Auto lackieren: Anleitung, Kosten & Spartipps

Beim Auto-Lackieren geht es nicht nur um die Schönheit Ihres Wagens. Denn in erster Linie ist die Lackierung ein Schutz für das Auto, das schnell rosten kann, wenn der Lack nicht richtig gepflegt wird. Worauf es ankommt, wenn Sie Ihr Auto lackieren, welche Kosten in der Werkstatt und in Eigenregie entstehen können und welche Möglichkeiten es gibt, bares Geld zu sparen, erfahren Sie hier.

Lackschaden am Auto
Indem Sie den Lack gut pflegen und Lackschäden ausbessern, können Sie größere Reparaturen meiden und so Kosten sparen. © gettyimages/dimarik

Ihren Autolack sollten Sie gut pflegen. Denn selbst Schäden, die erst einmal klein sind, können Ihrem Wagen mit der Zeit zusetzen. Deshalb sollten Sie wissen, wie Sie richtig vorgehen müssen, um Ihr Auto zu lackieren. Alle wichtigen Fragen beantworten wir Ihnen im Folgenden.

Wann kann ich einen Lackschaden selbst ausbessern?

Reparaturen, die nur kleine Flächen betreffen, können Sie ohne Bedenken selbst durchführen. Denn das ist deutlich günstiger, als eine Werkstatt aufzusuchen, solange Sie ein wenig handwerkliches Geschick mitbringen und vorsichtig sind.

Leichte Lackschäden mit Politur ausbessern

Leichte Kratzer können Sie bedenkenlos mit Autopolitur ausbessern. Und so geht es:

  1. Reinigung: Zuerst müssen Sie den Lackschaden gründlich reinigen. Hartnäckigere Verschmutzungen können Sie mit Lackknete behandeln. Lassen Sie die Stelle an einem schattigen Ort trocknen. Denn so bilden sich keine Wasserflecken auf dem Lack.

  2. Herkömmliche Politur besorgen: Mit herkömmlicher Autopolitur aus dem Baumarkt lassen sich oberflächliche Kratzer schnell ausbessern.

  3. Politur gleichmäßig auftragen: Die Politur verteilen Sie mit einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen gleichmäßig auf der beschädigten Stelle. Tragen Sie die Schicht aber nicht zu dick auf.

Auto Kratzer entfernen

Mittlere Lackschäden mit einem Reparaturset ausbessern

Ist der Schaden etwas tiefer, aber das Metall noch nicht zu sehen, können Sie sich auch ein spezielles Autopflege-Set besorgen (circa zehn Euro). Damit arbeiten Sie folgendermaßen:

  1. Reinigung: Reinigen Sie die zu behandelnde Stelle Ihres Autos gründlich. Sind die Kratzer etwas tiefer, sollten Sie den Bereich mit dem beiliegenden Schleifpapier behandeln. Vorher feuchten Sie es am besten an.

  2. Erste Politur („Polish“): Jetzt tragen Sie das Mittel mit der Aufschrift „Polish“ mit den beiliegenden Politurtüchern auf. So schieben Sie die herausragenden Lackteilchen wieder zurück in den Kratzer. Wie lange Sie damit polieren müssen, hängt vom Hersteller ab. Die genaue Angabe steht auf dem Bedienungshinweis des Sets.

  3. Kurz trocknen lassen: Sobald Sie damit fertig sind, muss die Stelle für etwa eine Minute trocknen.

  4. Zweite Politur („Finish“): Dann tragen Sie die Hochglanzpolitur auf (sie trägt normalerweise die Aufschrift „Finish“). Bearbeiten Sie die Stelle damit solange, bis der Kratzer nicht mehr zu sehen ist.

Auto Kratzer entfernen

Tiefere Lackschäden mit dem Lackstift ausbessern

Wenn das Metall unter dem Lack zu sehen ist, Sie die Reparatur aber selbst durchführen möchten, können Sie einen farblich passenden Lackstift (zwischen 15 und 30 Euro) benutzen:

  1. Kratzer vorbereiten: Den Kratzer rauen Sie mit dem Schleifpapier leicht an. Wenn die Stelle schon rostet, müssen Sie den Rost damit vollständig entfernen.

