zur Sicherheit können Sie zusätzlich auch einen Unterstellbock benutzen. Er sollte einen leichten Kontakt zum Fahrzeug haben. Wichtig: Der Wagenheber muss dann aber auch während des Radwechsels die ganze Zeit am Auto bleiben.
  • Schrauben Sie als nächstes alle bis auf die letzte Radschraube oder -mutter mit dem Radkreuz komplett heraus. Es empfiehlt sich, die Schrauben kreuzweise zu lösen. Dafür müssen Sie so vorgehen: Lösen Sie erst eine Schraube und als nächstes die diagonal gegenüberliegende.
  • Drehen Sie das Rad so, dass in der oberen Hälfte noch eine Schraube bleibt, die das Rad bis zum Schluss hält. Legen Sie eine Hand fest auf die Mitte der Felge auf und lösen Sie erst dann die letzte Radschraube komplett heraus.
  • Nehmen Sie das Rad von der Radnabe ab. Die Radnabe verbindet bei einem Auto die Räder mit den Achsen.
  • Beschriften Sie das abgenommene Rad mit der Kreide. Markieren Sie darauf gut lesbar die Seite und die Position, an der der Reifen am Fahrzeug angebracht war, zum Beispiel „VL“ für das linke Vorderrad. So wissen Sie auch später noch, an welche Stelle des Fahrzeugs das Rad gehört. Auch wenn Sie die Räder später tauschen wollen, ist es wichtig zu wissen, an welcher Stelle am Auto der Reifen vorher angebracht war.

Ein Tipp: Sitzen die Radschrauben zu fest, können Sie sie auch mit einem festen Fußtritt lockern. So haben Sie mehr Kraft. Wichtig: Achten Sie dabei unbedingt auf festes Schuhwerk und einen sicheren Stand. Halten Sie sich dabei gut fest, sonst könnten Sie sich verletzen.

Schritt 2: Neues Rad montieren

  • Bürsten Sie die Kontaktfläche am Auto des gelösten Rads fest mit der Drahtbürste ab, um sie von Schmutzresten zu befreien. Bei starken Verschmutzungen können Sie zusätzlich auch einen Bremsreiniger verwenden.
  • Legen Sie sich den neuen Reifen bereit. Bevor Sie das neue Rad aufziehen, sollten Sie unbedingt die Profiltiefe des Reifenprofils messen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Aus Sicherheitsgründen sollten Sommerreifen aber mindestens drei Millimeter und Winterreifen vier Millimeter Profiltiefe besitzen. Ein Tipp: Mit dem Goldrand einer Ein-Euro-Münze können Sie Ihr Reifenprofil ganz einfach messen, denn er ist genau drei Millimeter breit. Halten Sie die Münze einfach in die Vertiefung des Reifenprofils: Können Sie den Goldrand dann nicht mehr sehen, ist das Profil noch über drei Millimeter tief.
  • Prüfen Sie, ob es eine Rollrichtung (Laufrichtung) für den Reifen gibt. Das erkennen Sie durch einen Pfeil auf der Reifenseitenwand. Häufig steht auch die Bezeichnung „Rotation“ oder „Direction“ daneben. Es ist dann wichtig, den Reifen in der richtigen Richtung aufzuziehen. Sonst hat er nicht genügend Haftung auf der Fahrbahn und das Profil nutzt sich schneller ab.
  • Heben Sie das neue Rad gleichmäßig an und setzen Sie es wieder in die vorgesehenen Löcher der Radanbindung ein.
  • Prüfen Sie nach dem Einsetzen, dass die Felge mit dem Rad einfach zu drehen ist. Die Bremsscheibe darf sich nicht mitbewegen.

