Probefahrt: Checkliste & Tipps zur Versicherung

Hier erfahren Sie, wie eine Probefahrt abläuft und worauf Sie vor, während und nach der Testfahrt mit Ihrem Wunschwagen achten müssen. Dazu haben wir für Sie eine nützliche Checkliste und ein Formular zur Probefahrtvereinbarung zum Downloaden zusammengestellt. Wir erklären Ihnen auch, welche Unterlagen Sie zur Probefahrt mitbringen müssen und was die Versicherung im Falle eines Unfalls zahlt.

Frau bei Probefahrt
Erst nach der Probefahrt sollten Sie sich für den Kauf eines Autos entscheiden. © gettyimages/nd3000

Damit Sie gut auf die Probefahrt vorbereitet sind, haben wir Ihnen hier alle wichtigen Informationen zusammengestellt:

Probefahrt Checkliste

Wie läuft eine Probefahrt ab?

Noch vor der Probefahrt gilt: Ein Autokauf ist eine teure Angelegenheit und sollte immer gut überlegt sein. Machen Sie sich also schon vorab Gedanken, welches Auto zu Ihnen passt (im Ratgeber erfahren Sie mehr). Ausführliche Informationen und Tipps finden Sie auch in unserer Checkliste zum Autokauf.

Sobald Sie dann wissen, welches Auto Sie möglicherweise kaufen wollen, sollten Sie eine Probefahrt vereinbaren. Bei der Probefahrt fahren Sie das Auto wortwörtlich „Probe“. So können Sie testen, ob es Ihnen auch beim Fahren wirklich gefällt und ob es Mängel hat (bei Gebrauchtwagenkauf).

Es ist auch sinnvoll, mehrere Autos zu testen, bevor Sie sich endgültig für den Autokauf entscheiden. Nur so können Sie herausfinden, ob das Wunschauto wirklich alle Ihre Bedürfnisse erfüllt. Machen Sie am besten mehrere Probefahrten, um am Ende Ihr Traumauto zu finden.

Sobald Sie sich für das Probefahren entschieden haben, legen Sie dafür einen verbindlichen Termin mit dem Verkäufer fest. Die Testfahrt des potentiellen neuen Wagens sollte im besten Fall bei schönem Wetter, Tageslicht und außerhalb der Stoßzeiten stattfinden. Legen Sie den Termin so, dass die Probefahrt unter den genannten Umständen stattfinden kann.

Wichtig ist auch, dass Sie für die Probefahrt genügend Zeit einplanen. Nur so können Sie ein gutes Fahrgefühl beim Fahren entwickeln und mögliche Mängel am Auto aufdecken.

Worauf muss ich bei der Probefahrt achten?

Damit während der Probefahrt alles richtig abläuft und der Fahrer möglichst viele Eindrücke gewinnen kann, muss sie gut vorbereitet sein. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei einer Probefahrt achten müssen.

Vor der Fahrt

  • Festen Termin vereinbaren: Legen Sie den Termin so, dass Sie das Tageslicht nutzen können. Das ist vor allem in den Wintermonaten wichtig. Bei schlechten Lichtverhältnissen können Mängel und Schäden am Fahrzeug schnell übersehen werden. Auch ein regennasses oder verschneites Fahrzeug ist für die Testfahrt ungünstig. Versuchen Sie den Termin bei schlechtem Wetter zu verschieben. Planen Sie auch genügend Zeit für die Probefahrt ein. Alleine für die Fahrt sollten Sie mindestens 30 Minuten ansetzen. Zusätzlich benötigen Sie genügend Zeit, um das Auto in Ruhe zu untersuchen und mit dem Händler zu sprechen.

  • Beifahrer mitnehmen: Nehmen Sie eine Begleitperson zur Probefahrt mit. Der Beifahrer kann während der Fahrt Auffälligkeiten notieren und die Checkliste abarbeiten. Es ist sinnvoll, eine Person mitzubringen, die sich mit Autos gut auskennt. Das gilt vor allem dann, wenn Sie selbst wenig Kenntnisse und Erfahrung mit Autos und dem Autokauf haben.