  2. Kratzer reinigen: Reinigen Sie die Stelle danach mit kalkfreiem Wasser und lassen Sie das Fahrzeug im Schatten trocknen. So entstehen keine Wasserflecken auf der Stelle, die Sie lackieren.

  3. Lackstift vor Gebrauch gut schütteln: Den Lackstift schütteln Sie jetzt kräftig. Die Kugel im Inneren muss deutlich zu hören sein.

  4. Lack auftragen: Jetzt schrauben Sie den Deckel auf. An ihm ist ein kleiner Pinsel befestigt. Damit tragen Sie den Farblack gleichmäßig auf. Bei trockenem Wetter lassen Sie den Lack ungefähr eine Stunde trocknen, bei hoher Luftfeuchtigkeit zwei Stunden.

  5. Klarlack auftragen: Sobald der Farblack getrocknet ist, können Sie die Stelle mit Klarlack versiegeln. Lassen Sie die Schicht gut aushärten.

Auto Kratzer entfernen

Das sollten Sie beachten: Wenn Sie einen handelsüblichen farbigen Lackstift wählen, kann es vorkommen, dass er nicht denselben Farbton wie das Auto hat. Außerdem kann die Farbe nachträglich durch die Sonneneinstrahlung auch verbleichen. Deshalb sollten Sie einen farbigen Lackstift lieber an unauffälligen Stellen verwenden, die nicht gut zu sehen sind.

Wann sollte der Profi den Lackschaden ausbessern?

Bei größeren Schäden sollten Sie lieber einen Fachmann an Ihr Auto lassen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie einen Neuwagen haben, den Sie vielleicht noch verkaufen möchten. Denn eine schlecht durchgeführte Lackierung kann den Wert Ihres Wagens mindern. Auch, wenn Sie sich die Reparatur des Lackschadens nicht selbst zutrauen, sollten Sie lieber die Werkstatt aufsuchen.

Was kostet es, das Auto zu lackieren?

Das hängt von der Größe der zu behandelnden Fläche ab. Denn damit vergrößert sich auch der Aufwand. Es gilt: Je größer der Schaden, desto höher sind auch die Kosten.

Allgemeine Kostenpunkte

Die Reparatur von Lackschäden setzt sich meist aus vier Punkten zusammen. Dazu gehören

  • Schleifmaterial,

  • Spachtelmasse (bei tiefen Lackschäden),

  • benötigter oder gewünschter Lack und

  • Arbeitsaufwand durch den Fachmann.

Für Grundierung und mögliche Füllerarbeiten zahlt man meist unter 100 Euro, ebenso für Reparaturen von Kleinstschäden. Große Preisunterschiede verursachen meist Autolacke: Denn hier haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Basislacken, Klarlacken oder Effektlacken, die alle unterschiedliche Preise und Eigenschaften haben.

Flexible Kosten

Außerdem kann es auch sein, dass verschiedene Arbeitsschritte notwendig sind, um das Auto zu lackieren. Das kann zum Beispiel beim Abbau eines Teils so sein. Dann muss der Fachmann es schleifen, ausbessern, lackieren und wieder neu am Wagen anbringen.

Dazu kommt, dass jeder Schaden anders ist und einen eigenen Aufwand erfordert. Je höher er ist, desto mehr müssen Sie normalerweise auch bezahlen.

Die folgenden Fragen helfen Ihnen abzuschätzen, mit wieviel Aufwand die Reparatur verbunden ist:

  • Wie groß ist die zu lackierende Fläche?
  • Wie hoch ist der Zeitaufwand für das Entrosten?
  • Wie hoch ist der Aufwand für den Abbau und die erneute Montage?
  • Muss die alte Lackfarbe entfernt werden?
  • Wie hoch ist der Zeitaufwand für Schleifen und Spachteln bei Unebenheiten?
  • Wie hoch ist der Umfang für Grundier- und Füllerarbeiten?
  • Welche Art von Autolack braucht Ihr Wagen?
  • Müssen auch Teile im Innenraum lackiert werden?
  • Soll der Basislack einen bestimmten Farbeffekt haben (Metallic, Perlschicht, Flip-Flop-Lack)?
  • Wie soll der Klarlack sein (kratzfest, matt, hochglänzend)?

