Wohnungsbrand: Was zu tun ist

Was Sie im Brandfall tun müssen und mit welchen Maßnahmen Sie vorbeugen können. Ein Wohnungsbrand kann einen großen Schaden verursachen und lebensgefährlich sein. Wenn es brennt, sollten Sie gut vorbereitet sein. Wir zeigen Ihnen, was bei einem Wohnungsbrand zu tun ist und wie Sie einen Brand verhindern können. Außerdem erfahren Sie, welche Versicherungen zahlen und wer bei einem Mietverhältnis haftet.

brennende Wohnung

Ein Wohnungsbrand kann sich schnell ausbreiten und schlimme Folgen haben. © iStock/photovova

Ein Wohnungsbrand kann schlimme Folgen haben. Im Ernstfall sollten Sie schnell handeln. Wir beantworten Ihnen alle Fragen, um den Schaden und die Kosten möglichst gering zu halten.

Der Ernstfall: Was tun bei einem Wohnungsbrand?

Die Kosten: Wer zahlt bei einem Wohnungsbrand?

Brandschutzmaßnahmen: Wie kann ich mich vor einem Wohnungsbrand schützen?


Was tun bei einem Wohnungsbrand?

Es gibt viele Ursachen, die zu einem Wohnungsbrand führen können: technische Defekte, Unachtsamkeit, Fehlbedienung, Überlastung, Kabelbrand oder ein Blitzschlag. Im Haushalt lauern viele versteckte Gefahren, die unterschätzt werden. Wir zeigen Ihnen, welche Auslöser für einen Wohnungsbrand verantwortlich sein können und wie Sie sich im Ernstfall verhalten sollten.

Wie entsteht ein Wohnungsbrand?

Viele Ursachen können ein Feuer auslösen. Laut der IFS-Brandursachenstatistik aus dem Jahr 2016 entstehen die meisten Brände in Deutschland (31 Prozent) durch Elektrizität. Küchengeräte stellen ein Risiko dar.

Elektrizität als Hauptursache

Elektrische Geräte im Haushalt können leicht Feuer fangen. Dazu gehören alte Kühlschränke, überbelastete Mehrfachsteckdosen oder schlecht reparierte technische Geräte.

Verwenden Sie deshalb im Haushalt Geräte mit einem offiziellen Siegel. VDE-, CE-, TÜV- oder GS-Zeichen garantieren, dass die Geräte geprüft wurden. Bei richtigem Gebrauch sollte keine Gefahr bestehen.

Feuer, Gas und andere Gefahren

Wohnungsbrände entstehen oft durch Unachtsamkeit und Leichtsinn. Wenn Sie einen Kamin oder Kerzen anzünden, sollten Sie den Raum nicht verlassen. Auch bei einem Gasherd oder Ölofen besteht eine erhöhte Brand- und Explosionsgefahr. Informieren Sie sich bei einem Fachmann über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen.

Küchengeräte als Risikofaktoren

In der Küche sammeln sich die meisten Wärmequellen des Hauses. Herd, Toaster, Wasserkocher und die Kaffeemaschine gehören dazu. Achten Sie hier auf genügend Abstand zu anderen Gegenständen.

Feuer in der Küche

Ein Fettbrand in der Küche kann sich schnell ausbreiten und zu einem gefährlichen Wohnungsbrand führen. © iStock/bgton


Wie verläuft ein Wohnungsbrand?

In den ersten vier Minuten entsteht ein sogenannter Initial- oder Schwelbrand. Wie lange das dauert, hängt von dem Sauerstoffgehalt im Raum ab. Nach circa vier bis neun Minuten entwickelt sich ein lokaler Brand, der die Luft aufheizt. Zu einer unkontrollierten Brandausbreitung, dem Flash-Over, kommt es, wenn Gegenstände Feuer fangen. Die Temperaturen erreichen während der Vollbrandphase über 1000 °C.

Das sollten Sie wissen: In der Schwelbrandphase werden die giftigsten Gase freigesetzt. Sie führen nach wenigen Atemzügen zur Bewusstlosigkeit. Bei einem Wohnungsbrand sind Sie ab der dritten Minute normalerweise handlungsunfähig. Ab der fünften Minute besteht akute Lebensgefahr.


Wie verhalte ich mich während eines Wohnungsbrands?