  • Strecke vorab planen: Machen Sie sich schon vor der Fahrt Gedanken darüber, welche Strecken Sie mit dem Auto fahren wollen. Es ist sinnvoll, das Auto auf unterschiedlichen Straßen (Autobahn, Landstraße, Feldwege) zu testen. Nur so können Sie das Fahrzeug in verschiedenen Geschwindigkeiten ausprobieren und ein gutes Gefühl für das Fahrzeug entwickeln.

  • Ladegut mitnehmen: Nehmen Sie Ihr typisches Ladegut (zum Beispiel Skier, Angelrute, Musikinstrumente) zur Testfahrt des Fahrzeugs mit. So können Sie das Ein- und Ausladen mit dem neuen Fahrzeug ausprobieren.

  • Versicherung abklären: Das Fahrzeug muss für den Zeitraum der Probefahrt versichert sein. Bei Unfällen kommt es darauf an, ob Sie ein Händler- oder ein Privatfahrzeug ausprobieren. Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt „Was zahlt die Versicherung?“. Fordern Sie immer eine schriftliche Vereinbarung zur Probefahrt vom Händler oder Verkäufer, aus der die Versicherung des Fahrzeugs inklusive der Höhe der Selbstbeteiligung hervorgeht.

  • Dokumentieren Sie Schäden: Sie sollten das Fahrzeug schon vor der Fahrt auf Mängel und Schäden untersuchen. Halten Sie diese schriftlich in der Probefahrtvereinbarung fest. So können Sie nach der Fahrt nicht fälschlicherweise dafür verantwortlich gemacht werden.

  • Probefahrtvereinbarung anfertigen: Es ist sinnvoll, die Übernahme des Fahrzeugs für die Probefahrt zwischen Verkäufer und Probefahrer schriftlich festzuhalten. Darin sollten die Versicherungsbestätigung und die Höhe der Selbstbeteiligung stehen. Auch mögliche Mängel sollten darin vorab schriftlich dokumentiert werden. Erst dann sollten Sie die Übernahme-Bestätigung unterschreiben. Um sicherzugehen, können Sie für die Übernahme unsere Formular zur Vereinbarung über die Probefahrt verwenden.

  • Achten Sie auf Ihre Sicherheit: Sie sollten die Probefahrt nicht antreten, wenn Ihnen schon vorab gravierende Sicherheitsmängel auffallen. Das können zum Beispiel defekte Lichter oder abgefahrene Autoreifen sein.

  • Motor kalt starten: Der Motor sollte noch nicht warmgelaufen sein, wenn Sie mit der Probefahrt beginnen. Ist das Auto schon warmgelaufen, könnten Startprobleme unentdeckt bleiben. Um das zu überprüfen, können Sie die Motorhaube anfassen. Ist sie kalt, ist auch der Motor noch kalt.

Frau fährt zur Probe im Auto
Testen Sie während der Probefahrt das Fahren auf unterschiedlichen Straßen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten. © gettyimages/Solovyova

Während der Fahrt

  • Auffälligkeiten notieren: Lassen Sie vom Beifahrer positive und negative Auffälligkeiten oder weitere Fragen zum Auto dokumentieren. Nutzen Sie dafür auch unsere Checkliste für die Probefahrt.
  • Geschwindigkeiten testen: Fahren Sie auf verschiedenen Straßen, um das Auto mit einem jeweils unterschiedlichen Tempo zu testen. Fahren Sie nicht nur mit einer hohen Drehzahl, sondern auch bewusst im „Bummeltempo“. Durch das Fahren auf einer kaputten Straße oder einem Kopfsteinpflaster können Schäden am Fahrwerk bemerkbar werden, zum Beispiel durch ein Klappern oder Poltern.
  • Erfahrungen der Mitfahrer abfragen: Sprechen Sie sich mit Ihrem Beifahrer ab, wie er sich fühlt. Mögliche Fragen sind: Hat er genügend Beinfreiheit? Sind die Sitze gut verstellbar? Wie ist die Sicht aus dem Fahrzeug?
  • Tiefgarage besuchen: Überprüfen Sie am besten schon während der Probefahrt, ob das Fahrzeug in die eigene Garage passt.
  • Stauraum und Bedienungen überprüfen: Probieren Sie das Ein- und Ausladen mit den von Ihnen mitgebrachten Gegenständen. Öffnen Sie alle Klappen im Fahrzeug, bedienen Sie die Knöpfe und befüllen Sie auch die Ablagen probeweise mit den im bisherigen Auto mitgeführten Utensilien. So können Sie sehen, wieviel Platz das Fahrzeug wirklich bietet und ob Ihnen die Bedienung gefällt.
  • Genügend Zeit nehmen: Sprechen Sie vorab mit dem Verkäufer klar ab, wieviel Zeit Sie für die Probefahrt haben. Die Fahrt sollte mindestens eine halbe Stunde dauern, bestenfalls noch länger. Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen.