Tipp: Fordern Sie immer einen Kostenvoranschlag von der jeweiligen Werkstatt an. Am besten fahren Sie mit Ihrem Wagen dorthin und lassen den Fachmann einen Blick darauf werfen, um eine möglichst genaue Einschätzung zu bekommen. Lassen Sie sich den Kostenvoranschlag am besten schriftlich geben.

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine grobe Orientierung zu den möglichen Preisspannen verschiedener Lackierungsarbeiten.

Lackierung Preisspanne
Lackierung: Komplettlackierung Kleinwagen Preis: 1.500 – 3.000 Euro
Lackierung: Komplettlackierung Mittelklassewagen Preis: 2.500 – 4.000 Euro
Lackierung: Komplettlackierung Großwagen Preis: 3.500 – 5.000 Euro
Lackierung: Motorhaube Preis: 250 – 500 Euro
Lackierung: Felge Preis: 200 Euro
Lackierung: Kotflügel Preis: 150 – 600 Euro
Lackierung: Tür Preis: 300 – 400 Euro
Lackierung: Motorrad Preis: 500 – 1.000 Euro
Lackierung: Stoßstange Preis: 200 – 500 Euro

Wie kann ich Kosten sparen?

Wenn Sie Ihr Auto lackieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Kosten zu sparen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Vorbereitung selbst durchführen

Möchten Sie bei einem Lackschaden die Kosten für die anfallenden Arbeiten mindern, können Sie die Vorbereitung für die Lack-Arbeiten selbst durchführen. Denn so muss der Fachmann den Lack nicht mehr schleifen und Sie sparen sich die Kosten für den Aufwand. Das sollten Sie aber nur tun, wenn Sie auch in der Lage sind, mögliche Fehler, die Ihnen passieren, eigenständig auszubessern.

Lackiertes Auto
Ein kratzfester Klarlack kostet zwar mehr, kann aber eine sinnvolle Investition sein. © gettyimages/Man_With_No_Name

Effektlacke meiden

Der größte Kostenpunkt bei Lackierarbeiten sind besondere Effektlacke. Dazu gehören zum Beispiel Mattlacke. Geht es allein um eine ausgefallene Farbe, die der Wagen haben soll, können Sie mit einer normalen Lackierung die Kosten deutlich senken.

Sinnvoll kann es dagegen aber sein, bei dem Klarlack zu einer teureren Variante zu greifen: Denn ist der Lack besonders kratzfest, kann das eine gute und sinnvolle Investition sein.

Smart Repair

Smart Repair ist ein Sammelbegriff für alle kleinen Reparaturen an Fahrzeugen. Bei der Autolackierung mit Smart Repair ist es das Ziel, den Lack mit möglichst geringem Aufwand in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen. Das heißt zum Beispiel, dass bei einem kleinen Steinschlag im Lack nicht auch die Fläche darum behandelt wird, sondern der Fachmann den Schaden punktgenau ausbessert und so den Aufwand gering halten kann.

Im Vergleich zur Lackierung ganzer Karosserieteile können Sie so etwa 60 Prozent der Kosten sparen. Trotzdem sollten Sie sich gut überlegen, ob Smart Repair für Sie sinnvoll ist. Denn die Methode hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Zu den Vorteilen von Smart Repair zählen

  • der geringe Materialverbrauch,
  • niedrige Kosten
  • und ein umweltfreundlicherer Aufwand als bei üblichen Methoden.

Smart Repair kann aber auch Nachteile haben:

  • Wegen des möglichst geringen Aufwands können Übergänge zwischen dem alten und dem neuen Lack leicht sichtbar werden.
  • Es gibt Farbtöne und Lacksorten, die sich für Smart Repair nicht eignen: Dazu zählen Zwei-Farben-Lackierungen, aber auch Blau-, Bronze- und Silbertöne. Durch die besondere Zusammensetzung solcher Lacke können bei der Reparatur mit Smart Repair an den Rändern dunkle Stellen entstehen.

