Auto polieren: Kosten & Tipps

Das Auto zu polieren hilft Ihnen, matten und stumpfen Lack wieder auf Hochglanz zu bringen. Der Autolack dient außerdem als Schutzhülle für Ihr Auto. Durch regelmäßiges Polieren bleibt es langfristig geschützt und gepflegt. Hier erfahren Sie, wie eine Autopolitur funktioniert und welche Kosten dabei anfallen. Wir geben Ihnen auch Tipps, wie Sie Ihr Auto selbst polieren und versiegeln können und verraten Ihnen auch, worauf Sie dabei achten müssen.

Auto polieren
Mit einer Autopolitur bringen Sie Ihren Lack wieder zum Glänzen. © gettyimages/baona

Der Autolack bildet die Schutzhülle Ihres Autos. Eine regelmäßige Politur hilft Ihnen dabei, ihn zu schützen und zu pflegen. Hier beantworten wir Ihnen alle wichtigen Fragen dazu:

Auto polieren: Vorteile

Der Autolack sorgt nicht nur für eine schöne Optik, sondern dient auch als Schutz, damit Feuchtigkeit und Verschmutzungen das Metall nicht angreifen können. Fehlt der Autolack als Schutzschicht, kann das Metall rosten und so ein großer Schaden entstehen, der hohe Kosten verursachen kann.

Der Alltag des Straßenverkehrs und die typischen Umwelteinflüsse strapazieren den Autolack auf Dauer: Denn nicht nur Feuchtigkeit und Schmutz, sondern auch Vogelkot, Streusalz, Insektenreste, Baumharz, Steinschläge, Hagel, Schnee und Frost setzen dem Lack zu. Vogelkot etwa greift Ihren Autolack an, wenn Sie ihn nicht frühzeitig mit reichlich Wasser abwaschen.

Dagegen hilft, das Auto regelmäßig zu polieren. Denn die Polituren für Autolack enthalten feine Schleifkörner. Beim Polieren tragen sie die oberste, schon verwitterte oder angeschlagene Lackschicht ab und legen eine neue frei. Jede Politur schleift also eine sehr dünne Schicht Klarlack weg.

Vorteile sind laut der Welt: Durch eine Autopolitur lassen sich auch kleine Kratzer entfernen, in denen sich Rost abgesetzt hat. Wenn Sie Ihr Auto dann mit einer Schutzversiegelung behandeln, bleibt es bei jedem Wetter und gegen unterschiedliche Witterungsbedingungen optimal geschützt.

Das Ergebnis: Ein polierter und glänzender Lack sieht schön aus und lässt das Auto hochwertig erscheinen. Durch eine regelmäßige Autopolitur tragen Sie außerdem zum Werterhalt Ihres Wagens bei.

Wie oft sollte ich mein Auto polieren?

Wann Sie Ihr Auto lackieren sollten, ist immer von seinem Zustand abhängig. Es kommt also darauf an, wie häufig Sie das Fahrzeug nutzen und wie alt Ihr Auto ist. Grundsätzlich gilt: Das Auto sollten Sie nicht zu häufig und nie in praller Sonne polieren. Auch sehr kalte Temperaturen sind beim Polieren zu vermeiden.

Tipp: Es ist empfehlenswert, das Auto nicht mehr als zweimal im Jahr zu polieren. Sonst können Sie den Lack beschädigen. Denn jede Politur schleift den Autolack und entfernt so eine dünne Lackschicht.

Wann sollte ich mein Auto polieren?

Die optimalen Bedingungen zum Auto-Polieren sind bei nicht zu heißen und nicht zu kalten Temperaturen. Der Grund: Ist es sehr warm, zieht die Politur sehr schnell in den Lack ein und erschwert das Polieren. Ist es zu kalt, kann das Erhitzen des Lacks durch die Reibung bei der Politur dem Autolack schaden.