Nach der Fahrt

  • Mitschriften auswerten: Überprüfen Sie gemeinsam Ihre Checkliste und werten Sie mitgeschriebene Beobachtungen aus. Klären Sie aufgetauchte Fragen dann mit dem Verkäufer. Sollten während der Fahrt Mängel auftreten, nennen Sie dem Verkäufer die Auffälligkeiten sofort und lassen Sie sie schriftlich dokumentieren.
  • Mängel nochmals überprüfen: Prüfen Sie das Fahrzeug auch nach der Probefahrt noch einmal gemeinsam mit dem Verkäufer auf Mängel. Sprechen Sie den Verkäufer auf Auffälligkeiten an. Lassen Sie sich die Mängelfreiheit am Ende schriftlich bestätigen. Sind Mängel vorhanden, können sie im Zweifel von einem unabhängigen Fachmann geprüft werden, zum Beispiel durch einen Gebrauchtwagen-Check bei der Dekra oder vom TÜV.
  • Zusicherungen schriftlich fixieren: Macht Ihnen der Verkäufer bezüglich spezieller Fahrzeug-Eigenschaften Zusicherungen, halten Sie diese schriftlich fest. Das können zum Beispiel Punkte sein wie „Die Winterreifen werden kostenlos montiert“, „Der Wagen ist bis spätestens … da“.
  • Sammeln Sie Erfahrungen: Auch wenn Ihnen das Auto gut gefallen hat, sollten Sie nicht gleich beim ersten Fahrzeug zugreifen. Um beurteilen zu können, welche Dinge für Sie wichtig sind, sollten Sie mindestens drei Autos miteinander vergleichen können.
  • Zeit lassen: Die Kaufentscheidung sollten Sie erst mit einigen Tagen Abstand fällen. So können Sie die Fahrt noch einmal auf sich wirken lassen und eventuell auch noch andere Autos testfahren, um sich bei Ihrem Wunschauto sicher zu sein.

Sonderfall: Was tun bei einem Unfall?

Unfälle bei einer Probefahrt sind keine Seltenheit. Denn: Sie sind mit dem Fahrzeug noch nicht vertraut und können Fahr- und Bremsverhalten noch schlechter einschätzen im Vergleich zu einem Auto, das Sie schon länger fahren. Auch Instrumente und Schalter können anders sein oder komplett neue Funktionen bieten, was vom eigentlich Fahren ablenken kann.

Sind Sie während der Probefahrt in einen Unfall geraten, sollten Sie die üblichen Schritte bei einem Autounfall einhalten. Im Artikel erfahren Sie alle wichtigen Punkte, die sie nach einem Unfall beachten müssen. Hier haben wir die wichtigsten Informationen in Kürze für Sie zusammengefasst:

  • Sichern Sie die Unfallstelle, indem Sie Ihr Warnblinklicht einschalten und das Warndreieck im richtigen Abstand von mindestens 100 Metern (Stadt, Landstraße) beziehungsweise 200 Metern (Autobahn) vor der Unfallstelle aufstellen.

  • Leisten Sie Erste Hilfe, wenn jemand bei dem Unfall verletzt wurde.

  • Verständigen Sie Polizei und Rettungsdienst. Den Rettungsdienst erreichen Sie deutschlandweit unter der Notrufnummer 112, die nächste Polizeidienststelle unter der Notrufnummer 110.

  • Informieren Sie Händler oder Verkäufer des Fahrzeugs über den Unfall, sollte er nicht bei der Probefahrt anwesend sein.

  • Notieren Sie die wichtigsten Daten aller Beteiligten. Dazu zählen das Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge, Namen und Anschriften der Halter und Fahrzeugführer, der Verletzten und Unfallzeugen. Auch Schäden, Versicherungsscheinnummern und Namen der zuständigen Kfz-Versicherung sollten Sie abfotografieren beziehungsweise sich aufschreiben.

  • Melden Sie den Schaden bei der zuständigen Versicherung: Wurde vor der Probefahrt geklärt, welcher Versicherungsschutz besteht, sollte der Unfall dem zuständigen Versicherer gemeldet werden. Es muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine Probefahrt handelt. Sind Sie unverschuldet am Unfall beteiligt, melden Sie den Schaden in der Regel beim Kfz-Versicherer des Unfallgegners.

Probefahrt auf Landstraße
Die Probefahrt sollte bestenfalls an einem sonnigen, schönen Tag und bei Tageslicht stattfinden. © gettyimages/republica

Was benötige ich zur Probefahrt?

Zur Probefahrt müssen Sie als potentieller Käufer den Personalausweis und Ihren Führerschein mitbringen. Verkäufer sollten sich den Führerschein des Kaufinteressenten zeigen lassen. Will der Händler oder Verkäufer Ihre Papiere nicht sehen, kann das ein schlechtes Zeichen sein.

Wichtig: Lassen Sie sich vom Händler oder privaten Verkäufer die Fahrzeugpapiere zeigen. Es sollten auch Unterlagen vorliegen, aus denen die eingehaltenen Wartungs- und Service-Intervalle hervorgehen, zum Beispiel das Scheckheft des Autos.

Was zahlt die Versicherung?

Die Versicherungssituation ist davon abhängig, ob der Verkäufer ein gewerblicher Händler oder eine Privatperson (Gebrauchtwagenkauf) ist. Es gilt aber: Die Versicherung zahlt in der Regel nur dann, wenn der Unfall bei der Probefahrt nicht grob fahrlässig verursacht wurde (je nach Anbieter und Versicherungsvertrag).

Grobe Fahrlässigkeit könnte zum Beispiel überhöhte Geschwindigkeit oder das Fahren unter Alkoholeinfluss sein. Die Versicherung kann dann die Kostenübernahme für den Schaden verweigern.

Versicherung beim Händlerkauf

Fahrzeuge für Probefahrten vom Händler müssen zugelassen sein und haben normalerweise auch einen Kfz-Haftpflichtschutz. In der Regel sind sie auch vollkaskoversichert. Klären müssen Sie aber, ob dafür eine Selbstbeteiligung besteht. Sie kann zwischen ein paar hundert bis zu tausend Euro betragen. Das ist immer vom Händler und vom Fahrzeug abhängig, mit dem Sie die Probefahrt machen. Üblich sind Kosten von circa 300 Euro Selbstbeteiligung.

Grundsätzlich gilt beim Händlerkauf eine „stillschweigende Haftungsfreistellung“ zu Gunsten des Probefahrers. Das bedeutet, Sie müssen als Probefahrer auch bei einem Unfall nicht haften. Der Händler kann die Vereinbarung aber auch außer Kraft setzen, indem er Sie darauf hinweist, dass der Kaskoschutz nicht greift oder im Schadenfall eine Selbstbeteiligung fällig wird. Klären Sie vorab mit dem Händler, welcher Versicherungsschutz für das Fahrzeug besteht.

Wichtig: Wurde eine Selbstbeteiligung vereinbart, übernimmt die Versicherung nur die Kosten, die über die festgelegte Summe der Selbstbeteiligung hinausgehen.

Ein Beispiel: Die Höhe der festgelegten Selbstbeteiligung beträgt 300 Euro. Entsteht bei einem Unfall ein Schaden in Höhe von 1.000 Euro, müssen Sie 300 Euro selbst bezahlen. Den Rest (700 Euro) übernimmt die Versicherung.

Sinnvoll: Fordern Sie eine schriftliche Vereinbarung vom Händler, aus der die Versicherung des Fahrzeugs inklusive der Selbstbeteiligung hervorgeht. Auch die Haftung für Schäden aus leichter Fahrlässigkeit sollten für den Probefahrer mitinbegriffen sein. Laut Gesetz gilt als leicht fahrlässig, „wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt“. Sie handeln zum Beispiel dann fahrlässig, wenn Sie beim Spurwechsel den Schulterblick vergessen.

Ist keine Versicherung durch den Autohändler vorhanden, muss er Sie vor der Probefahrt auf jeden Fall darauf hinweisen. Wenn die Schäden von Ihnen selbst komplett übernommen oder gar keine Probefahrtvereinbarung getroffen werden soll, ist es ratsam, von der Probefahrt abzusehen.

Schlüsselübergabe vom Auto
Bevor Sie eine Probefahrt antreten, sollten Sie unbedingt den Versicherungsschutz klären. © gettyimages/AndreyPopov

Versicherung beim Privatkauf (Gebrauchtwagen)

Bei einem Privatkauf gilt die „stillschweigende Haftungsfreistellung“ nicht. Das bedeutet, der Verkäufer muss für den Probefahrer bei selbstverschuldeten Schäden nicht zwangsläufig zahlen. Normalerweise übernimmt die Versicherung des Verkäufers aber auch bei einer privaten Fahrt den Schaden bei einem Unfall.

Das gilt immer, außer wenn eine Probefahrt in der Versicherungspolice ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Ist die Probefahrt nicht durch die Versicherung des Verkäufers abgedeckt, sollten Sie gut überlegen, ob Sie das Fahrzeug wirklich ausprobieren wollen. Dann müssen Sie die Kosten bei einem Unfall komplett selbst übernehmen.

Auch wenn die Versicherung Probefahrten einschließt, sollten Sie immer vorsichtig sein und folgende Fragen unbedingt vor der Fahrt abklären:

  • Ist das Fahrzeug zugelassen? Sie dürfen in Deutschland nur mit einem zugelassenen Fahrzeug fahren, ansonsten sollten Sie die Probefahrt nicht antreten. Ist das Auto zugelassen, muss es auch immer eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung haben. Die Haftpflicht des Verkäufers übernimmt normalerweise bei einem Unfall die Reparaturkosten für Schäden an fremden Autos (Schäden, die Dritten entstanden sind). Der Kaufinteressent muss in einem solchen Fall die Kosten für die Schäden am Probewagen aber selbst zahlen.

  • Besteht ein Kaskoschutz? Hat das Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung, sind mögliche Schäden am Probefahrzeug mitversichert. Es kommt aber auf die genauen Vertragsbedingungen an. Oft wird eine Selbstbeteiligung verlangt oder ein Unfall kann zu einer Herabstufung innerhalb der Schadenfreiheitsklasse führen.

  • Wie hoch ist die Selbstbeteiligung? Klären Sie vorab, wie Probefahrer und Halter bei einer Selbstbeteiligung und einer Herabstufung innerhalb der Schadenfreiheitsklasse verfahren. Darüber sollte unbedingt eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden.

Grundsätzlich gilt: Es ist wichtig, vor der Fahrt den Versicherungsschutz zu klären und in der Probefahrtvereinbarung festzuhalten. Nur so sind Sie auf der sicheren Seite, sollte es tatsächlich zu einem Unfall während der Probefahrt kommen.

Gut auf die Probefahrt vorbereitet

Jetzt wissen Sie, wie Sie sich auf die Probefahrt vorbereiten müssen und worauf Sie während und nach der Fahrt achten sollten. Nutzen Sie dafür auch unsere Probefahrtvereinbarung und unsere Checkliste für die Probefahrt. So können Sie sichergehen, dass Sie nichts vergessen, Mängel erkennen und am Ende das richtige Auto für sich finden.

In unserem Ratgeber zum Thema Autokauf finden Sie außerdem weitere Informationen inklusive Checkliste, die Sie beim Kauf eines neuen Fahrzeugs unterstützen. Sobald Sie sich für ein Auto entschieden haben, sollte Sie sich auch um den richtigen Versicherungsschutz kümmern.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur

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