Schritt 3: Schrauben festziehen

  • Ziehen Sie die Schrauben mit dem Drehkreuz zunächst leicht und gleichmäßig an.
  • Senken Sie den Wagen mit dem Wagenheber dann wieder so weit ab, bis er gerade so auf dem Untergrund aufliegt.
  • Nehmen Sie dann den Drehmomentschlüssel zum Einsatz: Stellen Sie ihn zuvor auf das vom Auto-Hersteller vorgeschriebene Anzugsdrehmoment ein. Welches Drehmoment Sie brauchen, können Sie in Ihrer Bedienungsanleitung nachlesen.
  • Schrauben Sie die Radschrauben als nächstes mit dem Drehmomentschlüssel wieder über Kreuz fest. Sobald ein Klick- oder Knack-Geräusch ertönt, ist das gewünschte Drehmoment erreicht. Wichtig: Ziehen Sie die Schrauben dann nicht mehr nach. Das Gewinde kann sonst beschädigt werden und die Schrauben können sich wieder lösen.
  • Lassen Sie das Fahrzeug mit dem Wagenheber langsam und vorsichtig wieder komplett auf den Boden ab.
  • Bringen Sie gegebenenfalls die Radkappe wieder an.

Ein Tipp: Möchten Sie sich das Vorgehen beim Räderwechsel zur Sicherheit noch einmal genau ansehen, empfehlen wir Ihnen die How-to-Video-Anleitung des ADAC.

Danach: Reifendruck (regelmäßig) prüfen

Nach dem Reifenwechsel sollten Sie den Luftdruck bei allen Reifen überprüfen. Ein zu geringer Reifendruck erhöht die Gefahr eines Unfalls. Der Reifen erhitzt schneller und das Gummi der Reifen kann brüchig und spröde werden. Das Reifenprofil ist so schneller abgenutzt. Auch der Kraftstoffverbrauch ist bei niedrigem Luftdruck größer. Mit dem richtigen Luftdruck sparen Sie also auch bares Geld.

Haben Sie kein Messgerät zu Hause, fahren Sie dafür an die nächste Tankstelle. Beachten Sie auch unsere Tipps zum richtigen Luftdruckmessen:

  • Den korrekten Reifendruck für Ihre Reifen finden Sie im Benutzerhandbuch, in der Tankklappe des Autos oder in der Reifendrucktabelle des Herstellers. Beachten Sie, dass Vorder- und Hinterreifen laut dem Hersteller möglicherweise einen unterschiedlichen Reifendruck haben müssen.
  • Messen Sie Ihre Reifen immer, wenn Sie kalt sind. Die erwärmte Luft dehnt sich aus und lässt einen höheren Druck anzeigen.
  • Nach langen Autofahrten, bei beladenem Auto oder bei Winterreifen sollte der Wert um 0,2 Bar über dem angegebenen Wert aufgefüllt werden. In der Kälte verlieren die Reifen wieder an Luftdruck.
  • Überprüfen Sie den Reifendruck immer wieder regelmäßig, am besten bei jedem zweiten Tankstellenbesuch.

Hinweis: Das Reifendruckkontrollsystem

Es gibt zwei verschiedene Arten von Systemen, die den Reifendruck im Auto automatisch kontrollieren: das direkte und das indirekte Reifendruckkontrollsystem (RDKS).

Der Hintergrund: Das RDKS trägt zur Sicherheit beim Autofahren bei, da es den Reifendruck regelmäßig automatisch überprüft. Dadurch sorgt es für eine längere Laufleistung der Reifen und trägt zum Sparen von Kraftstoff bei. Seit 2014 ist ein eingebautes RDKS bei allen Neuwagen Pflicht. Ist der Reifendruck zu niedrig, warnt das System. Die Kontrollleuchte für den Reifendruck leuchtet in dem Fall auf.

Wir erklären Ihnen, was Sie bei Ihrem RDKS beim Wechseln der Räder beachten müssen.

Das indirekte System

Das indirekte RDKS misst den Reifendruck über die Daten des ABS oder ESP. Das Umstellen auf die neuen Reifen ist bei dem System kein Problem: Sie müssen selbst nur den Luftdruck Ihrer neuen Reifen kontrollieren. Dann müssen Sie dem System die gemessenen Werte bestätigen.

Das ist vor allem beim Wechsel von Sommer- auf Winterreifen wichtig. Denn die unterschiedlichen Reifeneigenschaften verändern die Werte im System.

Das direkte System

Wenn Sie ein direktes oder aktives RDKS besitzen, müssen Sie die Sensoren beim Reifenwechsel mit umbauen lassen. Das Messsystem ermittelt den aktuellen Luftdruck über Sensoren, die im Rad eingebaut sind. Der Umbau ist kompliziert. Sie sollten ihn am besten von einem Fachmann durchführen lassen.