Grundsätzlich eignen sich daher das Frühjahr und der Herbst gut, um das Auto zu polieren. Der Frühling bietet sich auch an, weil mit der Autopolitur das Streusalz vom Lack wieder entfernt werden kann, das dem Lack stark zusetzt.

Auto selber polieren
Wenn Sie Ihr Auto selbst polieren, fallen deutlich geringere Kosten an als in einer Werkstatt. © gettyimages/Ivanko_Brnjakovic

Auto polieren: Zum Profi oder selber machen?

Um sich die Kosten für das Polieren zu sparen, legen viele gerne selbst Hand an ihrem Auto an. Denn in einer Werkstatt oder bei einem Autopflegebetrieb sind die Kosten für die Autopolitur höher: Als Kunde zahlen Sie dort auch für die speziellen Kenntnisse und das handwerkliche Geschick des Profis.

Die Autopolitur können Sie in einer Werkstatt oder in speziellen Reinigungs- und Aufbereitungsstätten für die Autopflege durchführen lassen. Wollen Sie Kosten sparen, sollten Sie Ihr Auto selbst polieren.

Das Aufsuchen einer Werkstatt kann aber aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein: zum Beispiel bei Besonderheiten wie Unebenheiten, kleinen Dellen, Lack-Kratzern, aufgeplatztem Lack oder wenn Sie einfach keine Zeit für das Polieren Ihres Autos haben. Auch, wenn Sie einen besonderen Lack für Ihr Fahrzeug brauchen, kann es sinnvoll sein, das Auto in einer professionellen Werkstatt oder Lackiererei polieren zu lassen.

Auto selbst polieren: Anleitung & Tipps

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr Auto selbst polieren können: mit der Hand oder mit einer Maschine. Hier erfahren Sie, welche Ausrüstung Sie für beide Methoden benötigen, worauf Sie beim Polieren achten müssen und was bei der Vor- und Nachbereitung wichtig ist.

Die richtige Vorbereitung

Bevor Sie Ihr Auto polieren, sollten Sie es zuerst gründlich reinigen. Entfernen Sie den gesamten Schmutz, Pollen und Staubpartikel, die sich auf der Oberfläche Ihres Autos angesammelt haben. Das ist wichtig, damit das Auto bei der Politur nicht zerkratzt. Denn befinden sich noch Rückstände auf der oberen Lackschicht, kann die Polierbewegung den Lack beschädigen.

Waschen Sie das Auto, indem Sie zum Beispiel eine Waschanlage besuchen oder es per Handwäsche reinigen. Kontrollieren Sie danach noch einmal, ob die Oberfläche wirklich sauber ist.

Hartnäckigen Schmutz wie Insektenreste können Sie mit speziellen Reinigern entfernen. Im Fachhandel gibt es Autoreiniger für verschiedene Arten von Schmutzrückständen (zum Beispiel Insektenreste, Baumharz). Weitere Tipps, wie Sie einzelne Teile Ihres Autos reinigen und pflegen können, finden Sie auch in unserem Ratgeber „Fahrzeugaufbereitung“.

Ein paar Tipps zur Vorbereitung:

  • Auto trocknen lassen: Wichtig ist, dass das Auto vor der Politur vollständig trocken ist. Sie können aber zum Beispiel auch Autoleder zum Abreiben verwenden, damit das Auto schneller trocken wird.
  • Pflegemittel auftragen: Zum Schutz der Kunststoffteile (zum Beispiel Stoßstange, Seitenspiegel) hilft es, sie vorbeugend mit einem Pflegemittel einzureiben. So können Sie mögliche Politurreste einfach wieder entfernen.
  • Aussparungen abkleben: Außerdem sollten Sie Scheinwerfer, Scheiben und andere Teile abkleben, die Sie nicht polieren wollen. Sonst könnten sie versehentlich mitpoliert werden und erscheinen danach blank oder sogar weiß.
  • Den richtigen Ort wählen: Am besten führen Sie die Autopolitur an einem geschützten Ort wie Ihrer Garage oder einem Carport durch. Dort ist das Auto vor Wind, Schmutz und Sonne geschützt. Denn Sonnenlicht lässt die Autopolitur schneller hart werden. Beim Polieren können so schnell unschöne Spuren oder Schäden entstehen.
Waschen vor der Autopolitur
Vor der Politur Ihres Lacks sollten Sie Ihr Auto gründlich reinigen. © gettyimages/DeviDO

