Stilllegung

Wer sein Fahrzeug kurz- oder längerfristig stilllegen, d.h. außer Betrieb setzen möchte, benötigt neben Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein (neu: Zulassungsbescheinigung Teil I und II) die Kennzeichenschilder. Bei einer endgültigen Stilllegung ist ein Verwertungsnachweis obligatorisch, der durch eine zertifizierte Stelle ausgestellt wurde. Der Antrag auf Stilllegung bei der Zulassungsstelle kann auch neben dem Fahrzeughalter eine bevollmächtigte Person durchführen.

Ob der Halter eine vorübergehende oder endgültige Stilllegung wünscht, muss er nicht sofort entscheiden, wenn er das Auto stilllegen lässt. Es gibt eine Frist von sieben Jahren, in denen das Fahrzeug neu zugelassen werden kann. Nötig ist lediglich die Vorlage einer gültigen Abgas- und Hauptuntersuchung. Erst nach sieben Jahren erlischt die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug endgültig. Für eine erneute Zulassung ist dann ein Vollgutachten unerlässlich.

Nach der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs geht eine Meldung der Kfz-Zulassungsstelle an das Finanzamt und die Kfz-Haftpflichtversicherung Zuviel gezahlte Steuern oder Beiträge werden dem ehemaligen Fahrzeughalter zurückerstattet. Die Versicherung erlischt aber nicht sofort: Für die nächsten 18 Monate tritt eine kostenlose Ruheversicherung in Kraft. Wer sein Kfz vorübergehend stilllegen möchte und es innerhalb dieser Frist wieder anmeldet, kann die Versicherungsgesellschaft nicht wechseln.

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