Wie Sie sich in einem Brandfall verhalten sollten, zeigen die Richtlinien des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Wir haben alle wichtigen Punkte für Sie zusammengefasst. Grundsätzlich gilt: Sie sollten nur versuchen zu löschen, wenn keine Gefahr für Sie oder andere Personen besteht!

1. Das Feuer selbst bekämpfen

  • Versuchen Sie im Brandfall, das Feuer im Keim zu ersticken.
  • Verwenden Sie bei einem Fettbrand einen Deckel oder eine luftdichte Löschdecke.
  • Vorsicht: Schalten Sie vor Löschbeginn den elektrischen Strom ab, um einen Stromschlag zu verhindern.
  • Bekämpfen Sie mit einem Feuerlöscher den Brand von unten nach oben oder von der Seite zur Mitte hin.
  • Halten Sie bei einem Löschversuch genügend Sicherheitsabstand zum Feuer.

2. Räumlichkeiten sofort verlassen

  • Hat sich das Feuer soweit ausgebreitet, dass keine Brandbekämpfungsmaßnahmen mehr möglich sind, sollten Sie Ruhe bewahren und sofort den Raum verlassen.
  • Wenn Sie sich in einem verqualmten Raum befinden, bewegen Sie sich kriechend vorwärts.
  • Schließen Sie die Fenster und die Tür des Raums, um die Sauerstoffzufuhr zu stoppen. Das sollten Sie nur machen, wenn Sie sich dafür nicht in Gefahr bringen müssen!

3. Personen warnen

  • Warnen Sie andere Personen im Haus und bringen Sie sich in Sicherheit.
  • Achten Sie darauf, dass niemand zurückbleibt.
  • Schließen Sie die Türen, damit sich das Feuer nicht so leicht ausbreiten kann.

4. Feuerwehr rufen

Nachdem Sie sich in Sicherheit gebracht haben, sollten Sie sofort die Feuerwehr (Telefonnummer 112) alarmieren. Machen Sie konkrete Angaben:

  • Vollständiger Name
  • Adresse (Wo brennt es?)
  • Telefonnummer
  • Brandursache (Was brennt?)
  • Umfang des Brandes
  • Sind Personen in Gefahr oder verletzt?

5. Wenn die Flucht nicht möglich ist

  • Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie in der Wohnung.
  • Schließen Sie die Wohnungstüre und informieren Sie die Feuerwehr (Telefonnummer 112).
  • Wenn noch Zeit ist, dichten Sie die Wohnungstüre mit einem nassen Handtuch ab, damit sich der Rauch nicht ausbreiten kann.
  • Gehen Sie ans Fenster und machen Sie durch Winken und Rufen auf sich aufmerksam.

Feuerwehreinsatz

Bei einem unkontrollierten Brand sollten Sie sofort die Feuerwehr alarmieren. © iStock/erlucho


Wie verhalte ich mich nach einem Wohnungsbrand?

Ist Ihre Wohnung nach einem Wohnungsbrand von der Polizei freigegeben worden, können Sie verschiedene Maßnahmen einleiten. Beachten Sie dabei die Hinweise der Feuerwehr. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie sich nach einem Wohnungsbrand verhalten sollten.

1. Versicherung informieren

Als Wohnungseigentümer sollten Sie nach dem Brand Ihre Versicherung(en) informieren. Sind Möbel oder Wertgegenstände vom Feuer beschädigt worden, sollten Sie den Schaden bei Ihrer Hausratversicherung melden. Das gilt auch für Mieter. Sind Schäden am Gebäude entstanden, informieren Sie sofort Ihre Wohngebäudeversicherung. Als Mieter wenden Sie sich in diesem Fall an den Hauseigentümer. Grundsätzlich gilt: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit der Versicherung oder mit Ihrem Vermieter ab.

2. Schäden dokumentieren

Machen Sie Fotos von den beschädigten Gegenständen und von den sichtbaren Schäden an der Immobilie. Ihr Versicherungsanbieter kann sich damit einen ersten Überblick verschaffen. Erstellen Sie eine Liste mit allen kaputten Sachen. Wichtig sind das Jahr der Anschaffung, der Kaufpreis und der Neuwert. Wenn Sie die Rechnungen noch haben, nehmen Sie die Belege mit auf.

3. Wohnung lüften

Wenn Sie laut Polizei und Feuerwehr mit den Aufräumarbeiten beginnen können, fangen Sie mit dem Lüften an. So bekommen Sie den Rauchgeruch schneller aus Ihrer Wohnung. In stark von Ruß betroffenen Räumen sollten Sie keine elektrischen Geräte benutzen.

4. Einen Fachmann bestellen

Bei einem größeren Schaden sollten Sie eine Firma für Brandschadensanierung beauftragen. Sind Chemikalien oder verbranntes PVC beteiligt, sollten Sie auf keinen Fall selbst anfangen, die Schäden zu beseitigen. Für die Reparatur der Gas- und Wasseranschlüsse und für Schäden an der Elektrik ist es ratsam, einen Fachmann kommen zu lassen.

Die Kosten für die Aufräumarbeiten werden normalerweise von der Versicherung übernommen.

5. Geringe Verschmutzungen selbst reinigen

Bei einer kleineren Verschmutzung können Sie die Reinigung mit normalen Haushaltsreinigern selbst übernehmen. Tragen Sie dabei aber immer einen Schutzanzug, eine Atemschutzmaske und Handschuhe. Säubern Sie alle verschmutzten Gegenstände und entsorgen Sie vorsichtshalber Kinderspielzeug. Kleidung sollten Sie bei mindestens 60 Grad waschen. Lebensmittel in der Vorratskammer oder im Kühlschrank sollten Sie wegwerfen.


Wer zahlt bei einem Wohnungsbrand?

Ein Wohnungsbrand kann schnell einen großen Schaden verursachen. Eine Versicherung kann Ihnen hohe Kosten ersparen.

Welche Versicherung übernimmt welchen Schaden?

Bei einem Wohnungsbrand haften verschiedene Versicherungen für verschiedene Schäden. Wir zeigen Ihnen, welche Versicherung welchen Schaden übernimmt. Die Tabelle gibt Ihnen einen ersten Überblick:

 

Wohnungsbrand

Diese Versicherung zahlt

Durch Feuer oder Löschwasser beschädigte Möbel, Elektrogeräte und Wertgegenstände

Hausratversicherung des Bewohners

Durch Feuer oder Löschwasser entstandene Schäden am Gebäude

Wohngebäudeversicherung des Wohnungseigentümers

Schäden durch Feuer und Folgeschäden, von denen Dritte (Nachbarn) betroffen sind

Privathaftpflichtversicherung des Verursachers

 

Die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung übernimmt Schäden an allen beweglichen Gütern. Dazu zählen Möbel, Teppiche, Computer, Kleidung und Sportgeräte. Auch Bargeld und Schmuck sind bis zu einer bestimmten Summe versichert.

Die Hausratversicherung ersetzt nicht nur die beschädigte Einrichtung, sondern zahlt auch die Kosten für die Aufräumarbeiten. Je nach Schaden werden die Hotelkosten übernommen.

Erfahren Sie mehr über die Hausratversicherung der AllSecur.

Die Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung des Wohnungseigentümers ist für alle Schäden zuständig, die am Gebäude entstanden sind. Damit sind Reparaturen an der Immobilie, an Fenstern oder Rohren abgedeckt. Ersetzt wird der sogenannte Neuwert beziehungsweise Wiederbeschaffungswert zum Zeitpunkt des Schadens. Das bedeutet: Sind Ihre Fenster durch das Feuer beschädigt worden, bekommen Sie von der Versicherung die Summe, die Sie brauchen, um einen neuwertigen Zustand (Reparatur oder neue Fenster) wiederherzustellen.

Schäden an der Fotovoltaikanlage oder am Gartenhaus zahlt die Wohngebäudeversicherung nicht. Ihren Versicherungsschutz können Sie aber problemlos erweitern. Nebengebäude, wie die Garage, können mitversichert werden.

Die Privathaftpflichtversicherung

Ist Ihre Wohnung oder Ihr Haus abgebrannt, können auch Gebäude in der Nähe betroffen sein. Hat das Feuer die Wohnung eines Nachbarn beschädigt, zahlt die Privathaftpflichtversicherung des Eigentümers oder Mieters der Immobilie, in der das Feuer ausgebrochen ist. Brände, die aus Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit oder wegen technischer Defekte entstanden sind, werden von der Police abgedeckt.

In vielen Fällen übernimmt zuerst die Wohngebäudeversicherung oder die Hausratversicherung des Verursachers den Schaden bei den Nachbarn. Der Versicherungsanbieter kann aber vom Eigentümer oder Mieter der Immobilie, in der der Brand entstanden ist, Schadensersatz verlangen. Die Kosten bezahlt normalerweise die Privathaftpflichtversicherung.

Informieren Sie sich direkt über die Privathaftpflichtversicherung der AllSecur.


Mieter oder Vermieter: Wer haftet?

Hat der Mieter das Feuer nicht grob fahrlässig oder sogar absichtlich verursacht, sind der Vermieter beziehungsweise seine Versicherung in der Pflicht. Sie handeln grob fahrlässig, wenn Sie offenes Feuer (Kamin, Kerzen) in Ihrer Wohnung aus den Augen lassen. Dasselbe gilt für eine eingeschaltete Herdplatte. Auch wenn Kinder ohne Aufsicht in der Wohnung bleiben und beispielsweise am Weihnachtsbaum Kerzen brennen, ist das grob fahrlässig. Manche Versicherungsanbieter übernehmen grob fahrlässiges Handeln. Andere zahlen einen Teil der Kosten oder entscheiden individuell. Ein Tipp: Informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung, was übernommen wird!

Wenn Sie am Brand keine Schuld haben, muss sich der Vermieter um die Beseitigung des Schadens kümmern. Tut er das nicht, haben Sie ein Recht auf eine Mietminderung. Denn: Viele Mieter zahlen in den Nebenkosten automatisch die Prämien für die Gebäudeversicherung mit.

Für die beschädigte Einrichtung ist der Vermieter aber nicht verantwortlich. Möbel und andere Wertgegenstände müssen von der Hausratversicherung des Mieters ersetzt werden.


Was passiert bei einer Brandstiftung?

Bei einer Brandstiftung ersetzt die Versicherung den Schaden. Sie müssen aber beweisen, dass Sie das Feuer nicht absichtlich gelegt haben. Wenn die Polizei den Täter finden kann, wird die Versicherung sogenannte Regressansprüche erheben. Das bedeutet: Die Versicherung wird die bezahlten Kosten vom Brandstifter zurückverlangen. Für den Geschädigten hat das keine Nachteile oder Folgen.

ausgebrannte Wohnung

Ob Brandstiftung oder nicht: In diesem Fall hat das Feuer einen großen Schaden verursacht. © iStock/nicolamargaret


Wie vor einem Wohnungsbrand schützen?

Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen Wohnungsbrand verhindern und mit welchen einfachen Brandschutzmaßnahmen Sie sich schützen können.

Was kann ich vorbeugend tun?

Ein Rauchwarnmelder und ein Feuerlöscher können Leben retten. Worauf Sie bei beiden Geräten achten sollten, haben wir zusammengefasst.

Rauchwarnmelder anbringen

In Deutschland müssen seit Juli 2016 Neubauten und umfangreiche Umbauten Rauchwarnmelder haben. In Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren müssen Rauchmelder montiert sein. In Wohnungen muss innerhalb einer bestimmten Frist nachgerüstet werden. Die sogenannte Übergangsfrist ist in den verschiedenen Bundesländern unterschiedlich. Außerdem ist in jedem Bundesland anders geregelt, wer (Eigentümer oder Mieter) für den Einbau und die Wartung verantwortlich ist.

Rauchmelder lassen sich schnell und problemlos montieren. Normalerweise ertönt im Brandfall ein akustisches Alarmsignal. Für Gehörlose sind Geräte mit Blitzlicht oder Vibrationsalarm auf dem Markt.

Das sollten Sie beachten: Ein Rauchmelder muss am höchsten Punkt im Zimmer angebracht werden, weil Rauch grundsätzlich aufsteigt. Probieren Sie den Testknopf zur Kontrolle des Alarms aus. Die Geräte zeigen an, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss. Beachten Sie dazu die Hinweise des Herstellers.

Rauchmelder

Rauchwarnmelder sind in Deutschland Pflicht. © iStock/georgeclerk

Feuerlöscher überprüfen lassen

Ein Feuerlöscher ist in der ersten Phase eines Brandes hilfreich und sollte in jedem Haushalt griffbereit sein. Handelsübliche Schaumlöscher ersticken den Brand. Die Gebrauchsspuren sind normalerweise problemlos entfernbar. Eine Füllmenge von sechs Kilogramm reicht für kleinere Wohnungsbrände aus. Schaumlöscher eignen sich nicht für Fettbrände in der Küche. Dafür sollten Sie sich eine Feuerlöschdecke oder einen Fettbrandfeuerlöscher kaufen.

Was Sie beachten sollten: In Betrieben gibt es für die Wartung der Löschgeräte eine gesetzliche Kontrollpflicht. Alle Feuerlöscher müssen regelmäßig innerhalb von zwei Jahren überprüft werden. Auch privaten Haushalten wird empfohlen, den Feuerlöscher alle zwei Jahre testen zu lassen. Lesen Sie sich regelmäßig die Gebrauchsanweisung Ihres Geräts durch, um im Brandfall schnell reagieren zu können.

Feuerlöscher

Ihren Feuerlöscher sollten Sie regelmäßig alle zwei Jahre überprüfen lassen. © iStock/Gregory_DUBUS


Was sollte ich im Alltag beachten?

Wie kann ich mich im Alltag vor einem Wohnungsbrand schützen? Das Online-Portal Sicherheit.info hat ausführliche Informationen, wie Sie die Feuergefahr vermeiden können. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst:

  • Rauchen Sie nicht im Bett oder auf dem Sofa.
  • Leeren Sie den Aschenbecher nicht in den selben Abfalleimer, in dem Sie Ihren Papiermüll entsorgen.
  • Werfen Sie glimmende Grillkohle nicht auf den Kompost oder in die Plastikmülltonne.
  • Lassen Sie offenes Feuer oder laufende Elektrogeräte nicht unbeaufsichtigt.
  • Bei einem offenen Kamin empfiehlt es sich, zur Seite einen Meter und nach oben zwei Meter Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einzuhalten. Legen Sie Ihren Holzvorrat oder einen Teppich nicht direkt vor den Kamin. Bevor die Asche entsorgt werden kann, sollten Sie sie in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen.
  • Löschen Sie heißes Fett nicht mit Wasser, sondern nehmen Sie einen passenden Deckel oder eine Löschdecke.
  • Überprüfen Sie die Filter Ihrer Dunstabzugshaube regelmäßig und tauschen Sie sie bei Bedarf aus: In den Filtern sammelt sich Fett an, das sich mit der Zeit leicht entzünden kann.
  • Lassen Sie kaputte Gas- und Elektrogeräte vom Fachmann reparieren.
  • Verwenden Sie geprüfte Elektrogeräte mit offiziellem Siegel.
  • Nehmen Sie Geräte, die Sie gerade nicht brauchen, vom Stromnetz: Auch Ihr Fernseher oder Ihre Stereoanlage im Standby-Modus kann einen Wohnungsbrand auslösen. Achten Sie darauf, keine Pflanzen oder leicht entflammbare Dekoration auf Ihrem Sound-System zu platzieren.
  • Sorgen Sie dafür, Stromleitungen, Sicherungen und Mehrfachstecker nicht zu überlasten: Die Angaben zur Maximalbelastung finden Sie auf dem Gehäuse. Schließen Sie Ihre Waschmaschine, den Trockner oder die Spülmaschine nicht über eine Mehrfachsteckdose an. Sie eignet sich nur für Kleingeräte wie Ihren Fernseher oder Ihren Computer.
  • Haben Sie immer einen funktionierenden Feuerlöscher zur Hand.
  • Installieren Sie Rauchmelder in Ihrer Wohnung.

Informieren Sie sich rechtzeitig!

Grundsätzlich gilt: Lassen Sie Küchengeräte oder offenes Feuer in Ihrer Wohnung nicht aus den Augen. Prüfen Sie regelmäßig die Funktionsfähigkeit von Rauchmeldern und Feuerlöschern. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fluchtwege. Im Ernstfall müssen Sie das Haus schnell verlassen können.

Informieren Sie sich, was Sie bei einem Wohnungsbrand tun müssen. Gibt es in Ihrer Wohnung einen Brandschaden, wissen Sie sofort, was zu tun ist, wer zahlt und wer haftet. Mit den richtigen Versicherungen bleiben Ihnen außerdem hohe Kosten erspart.

Wir wünschen Ihnen natürlich, dass Sie unsere Informationen nicht benötigen! Ihre AllSecur