Lack prüfen & ausbessern

Bevor es an die Politur geht, sollten Sie sich den aktuellen Zustand Ihres Autos zunächst noch einmal ansehen. Überprüfen Sie, ob Sie auf der Karosserie Kratzer oder Dellen im Lack finden können. Vor allem Steinschlag kann dem Autolack zusetzen. Wie Sie selbst kleinere Kratzer mit Politur ausbessern können und welche Schritte dafür nötig sind, können Sie in unserem Ratgeber „Auto lackieren“ nachlesen. Darin erfahren Sie auch, wie Sie bei größeren Lackschäden vorgehen sollten.

Wichtig ist: Grundsätzlich sollten Sie Lackschäden immer schnell ausbessern. Denn je länger Sie warten, desto mehr Rost kann sich bilden. Das kann zu deutlich höheren Reparaturkosten führen.

Anleitung: Auto von Hand polieren

Wenn Sie Ihr Auto von Hand polieren wollen, sollten Sie die folgende Ausrüstung bereitstellen:

  • eine für Ihren Lack geeignete Politur (Poliermittel)
  • Polierschwamm, -pad oder -watte
  • weiche Mikrofasertücher
  • optional: Handpolierhilfe, auf der Sie das Polierpad zur Unterstützung anbringen können

Bei der Politur sollten Sie sich generell ein Bauteil nach dem anderen vornehmen: Teilen Sie Ihr Auto dafür in einzelne Abschnitte auf, zum Beispiel in Dach, Motorhaube und Türen, und bearbeiten Sie sie nach und nach. Fangen Sie also zum Beispiel mit dem Autodach an, danach bearbeiten Sie die Rückseite.

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Folgende Schritte sind nötig, um Ihr Auto mit der Hand zu polieren:

  1. Tragen Sie das Poliermittel auf den Schwamm, das Pad oder die Polierwatte auf. Wichtig: Geben Sie die Politur nicht direkt auf den Lack, sonst können Flecken entstehen.

  2. Verteilen Sie die Politur mit Schwamm, Polierpad oder -watte gleichmäßig auf der zu polierenden Fläche.

  3. Bearbeiten Sie den Lack mit der Politur dann zunächst im sogenannten Kreuzstrich, durch horizontale und vertikale Bewegungen. Achten Sie darauf, gleichmäßig und zunächst nur leichten Druck auszuüben. Der Lack soll nur ausgebessert und nicht komplett abgeschliffen werden. Tipp: Abhängig vom Zustand des Lacks kann es sich auch anbieten, die Politur zuerst mit einem gröberen Polierschwamm zu schleifen, dann können Sie mit einem feineren nachpolieren.

  4. Haben Sie die gewählte Fläche einmal horizontal und einmal vertikal bearbeitet, entspricht das einem Durchgang. Wiederholen Sie das Vorgehen über mehrere Durchgänge. Sie können mit dem Polieren aufhören, sobald die Autopolitur eine milchige Färbung zeigt oder nicht mehr zu sehen ist, und die Lackoberfläche wieder glatt ist.

  5. Ist das Bauteil fertig poliert, tragen Sie die überschüssige Politur sofort mit einem weichen Mikrofasertuch ab und polieren Sie dann damit gegen die Richtung der Politur noch einmal nach. Warten Sie zu lange, kann es passieren, dass die überschüssige Politur trocknet.

  6. Entfetten Sie die Oberfläche dann am besten mit einem speziellen Kontrollreiniger wie Isopropanol. Das Mittel erhalten Sie in einem Fachgeschäft oder online.

  7. Mit der Handaußenfläche können Sie zusätzlich neben dem optischen Ergebnis überprüfen, ob sich die Oberfläche glatt anfühlt. Fühlt Sie sich glatt an, ist der Lack gut poliert.

Tipp: Haben Sie sensible Haut an den Händen, sollten Sie zum Polieren Handschuhe überziehen. So vermeiden Sie, dass Ihre Hände in direkten Kontakt mit dem Politurmittel kommen.

Wichtig: Wollen Sie Ihr Auto von Hand polieren, sollten Sie genügend Zeit einplanen. Für das gesamte Auto können Sie, je nach Größe und Arbeitsaufwand, auch mehrere Tage benötigen.

Sie sollten auch unbedingt darauf achten, die richtige Politur für Ihren Lack zu verwenden. Für jede Lackfarbe gibt es spezielle Polituren. So gibt es zum Beispiel Polituren speziell für roten oder blauen Lack.

Grundsätzlich gilt auch: Bei einer gröberen Politur ist die Gefahr höher, dass Sie aus Versehen Hologramme (Schlieren oder runde Spiegelungen) in Ihren Lack polieren. Sind Sie mit der Politur noch unerfahren, bietet es sich deshalb an, eine feinere Politur zu verwenden. Die Endpolitur sollten Sie immer mit einer sehr feinen Politur abschließen.

Autopolieren nach Anleitung
Politurreste sollten Sie mit einem weichen und fusselfreien Mikrofasertuch abnehmen. © gettyimages/Bhakpong

Anleitung: Auto mit der Maschine polieren

Das Auto lässt sich nicht nur mit der Hand, sondern auch mit einer speziellen Maschine polieren. Sie bietet einige Vorteile: Im Vergleich zum Polieren mit der Hand können Sie die Autopolitur mit der Maschine deutlich schneller und mit weniger Kraft durchführen. Insgesamt lässt sich der Lack damit auch sorgfältiger und glatter bearbeiten.

Der Nachteil: Der Umgang mit der Maschine erfordert die nötige Technik und ein hohes Maß an Sorgfalt. Wird die Maschine nicht richtig eingesetzt, kann es schnell zu Lackschäden kommen oder es können Hologramme (Schlieren oder runde Spiegelungen im Lack) entstehen.

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Folgende Schritte sind laut dem Experten der Autolack Affen nötig, um Ihr Auto mit der Maschine zu polieren:

  1. Geben Sie das Poliermittel auf den Rotationsteller mit dem Polierschwamm der Poliermaschine. Für einen harten Lack sollten Sie ein härteres Polierpad wählen, für eine feinere Politur entsprechend ein weicheres. Dasselbe gilt für die Politur. Beachten Sie auch: Verwenden Sie eine Politur, die für die Einarbeitung mit der Maschine ausgelegt ist.

  2. Legen Sie sich das Kabel der Maschine über die Schulter, damit es nicht gegen den Lack kommen kann.

  3. Feuchten Sie das Pad, wenn nötig, mit etwas Wasser aus einer Sprühflasche an, damit sich das Mittel später gleichmäßig auf dem Lack verteilt. Wichtig: Damit die Maschine kalt bleibt, muss der Polierschwamm immer feucht und mit Politur versehen sein.

  4. Verteilen Sie die Politur mit dem Polierschwamm der Maschine dann grob auf der zu polierenden Autofläche.

  5. Führen Sie die Maschine dann zunächst bei einer mittleren Drehzahl über die Oberfläche des Autolacks. Üben Sie dabei immer nur leichten und gleichmäßigen Druck auf die Karosserie aus. Gehen Sie im sogenannten Kreuzstrich vor: Fahren Sie mit der Maschine erst in vertikalen und dann in horizontalen Linien über den Lack. So sorgen Sie dafür, dass der Lack gleichmäßig bearbeitet wird.

  6. Es ist wichtig, dass Sie die Maschine immer in Bewegung halten. Es kann sonst passieren, dass sich der Lack stellenweise stark erhitzt und so Schaden nimmt.

  7. Haben Sie die gewählte Fläche einmal horizontal und einmal vertikal bearbeitet, entspricht das einem Durchgang. Wiederholen Sie das Vorgehen über mehrere Durchgänge. Sie können mit dem Polieren aufhören, sobald die Autopolitur milchig aussieht oder nicht mehr zu sehen ist, und die Lackoberfläche wieder glatt ist.

  8. Später können Sie die Drehzahl der Maschine und/oder den Druck auch erhöhen, um tiefere Kratzer im Lack zu entfernen.

  9. Entfernen Sie mögliche Politurreste mit einem Mikrofasertuch, wenn der Lack glatt ist.

  10. Entfetten Sie den Lack mit einem Kontrollreiniger wie Isopropanol.

Tipp: Arbeiten Sie am Anfang am besten erst mit einer geringen Drehzahl. So können Sie ein Gefühl für die Maschine bekommen. Wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie die Drehzahl immer noch erhöhen. Verbringen Sie auch nicht zu viel Zeit an einer Stelle und seien Sie insbesondere an den Kanten vorsichtig. Um sicherzugehen hilft es, harte Ecken und Kanten auch beim Polieren mit der Maschine separat mit der Hand zu polieren.

Poliermaschinen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Sie sind ab einem Preis von 30 Euro bis hin zu 400 Euro erhältlich. Tipp: Bei der Auswahl sollten Sie sich am besten von einem Fachmann beraten lassen.

Auto mit Maschine polieren
Mit einer Maschine lässt sich das Auto deutlich schneller polieren als von Hand. © gettyimages/AndreyPopov

Ergebnis konservieren und Auto versiegeln

Nachdem Sie Ihr Auto poliert haben, ist es wichtig, es auch zu versiegeln. Mit einer Versiegelung gelingt es, den Glanz Ihres frisch polierten Wagens langfristig zu erhalten und Ihr Auto nachhaltig vor äußeren Umwelteinflüssen zu schützen. Eine Versiegelung dient also der langfristigen Konservierung Ihres Fahrzeugs.

Zum Versiegeln von Autos verwendet man normalerweise ein Autowachs (Hartwachs), das in der Regel aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Als Alternative gibt es aber auch synthetische Versiegelungen, wie sogenannte Polymerversiegelungen. Neuerdings werden auch sogenannte Nanoversiegelungen angeboten: Dabei erhalten Sie den Lackschutz anders als beim Wachs durch aufgesprühte Nanopartikel. Beim Aushärten bilden sie eine wasserabweisende Schutzschicht um das Auto.

Welche Vor- und Nachteile chemische Versiegelungen im Gegensatz zu natürlichem Wachs bieten, erklärt der auf YouTube als 83metoo bekannte Autopflege-Experte Oliver Haas im nachfolgenden Video.

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Gut zu wissen: Es gibt auch Polituren, die bereits einen Wachsanteil enthalten. So geschieht die Versiegelung schon beim Polieren selbst. Der Vorteil: Sie sparen sich einen Arbeitsschritt, denn Sie müssen die Versiegelung nicht zusätzlich auf den Lack auftragen. Der Nachteil: Oft führen solche kombinierten Produkte zu einem qualitativ weniger hochwertigen Ergebnis.

Die üblichste Methode der Versiegelung ist die Wachsversiegelung. Wie Sie dabei am besten vorgehen sollten, erklärt der Experte:

  • Kleben Sie wie auch bei der Autopolitur alle Kunststoffteile gut ab und vergewissern Sie sich, dass das Auto beziehungsweise die zu wachsende Fläche sauber ist.
  • Verwenden Sie am besten Handschuhe, um Ihre Hände vor dem Wachs zu schützen. Geben Sie das Wachs dann auf einen Schwamm.
  • Tragen Sie das Wachs mit dem Schwamm sanft auf den Autolack auf. Auch hier eignet es sich, im Kreuzstrich (horizontale und vertikale Linien) vorzugehen. So gehen Sie sicher, dass Sie die gesamte Fläche mit dem Wachs behandeln. Sie können das Wachs aber auch in kreisförmigen Bewegungen auf den Lack geben.
  • Lassen Sie das Wachs dann einwirken und trocknen. Orientieren Sie sich dabei am Anwendungshinweis auf der Produktverpackung.
  • Tragen Sie das Wachs nach der empfohlenen Zeit mit einem weichen Mikrofasertuch ab und reiben Sie die Fläche dann so lange ab, bis die Lackoberfläche glänzt und keine Wachsrückstände mehr zu sehen sind.
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Auto professionell polieren: Welche Kosten entstehen?

Die Kosten für eine professionelle Autopolitur sind grundsätzlich immer vom Zustand des Fahrzeuges und dem damit einhergehenden Arbeitsaufwand abhängig. Es kommt unter anderem auf die Größe Ihres Autos und die zu polierende Fläche, den Zustand des Lacks, die jeweilige Werkstatt und auf die einzelnen Arbeitsschritte an, die bei der Politur anfallen. Die Kosten müssen also immer individuell berechnet werden.

Zu einer „Basispolitur“ zählen normalerweise die Lackdiagnose, die Lackreinigung, die Hochglanzpolitur und die Versiegelung. Manchmal sind auch eine Felgenreinigung und die Aufbereitung der Türfalze eingeschlossen. Bei einem Kleinwagen fallen dafür in der Regel deutlich geringere Kosten an als bei einem größeren Automodell.

Tipps: Es ist empfehlenswert, sich im Vorfeld verschiedene Angebote einzuholen und die Preise unterschiedlicher Werkstätten zu vergleichen. So können Sie beim Auto-Polieren Kosten sparen. Überlegen Sie sich auch, ob Sie die Politur eventuell mit einer aufwändigeren Lackaufbereitung oder einer kompletten Autoaufbereitung verbinden wollen. Auch so können Sie in einigen Fällen die Gesamtkosten reduzieren.

Für die folgenden Angaben haben wir die Angebote verschiedener seriöser Anbieter verglichen und die durchschnittlichen Kosten ermittelt. Sie können Ihnen also eine grobe Orientierung bieten. Die genauen Kosten können sich aber von Werkstatt zu Werkstatt unterscheiden. Außerdem sind sie auch abhängig von der Größe der zu polierenden Fläche und dem Zustand Ihres Autos. Ungefähre Richtwerte dazu, welche Kosten bei der Politur entstehen können, finden Sie in der folgenden Tabelle:

Politur Kosten
Politur: Ausbesserung von kleinen Schrammen Kosten: circa 40 Euro
Politur: Basispolitur: Reinigung + Hochglanzpolitur Kosten: ab circa 150 Euro
Politur: Basispolitur + Innenreinigung Kosten: ab circa 200 Euro
Politur: Basispolitur + feine Schleifpolitur Kosten: ab circa 350 Euro

Autopolitur: Schutz und Pflege für Ihr Auto

Um den Lack Ihres Autos glänzend und geschützt zu halten, sollten Sie Ihr Auto regelmäßig polieren und anschließend versiegeln. So können Sie auch kleine Lackschäden einfach entfernen, ohne teure Reparaturkosten zahlen zu müssen.

Polieren Sie Ihr Auto selbst, sind die Kosten deutlich geringer als in der Werkstatt. Sie können Ihr Auto dafür mit der Hand oder mit einer Poliermaschine bearbeiten. Wichtig ist dann aber, dass Sie sehr vorsichtig und genau vorgehen. Beim Polieren können sonst weitere Schäden wie Hologramme im Lack entstehen. Außerdem sollten Sie genug Zeit einplanen. Nach der Autopolitur sollten Sie den Lack versiegeln, damit Ihr Wagen gut geschützt ist, glänzt und langfristig erhalten bleibt.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur

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