Sie können für den zweiten Satz Felgen aber auch einen zweiten Satz RDKS-Sensoren kaufen. Ein Satz der Sensoren kostet im Durchschnitt rund 50 Euro. Der Einbau kostet zusätzlich etwa 220 bis 230 Euro.

Luftdruck am Autoreifen messen

Wenn Sie Ihre Reifen selber wechseln, sollten Sie zum Abschluss den Reifendruck überprüfen. Nur so sind Sie auf der sicheren Seite. © gettyimages.de/powerbeephoto

Sonderfall: Reifenwechsel bei Autopanne

Es kann passieren, dass Sie während des Fahrens eine Reifenpanne an Ihrem Auto haben. Worauf Sie in einem solchen Fall achten sollten, erfahren Sie hier:

  • Versuchen Sie, die Gefahr gering zu halten: Bringen Sie das Auto möglichst weit vom Verkehr weg. Stellen Sie es auf einem festen, sicheren und flachen Untergrund ab. Falls Sie auf der Autobahn sind, stellen Sie sich auf den Standstreifen.
  • Ziehen Sie die Handbremse an und legen Sie den ersten Gang ein.
  • Stellen Sie Ihr Warndreieck auf, um die anderen Verkehrsteilnehmer zu warnen. Die richtige Entfernung ist dafür entscheidend: 50 Meter vor dem Pannenfahrzeug innerhalb einer geschlossenen Ortschaft, 100 Meter auf Landstraßen und 200 Meter Abstand auf der Autobahn.
  • Prüfen Sie dann als nächstes das Ersatzrad: Nur, wenn genug Luftdruck im Reifen ist, können Sie es montieren.
  • Versichern Sie sich auch, ob Sie das nötige Werkzeug bei sich haben, um den Reifen selber wechseln zu können.
  • Gehen Sie dann wie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung oben beschrieben vor.
  • Haben Sie das benötigte Werkzeug nicht dabei oder können Sie den Ersatzreifen nicht verwenden, rufen Sie den Pannendienst.
  • Mit dem Kfz-Schutzbrief der AllSecur werden Pannenhilfe bis 100 Euro und Abschleppen bis 200 Euro übernommen. Sie erreichen uns rund um die Uhr unter 0049 69 99999 111.
  • Den Pannendienst des ADAC erreichen Sie im Inland unter der Telefonnummer 0 180 2 22 22 22. Aus dem Ausland müssen Sie die Nummer 0049 89 22 22 22 für den Pannendienst wählen.


Wie lagert man Autoreifen richtig?

Autoreifen können ihre Funktion nur bei der richtigen Lagerung optimal erfüllen. Es gilt beim Reifenwechsel: Stellen Sie die abmontierten Reifen nicht einfach zur Seite, sondern lagern Sie sie nach sorgfältiger Pflege ein.

Bei der Reifenlagerung ist zu beachten:

  • Reinigen Sie die Reifen vor dem Einlagern: Waschen Sie sie am besten mit warmem Wasser ab und entfernen Sie die Steine aus dem Reifenprofil.
  • Kennzeichnen Sie die Reifenposition: Schreiben Sie zum Beispiel „VR“ für vorne rechts auf den entsprechenden Reifen. Der Reifen sollte immer auf der gleichen Seite zum Einsatz kommen. Ein Wechsel von vorne nach hinten kann aber sinnvoll sein. So werden die Reifen gleichmäßiger abgenutzt.
  • Untersuchen Sie Lauffläche und Flanke jedes Reifens auf Schäden: Bei Beschädigungen wie Stichen, Schnitten, Rissen oder Beulen sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen. Auch wenn eine Schraube oder ein Nagel im Profil steckt, gehört der Reifen in die Hände von Experten.
  • Sind die Reifen auf Felgen: Erhöhen Sie den Luftdruck um 0,5 Bar. Bewahren Sie die Kompletträder liegend oder hängend auf. Reifen ohne Felge sollten Sie stehend lagern und regelmäßig drehen, damit sich keine Standplatten bilden können. Man spricht von einem Standplatten, wenn der Reifen sich verformt, weil er längere Zeit auf derselben Stelle steht.
  • Prüfen Sie vor dem Einlagern auch, ob Ihre Autoreifen genügend Reifenprofil aufweisen.
  • Lagern Sie die Reifen kühl, trocken und dunkel. Bringen Sie die Räder nicht mit Ölen, Fetten, Lösungsmitteln oder ähnlichen Substanzen in Berührung.