Möchten Sie trotzdem Kosten mit einer Smart-Repair-Lackierung sparen, empfehlen wir Ihnen die Methode eher im unteren Bereich des Fahrzeugs. Im oberen Bereich sind meist die üblichen Verfahren sinnvoller. Bei alten Fahrzeugen kann Smart Repair eine gute Wahl sein, weil hier die Optik des Autos oft nicht mehr an erster Stelle steht.

Das sollten Sie beachten: Möchten Sie einen Smart-Repair-Dienst nutzen, sollte die betroffene Stelle am Lack nicht größer als ein DIN-A5-Blatt sein. Außerdem sollte es pro Bauteil nicht mehr als einen Schaden geben und Sie sollten damit keine Felgen ausbessern.

Mit der Autofolierung Kosten senken
Entscheiden Sie sich für eine Autofolierung, sollten Sie lieber den Fachmann damit beauftragen. © gettyimages/hedgehog94

Car Wrapping

Car Wrapping heißt, dass auf dem gesamten Auto eine Folie angebracht wird. Man spricht hierbei auch von der Autofolierung. Dabei trägt der Fachmann eine sehr dünne und selbstklebende Kunststoff-Folie großflächig auf die normale Autolackierung auf. Auf Wunsch kann die Folie sogar bedruckt werden. Es gibt beim Car Wrapping aber auch besondere Lackschutzfolien, die den Wagen vor Kratzern und Steinschlägen schützen.

Wenn Sie also die Autofarbe verändern wollen oder lieber eine matte Oberfläche statt Klarlack hätten, ist Car Wrapping eine kostengünstige Möglichkeit. Sollten Sie sich umentscheiden, kann der Fachmann die Folie rückstandslos entfernen und der darunter liegende Lack sieht immer noch aus wie vor dem Folieren.

Vollständiges Car Wrapping kostet je nach Autogröße zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Eine Komplettlackierung kann im Vergleich zwischen 6.000 und 8.000 Euro kosten. Der genaue Preis hängt von dem Fahrzeug, der Werkstatt und der gewünschten Folie ab.

Theoretisch können Sie die Folierung auch selbst vornehmen, sie ist aber sehr aufwendig. In dem Fall lohnt es sich also, einen Fachmann zu beauftragen. Außerdem kann eine falsche Folierung teuer werden: Wenn Sie zum Beispiel Ihre Rückleuchten versehentlich folieren, müssen Sie 90 Euro zahlen und bekommen einen Punkt in Flensburg. Der Grund: So gefährden Sie die Verkehrssicherheit.

Was zahlt die Versicherung?

Grundsätzlich gilt: Bei falscher Pflege, Falschbetankung, falsch durchgeführten Ausbesserungen oder Ähnlichem müssen Sie die Reparaturkosten für Ihren eigenen Wagen selbst übernehmen. Das bedeutet, in dem Fall zahlen auch die Kaskoversicherungen den entstandenen Schaden nicht.

Wann zahlt die Vollkasko Lackschäden?

Die Vollkaskoversicherung zahlt nur Lackschäden, die durch

  • Unwetter (Teilkaskoleistung, die auch von der Vollkasko übernommen wird),

  • Vandalismus

  • oder auch Eigenverschulden bei der ordnungsgemäßen Benutzung des Fahrzeuges entstehen (also beim Fahren oder Einparken).

Beispiel: Wenn Sie beim Einparken den Bordstein gestreift haben oder aber ein Steinschlag die Motorhaube erwischt hat, zahlt das normalerweise die Vollkasko. Bei der Vollkaskoversicherung der AllSecur sind beispielsweise Sonderlackierungen und Folierungen bis zu einem Wert von 10.000 Euro versichert.

Das sollten Sie wissen: Bei kleineren Schäden (bis 1.300 Euro) lohnt es sich häufig nicht, dass die Versicherung die Kosten übernimmt. Sonst wird Ihr Schadenfreiheitsrabatt zurückgestuft und Sie sparen in der Summe weniger. Bei kleineren Reparaturen sollten Sie deshalb lieber selbst die Kosten bezahlen.

Wann zahlt die Teilkasko Lackschäden?

Die Teilkaskoversicherung bezahlt nur Lackschäden, die durch einen Kurzschluss oder Unwetter entstanden sind, die Sie nicht hätten verhindern können. Dazu gehören zum Beispiel Überschwemmungen oder Hagel. Für Kratzer oder Brandschäden, die zum Beispiel durch Vandalismus verursacht wurden, brauchen Sie die Vollkasko.

Beispiel: Wenn es bei Ihrem Wagen zu einem Blitzeinschlag gekommen ist, zahlt die Teilkasko grundsätzlich die Reparatur.

Wann zahlt die Kfz-Haftpflicht Lackschäden?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt nur, wenn Sie selbst den Auto-Lack eines anderen (Dritten) beschädigt haben.

Beispiel: Sie möchten aus Ihrem Auto aussteigen und beschädigen dabei das Fahrzeug, das neben Ihnen parkt. In dem Fall zahlt Ihre Kfz-Haftpflicht den Schaden am fremden Auto.

Achtung: Wenn aber eine andere Person Ihr Auto beim Aussteigen beschädigt, muss die Haftpflichtversicherung des Schädigers den Schaden an Ihrem Auto bezahlen.

Wann zahlt keine der Kfz-Versicherungen?

Keine der Kfz-Versicherungen zahlt in zwei Fällen:

  • Wenn Sie selbst einen Lackschaden durch falsche Lackierung verursachen, zahlt keine Kfz-Versicherung den entstandenen Schaden.
  • Keine Kfz-Versicherung zahlt für Schäden, die mit der richtigen Autopflege gar nicht erst entstanden wären: Denn grundsätzlich sollten Sie zum Beispiel Vogelkot oder Baumharz rechtzeitig entfernen, bevor der Lack einen Schaden nimmt. Ansonsten riskieren Sie, dass Ihre Versicherung die Reparaturkosten nicht übernimmt.
Auto polieren
Um Lackschäden zu vermeiden, sollten Sie Ihren Autolack regelmäßig pflegen. © gettyimages/Kritchanut

Wie vermeide ich Lackschäden?

Hagelschaden, Steinschlag oder auch ein einfacher Kratzer: Feuchtigkeit und Verunreinigungen können dem Metall Ihres Autos schnell zusetzen. Wenn das passiert, fängt es an zu rosten und dann können große Schäden entstehen, die eine einfache Schönheitsreparatur weit übersteigen. Denn bei rostenden Autoteilen wird das Metall brüchig, es platzt auf und zersetzt sich schließlich vollständig.

Deshalb sollten Sie einige Stellen Ihres Autos, die besonders anfällig für Rost sind, regelmäßig überprüfen. Dazu gehören:

  • Kotflügel
  • Tankdeckel
  • Türrahmen
  • Schwellenbereiche
  • Kofferraumhaube
  • Türen
  • Türgriffe
  • A-, B- und C-Säulen
  • Abgasanlage

Damit Ihr Wagen voll funktionsfähig bleibt, ist es wichtig, dass Sie die Pflege des Autolacks ernst nehmen und sie nicht nur als Schönheitsmaßnahme für Ihren Wagen verstehen. Denn ist der Schaden erst einmal da, ist die Reparatur ein Muss.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, können Sie dem mit der richtigen Lackpflege vorbeugen. Außerdem schadet ein gut hergerichteter Wagen natürlich auch nicht, wenn Sie Ihr Auto verkaufen möchten.

Zögern Sie nicht, Lackschäden rechtzeitig auszubessern!

Damit die Karosserie Ihres Autos nicht durch Salz und Wasser Schaden nimmt und im schlimmsten Fall aufplatzt, sollten Sie Ihr Auto lackieren, wann immer es nötig ist. Denn auch kleine Lackschäden werden mit der Zeit größer und ihre Reparatur kann dann sehr teuer sein.

Je nach Größe und Schwere können die Kosten unterschiedlich ausfallen. Wollen Sie Ihr gesamtes Auto lackieren, zahlen Sie natürlich mehr als bei Teil-Lackierungen. Wir empfehlen Ihnen deshalb nur solche Lackschäden selbst auszubessern, bei denen Sie sich das Lackieren auch zutrauen. Bei Neuwagen und größeren Schäden lassen Sie lieber den Fachmann ran. Denn keine der Kfz-Versicherungen übernimmt die Kosten für Lackschäden, die Sie bei falscher Lackierung oder Pflege selbst verursachen.

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt! Ihre AllSecur

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