Tipps zum Reifenwechsel vom Fachmann

Sie können die Umrüstung von Winter- auf Sommerreifen oder andersherum auch in einer Kfz-Fachwerkstatt durchführen lassen. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Sie selbst keine Zeit haben, den Räderwechsel durchzuführen.

Der Vorteil: Die Mechaniker können die Monate lang gelagerten Autoreifen gleich neu auswuchten und das gesamte Fahrzeug einem Sicherheitscheck unterziehen. Beim Auswuchten wird das Laufverhalten der Räder mittels Sensoren in einer Wuchtmaschine geprüft. Gibt es Unregelmäßigkeiten, wird der Reifen durch das Einkleben kleiner Gewichte wieder auf das optimale Laufverhalten angepasst.

Sie können die Reifen nach der Montage auch direkt in der Werkstatt einlagern lassen. Dabei gibt es große Preisunterscheide: Die Kosten für das Einlagern können je nach Stadt und Anbieter zwischen 10 und 90 Euro liegen.

Der Nachteil: Durch den Reifenwechsel beim Fachmann entstehen Kosten, die Sie vermeiden können, wenn Sie die Räder selbst austauschen. Es kann auch schwierig sein, für den gewünschten Termin eine gute und preiswerte Werkstatt zu finden.

Darauf sollten Sie bei der Suche nach der richtigen Werkstatt achten:

  • Vergleichen Sie die Preise: Zwischen den Werkstätten kann es große Unterschiede bei den Kosten für den Reifenwechsel geben. Achten Sie auch auf Sonderangebote. Viele Werkstätten bieten Zusatzangebote an, zum Beispiel das Einlagern oder Auswuchten der Reifen.
  • Buchen Sie rechtzeitig einen Termin: Sobald es wärmer oder kälter wird, wollen viele Autofahrer ihr Auto schnell neu bereifen lassen. Dann kann es zu langen Wartezeiten kommen.

Darauf sollten Sie beim Termin in der Werkstatt achten:

  • Bringen Sie die Felgenschrauben in die Werkstatt mit. Bei den Sommer- und den Winterreifen kann es Unterschiede geben.
  • Vergessen Sie, falls vorhanden, auch Ihr Felgenschloss nicht.
  • Fahren Sie vor dem Termin am besten in die Waschanlage. Das gilt vor allem dann, wenn Ihre Felgen stark verschmutzt sind. Darüber wird sich auch der Fachmann freuen.
  • Nehmen Sie zum Termin Ihre Arbeitshandschuhe mit. So werden Ihre Hände nicht schmutzig, wenn Sie die mitgebrachten Räder in und aus dem Auto heben.

Bleiben Sie sicher unterwegs

Nur mit der richtigen Bereifung sind Sie bei jedem Wetter sicher auf der Straße unterwegs. Sich an die Winterreifenpflicht zu halten ist wichtig, sonst kann es zu einer Strafe kommen. Den Reifenwechsel können Sie einfach selbst zu Hause durchführen. Sie benötigen dafür nur das richtige Werkzeug und ein bisschen Zeit. Dann können Sie einiges an Geld sparen.

Nach dem Wechsel sollten Sie die Profiltiefe und den Luftdruck Ihrer Reifen regelmäßig überprüfen. Sonst kann es gefährlich für Sie und die anderen Verkehrsteilnehmer werden.

Sollte es trotz richtiger Bereifung doch zu einem Unfall kommen, hilft Ihnen die Kfz-Haftpflichtversicherung der AllSecur. Die Vollkaskoversicherung übernimmt die Kosten bei selbstverschuldeten Unfällen und grober Fahrlässigkeit. Informieren Sie sich auch direkt über die Teilkaskoversicherung.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur