Kfz-Versicherung

Von A - Z

A - C

    • Abgasuntersuchung (AU)

      Durch eine Abgasuntersuchung (AU) von Kfz soll sichergestellt werden, dass die Abgaswerte eines Kfz über den gesamten Nutzungszeitraum innerhalb definierter Überwachungsgrenzen bleiben. Seit Januar 2010 ist diese Überprüfung Bestandteil der Hauptuntersuchung die vom TÜV oder anderen Zertifizierungsbetrieben durchgeführt wird.


    • ABS im Auto

      Das ABS im Auto steht für "Anti-Blockier-System" und gilt als eine der wichtigsten elektronischen Fahrhilfen. Muss ein Fahrzeug durch eine Vollbremsung zum Stillstand gebracht werden, ist es ohne eingebautes ABS möglich, dass die Räder blockieren. Folglich kann der Fahrer das Auto nicht mehr lenken und möglichen Hindernissen ausweichen. Das ABS im Auto dient hier als Bremshilfe und verhindert das Blockieren der Räder. Eine elektronische Steuerung überwacht die Drehzahl der Räder und kann schon die kleinste Abweichung bzw. Blockierung erkennen. In diesem Fall reduziert das ABS die Bremskraft des blockierenden Rades und sorgt für eine Lenkfähigkeit des Fahrzeuges.

      Neben der Verhinderung blockierender Räder trägt das ABS im Auto auch dazu bei, den Bremsweg deutlich zu verringern. Würden blockierende Räder ohne ABS durch die Gleitreibung einen langen Bremsweg benötigen, kann das ABS hingegen durch die entstehende Haftreibung den Bremsweg in den meisten Situationen verkürzen.

      Allerdings besteht beim ABS auch ein Nachteil: Eine Fahrbahn, die mit Sand oder Schnee bedeckt ist, macht es dem ABS schwer, einen verkürzten Bremsweg einzuhalten. Hier kann sogar systembedingt ein verlängerter Bremsweg die Folge sein. Werden die Räder durch das ABS daran gehindert zu blockieren, können sie sich auch nicht in den vorhandenen Untergrund "eingraben". Eine durch aufgekeilte Sand- oder Schneeberge zusätzliche Bremswirkung entfällt.


    • Allgemeine Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB)

      Mit den Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung, oft auch AKB genannt, werden die vertraglichen Pflichten und Rechte bei einem Versicherungsschluss zwischen dem Fahrzeughalter bzw. Versicherungsnehmer und dem Versicherer beschrieben. Es handelt sich bei den AKB also um einen Teil des Versicherungsvertrags, der den allgemeinen Rahmen setzt und durch individuelle Vereinbarungen (zum Beispiel Höhe der Selbstbeteiligung) ergänzt wird.

      Was wird durch die AKB geregelt?

      Primär regeln die Vertragsbedingungen welche Versicherungsarten Teil des Vertrags sind und welche Folgen sich daraus für die Vertragspartner ergeben. Die AKB definieren beispielsweise die versicherten und nicht versicherten Schäden, den Leistungsumfang sowie die Pflichten und Rechte beider Parteien. Gegliedert sind die Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung in einen allgemeinen Teil und in spezielle Regelungen für die Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung sowie für weitere spezielle Produktbausteine.

      Hier finden Sie die AKB der AllSecur im Detail


    • Akustische Einparkhilfe

      Der akustische Parkpilot eines Autos unterstützt den Fahrer aktiv beim Einparken und hilft teure Blechschäden in Parksituationen zu vermeiden. Durch ein gut hörbares Signal kann der Fahrer die Entfernung zu rückwärtigen Hindernissen besser einschätzen, auch wenn diese nicht in seinem Sichtbereich liegen. Während Parkpiloten bei neueren Fahrzeugmodellen bereits zur Standardausrüstung gehören, lassen sich ältere Fahrzeuge problemlos mit einer PDC nachrüsten. Die Abkürzung PDC steht dabei für "Park Distance Control".


    • Allradantrieb

      Im Gegensatz zum Front- oder Hinterradantrieb wird bei einem Allradantrieb die gesamte Antriebskraft auf alle Räder, die den Boden berühren, geleitet. In der Regel werden Allradfahrzeuge auch mit dem Kürzel AWD (All Wheel Drive) bezeichnet.


    • Amtliches Kennzeichen

      Die individuelle Registrierungsnummer für ein Kraftfahrzeug, das Kfz-Kennzeichen, wird in Deutschland von der Straßenverkehrsbehörde (Kfz-Zulassungsstelle) zugeteilt.
      Ohne das amtliche Kfz-Kennzeichen bzw. die Zulassung eines Kraftfahrzeuges, darf das Kraftfahrzeug nicht am öffentlichen Strassenverkehr teilnehmen.
      An deutschen Autokennzeichen kann anhand der ersten ein bis drei Buchstaben abgelesen werden, in welchem Ort bzw. in welchem Landkreis das Kfz zugelassen wurde. Während dieser Teil des Kennzeichens bei der Kfz-Zulassung festgelegt ist, kann der Fahrzeughalter auf Wunsch die übrigen Zeichen des Kfz-Kennzeichens wählen.
      Man spricht hier von sogenannten Wunschkennzeichen. Voraussetzung für das Wunschkennzeichen ist selbstverständlich, dass ein identisches Kennzeichen nicht bereits vergeben wurde. Zudem werden einige Buchstaben- und Zahlenkombinationen seitens der Kfz-Zulassungsstellen oftmals nicht vergeben - etwa, wenn sie anstößig oder diskriminierend sind.
      Wer keine eigenen Wünsche für das Nummernschild hat, bekommt bei der Zulassungsbehörde ein freies Kfz-Kennzeichen zugewiesen.

      Alle Information zu Kennzeichen & Nummernschild


    • Annahmezwang / Kontrahierungszwang

      Unter Kontrahierungszwang wird die Verpflichtung einer Versicherungsgesellschaft verstanden, einen Antragsteller aufzunehmen. Der Annahmezwang betrifft die Pflichtversicherungen und somit auch die Kfz-Haftpflichtversicherung. In diesen Fällen darf die Versicherungsgesellschaft einen Antragsteller beispielsweise nicht ablehnen, wenn er durch seine Nationalität oder sein Alter zu einer sogenannten Risikogruppe gehört. Lehnt die Versicherungsgesellschaft dennoch einen Antrag ab, verstößt sie gegen das Versicherungsaufsichtsgesetz.

      Allerdings gibt es auch Ausnahmeregelungen. Eine regional tätige Versicherungsgesellschaft kann zum Beispiel einen Antrag ablehnen, wenn der Antragsteller seinen Wohnsitz in einem anderen Bundesland hat.
      Des Weiteren besteht keine Verpflichtung zur Annahme eines Antrages, wenn es sich um eine spezialisierte Versicherungsgesellschaft handelt. Eine Versicherungsgesellschaft, die beispielsweise ausschließlich Oldtimer versichert, darf Versicherungsanträge auf andere Kfz ablehnen. In diesem Fall verstößt sie auch nicht gegen das Versicherungsaufsichtsgesetz.


    • Bagatellschaden

      Als Bagatellschaden wird ein geringer Sachschaden an einem Kfz bezeichnet. Das Gegenteil ist ein sogenannter wirtschaftlicher Totalschaden bei dem das Fahrzeug aus technischen Gründen nicht mehr zu reparieren ist. Die Kosten einer Reparatur übersteigen in diesem Fall die Kosten der Wiederbeschaffung.

      Erfahren Sie hier mehr über die Leistungen der AllSecur im Schadenfall


    • Betriebserlaubnis

      Bevor ein Kraftfahrzeug (Kfz) zum öffentlichen Verkehr zugelassen werden kann, benötigt der Fahrzeughersteller eine Allgemeine Betriebserlaubnis, kurz ABE. Die Betriebserlaubnis für ein Kfz wird nach einer amtlichen Prüfung dem Fahrzeughersteller für einen serienmäßigen Fahrzeugtyp erteilt. Darüber hinaus erhalten auch einzelne Fahrzeugteile eine ABE, bspw. eine nachträglich eingebaute Anhängerkupplung.


    • Billigungsklausel

      Weicht der Versicherungsschein vom Antrag ab, gilt die Abweichung als genehmigt, wenn der Autofahrer nicht innerhalb eines Monats widerspricht.


    • Crashbox

      Im Automobilbau wird ein Schockabsorbersystem auch als Crashbox bezeichnet. Durch die Deformation von Werkstoffen innerhalb der Crashbox wird bei einem Auffahrunfall Bewegungsenergie abgebaut, damit die Insassen eines Fahrzeuges einer geringeren Verzögerungskraft ausgesetzt sind.


D - F

    • Deckungssumme

      Die Deckungssumme bezeichnet jenen Betrag, bis zu dem eine Kfz-Versicherung Schäden übernimmt. Darüber hinausgehende Schäden muss der Versicherungsnehmer selbst bezahlen. In europäischen Staaten gibt es für die Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschriebene Deckungssummen, in der Kaskoversicherung ist eine solche Regelung nicht vorhanden.

      Diese auch für Deutschland vorgegebenen Deckungssummen werden in den Kfz-Versicherungen der AllSecur bei weitem überschritten, damit Sie im Schadenfall keine finanziellen Nachteile erleiden. Die Deckungssummen unterscheiden sich in der Höhe nach bei Personen- und Sachschäden.

      Erfahren Sie mehr über den Versicherungsschutz der AllSecur Kfz-Versicherungen


    • Elementarereignisse

      Beispiele für Elementarereignisse sind Sturm, Hagel, Blitzschlag und Überschwemmungen. Diese Naturereignisse können höhere Schäden an Kraftfahrzeugen verursachen und sind über die Kaskoversicherungen von AllSecur versicherbar.


    • Erstzulassung

      Die Erstzulassung ist das Datum, zu dem ein Kraftfahrzeug zum ersten Mal durch die Kfz-Zulassungsstelle zur Nutzung im öffentlichen Verkehr freigegeben wird und ab dem das betreffende Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen darf. Das Kfz erhält ein amtliches Kennzeichen und ist versicherungs- sowie steuerpflichtig gemeldet. Ohne diese Genehmigung durch die Kfz-Zulassungsstelle ist die Nutzung des Fahrzeugs im öffentlichen Verkehr nicht erlaubt. Das Datum wird in die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II eingetragen.

      Für die Kfz-Versicherung sowie für den Versicherungsnehmer spielt das Datum der Erstzulassung eine größere Rolle als das Baujahr. Auch die AllSecur bietet Kaskoversicherungen mit Neuwertentschädigung an. Schließt man eine solche Kaskoversicherung ab, kann diese im ersten Jahr nach der Zulassung einen möglichen Totalschaden am Wagen auffangen. Auch ein Diebstahl des Fahrzeugs kann durch die Versicherung mit Neuwertentschädigung abgedeckt werden.


    • Fahrzeug-Identifikationsnummer

      Die Fahrzeug-Identifikationsnummer wird zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen eingesetzt und ist eine international genormte, 17-stellige Nummer. Sie stellt sicher, dass jedes Kraftfahrzeug weltweit eindeutig identifiziert werden kann. Die Fahrzeug Identnummer wird von allen Fahrzeugherstellern direkt ab Werk vergeben und in den Fahrzeugpapieren vermerkt.


    • Fahrzeugbrief

      Der Fahrzeugbrief, der mittlerweile Zulassungsbescheinigung Teil II heißt, ist das wichtigste Dokument für einen Fahrzeugeigentümer. Diese Bescheinigung ist, neben der Angabe der Fahrzeugdaten, die amtliche Urkunde über die Eigentumsverhältnisse an dem Kraftfahrzeug. Der Fahrzeugbrief muss und sollte nicht, im Gegensatz zum Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) im PKW mitgeführt werden.
      Neben den Werksangaben vom Hersteller zum Kfz enthält dieses Dokument auch alle bisherigen Eigentümer des Fahrzeugs sowie deren Daten. Sie benötigen den Fahrzeugbrief zur Zulassung eines neuen oder gebrauchten Autos.

      Fahrzeugbrief

    • Fahrzeughalter

      Grundsätzlich ist der Fahrzeughalter die Person, die in der Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein) eingetragen wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Halter eines Kfz ebenfalls der Fahrzeugbesitzer sein muss. Hier kann abweichend vom Fahrzeughalter ein anderer Fahrzeugeigentümer in der Zulassungsbestätigung Teil II (früher: Fahrzeugbrief) vermerkt werden.

      Beispiel:
      Wird ein Auto geleast, ist in der Regel das Leasingunternehmen der Fahrzeugeigentümer und der Leasingnehmer, sprich der Fahrer, Halter des Fahrzeuges.


    • Fahrzeugschein

      Der Fahrzeugschein wurde zum Oktober 2005 an die EU-einheitlichen Regelungen angepasst und wird seitdem als „Zulassungsbescheinigung Teil I“ bezeichnet. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls der Fahrzeugbrief angepasst. Dieser ist jetzt die „Zulassungsbescheinigung Teil II“.
      Der maßgebliche Vorteil der neuen Zulassungsbescheinigungen liegt in der Fälschungssicherheit, in der Vereinheitlichung der Datenfelder und der EU-weiten Lesbarkeit. Im Vergleich zu den alten Fahrzeugscheinen beinhaltet die Zulassungsbescheinigung Teil I nun mehr Informationen zum Fahrzeug.
      Der Fahrzeughalter sollte dringend darauf achten, dass die Bescheinigung Teil II stets sicher aufbewahrt wird, da man sich mit dieser als Eigentümer des Kfz ausweisen kann.

      KFZ Versicherung Fahrzeugschein

G - J

    • Gefährdungshaftung

      Die Gefährdungshaftung wird auch Haftung ohne Verschulden genannt, da man im Verkehr auch haftbar gemacht werden kann, ohne dass ein Schaden durch menschliches Versagen entstanden ist. Man haftet bereits dann, wenn man sein Auto in Betrieb nimmt und selbst bei korrektem Verhalten ein Schaden entsteht.


    • Gurtstraffer

      Neuere Kraftfahrzeuge verfügen in der Regel über zahlreiche Sicherheitssysteme deren Ziel der Insassenschutz ist. Ein Gurtstraffer, der zu diesen Sicherheitssystemen zählt, soll während eines Unfalls die angelegten Sicherheitsgurte der Insassen straffen.


    • Hauptuntersuchung

      Um die Verkehrssicherheit von Kraftfahrzeugen sicherzustellen, schreibt der Gesetzgeber eine regelmäßige Überprüfung vor. Diese Überprüfung wird Hauptuntersuchung (HU) genannt. Bei einem erfolgreichen Ergebnis erhalten Fahrzeughalter eine Plakette, die an das Kfz-Kennzeichen angebracht wird. Diese Plakette gibt auch Auskunft darüber, wann die nächste Untersuchung erfolgen muss. Wird diese Hauptuntersuchung nicht fristgerecht eingehalten, muss man bspw. bei Verkehrskontrollen mit einem Verwarnungsgeld rechnen. Die Hauptuntersuchung beim TÜV gibt Auskunft über die Sicherheit Ihres Autos im Straßenverkehr. Das Fahren mit einem nicht verkehrstauglichen Auto mit abgelaufenem TÜV ist nicht nur gefährlich sondern unter Umständen auch grob fahrlässlig.

      Gemeinhin wird diese Plakette auch als TÜV-Plakette bezeichnet. Das liegt daran, dass lange Zeit die bekannte Prüforganisation TÜV ein Monopol auf die HU hatte. Inzwischen können die Fahrzeughalter aber wählen, bei welchem Anbieter die HU durchgeführt wird.
      Für alle Anbieter bestehen die gleichen Vergabebedingungen.


    • Herstellerschlüssel / Typschlüssel

      Jeder Fahrzeugtyp wird durch eine Kombination aus Herstellerschlüssel und Typschlüssel identifiziert. Diese Schlüsselnummern stehen im Fahrzeugschein und werden für die Einstufung in der Haftpflicht- und Kaskoversicherung benötigt.


    • Höhere Gewalt

      "Höhere Gewalt" oder "unabwendbares Ereignis" spielen bei der Haftung der Unfallbeteiligten eine Rolle. Damit ist ein außergewöhnliches von außen durch elementare Naturkräfte oder durch Handlungen dritter Personen herbeigeführtes Ergebnis, das unvorhersehbar und nicht abwendbar ist, gemeint.


K - M

    • Kaufpreisentschädigung

      Der Kaufpreis ist der Betrag, der für das versicherte Fahrzeug bei Anschaffung tatsächlich entrichtet worden ist.

      Wir erstatten anstelle des Wiederbeschaffungswertes des Fahrzeugs seinen Kaufpreis, wenn es sich bei dem versicherten Fahrzeug um

      • einen Pkw (ausgenommen Mietwagen, Taxen und Selbstfahrervermietfahrzeuge) handelt,
      • innerhalb von 24 (Premium), 12 (Komfort) bzw. 6 (Basis) Monaten nach erstmaliger Zulassung des Fahrzeugs auf den Versicherungsnehmer ein Totalschaden oder Verlust des Fahrzeugs eintritt und
      • der Kaufpreis durch Anschaffungsrechnung bzw. Kaufvertrag nachgewiesen werden kann.

      Die Entschädigungleistung ist auf das 1,5 fache des Wiederbeschaffungswertes am Tag des Schadens begrenzt.
       


    • Mallorca-Police

      Die Mallorca-Police ist eine ergänzende Haftpflichtdeckung die für Mietfahrzeuge gilt, die der Versicherungsnehmer als Urlauber im Ausland anmietet. Obwohl die Mallorca-Police ihren Namen von der bekannten Urlaubsinsel hat, ist sie keine reine Versicherung für die Insel Mallorca. Denn die Mallorca-Police gilt europaweit. Der Name entstand, weil die Deutschen gerne nach Mallorca verreisen und dort in vielen Fällen einen Mietwagen leihen.


    • Marderbiss

      Als Marderschäden werden Schäden am Kfz bezeichnet, die durch die Bisse von Mardern entstehen. Bevorzugte Ziele der Marderbisse sind weiche Kunststoff- und Gummiteile im Motorraum. Die Kaskoversicherung von AllSecur versichert die unmittelbar durch Marder- bzw. Tierbisse verursachten Schäden an Schläuchen und an der Verkabelung des Kfz.


N - P

    • Nachhaftung

      Der Haftpflichtversicherer haftet noch bis zu einem Monat nach Vertragsbeendigung für entstehende Schäden.


    • Neufahrzeug

      Als Neufahrzeug gilt ein Fahrzeug, das unmittelbar vom Kraftfahrzeughändler oder -hersteller erworben und erstmalig auf Sie zugelassen wurde. Als Neufahrzeug gilt auch ein Fahrzeug, das vor der Zulassung auf Sie als Tages- oder Kurzzulassung auf einen Kraftfahrzeughändler zugelassen war, wenn das Fahrzeug bei der Zulassung auf Sie eine Laufleistung von nicht mehr als 500 km aufwies und die Erstzulassung auf den Kraftfahrzeughändler nicht länger als einen Monat zurücklag.


    • Neupreisentschädigung

      Anstelle des Wiederbeschaffungswerts des Fahrzeugs zahlen wir den Neupreis, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

      • Bei dem versicherten Fahrzeug handelt es sich um einen Pkw (ausgenommen Mietwagen, Taxen und Selbstfahrervermietfahrzeuge),
      • das Fahrzeug befindet sich bei Eintritt des Versicherungsfalls im Eigentum dessen, der es als Neufahrzeug unmittelbar vom Kraftfahrzeughändler oder -hersteller erworben hat und
      • es tritt innerhalb von 24 (Premium), 18 (Komfort) bzw. 6 (Basis) Monaten nach Erstzulassung des Fahrzeugs ein Totalschaden oder der Verlust des Fahrzeugs ein.

      Der Neupreis ist der Betrag, den Sie für den Kauf eines neuen Fahrzeugs in der Ausstattung des versicherten Fahrzeugs oder - wenn
      der Typ des versicherten Fahrzeugs nicht mehr hergestellt wird -
      eines vergleichbaren Nachfolgemodells am Tag des Schadenereignisses
      aufwenden müssen. Maßgeblich für den Neupreis ist die
      unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers abzüglich orts- und
      marktüblicher Nachlässe.


    • Nutzungsausfallentschädigung

      Wenn man einen Unfall hatte, bei dem das eigene Fahrzeug beschädigt wurde, muss dieses für einige Tage in die Werkstatt. Je nach Schwere des Schadens kann die Reparatur längere Zeit in Anspruch nehmen. In dieser Zeit kann der Fahrzeughalter das Kfz nicht benutzen. Diese Situation wird als Nutzungsausfall bezeichnet. Der Nutzungsausfall kann größere Probleme mit sich bringen. Insbesondere wenn man das Fahrzeug geschäftlich nutzt, kann dies sogar einen Verdienstausfall bedeuten. Wenn man den Unfall nicht selbst verschuldet hat, muss die Versicherung des Unfallverursachers für den Nutzungsausfall aufkommen.
      Der Schadenservice der AllSecur berücksichtigt diese individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse direkt bei Ihrer Schadenmeldung.


    • Obliegenheiten

      Als Obliegenheit wird eine Pflicht des Versicherungsnehmers bezeichnet, der er nachzukommen hat, wenn er seinen Versicherungsschutz nicht verlieren möchte. Ein Versicherungsnehmer verpflichtet sich mit der Unterzeichnung eines Versicherungsantrages nicht nur zur regelmäßigen Zahlung seiner Beiträge, sondern auch zu weiteren Obliegenheiten. Wer diese Pflichten grob fahrlässig oder vorsätzlich verletzt, muss damit rechnen, dass die Versicherung einen entstandenen Schaden nicht oder nur anteilig reguliert. Außerdem ist eine kurzfristige Kündigung des Vertragsverhältnisses möglich. Die rechtlichen Grundlagen sind im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sowie in den Allgemeinen Bedingungen für die Kfz-Versicherung (AKB) festgelegt.

      Informieren Sie sich über die Obliegenheiten in unseren AKB


    • Ombudsmann

      Seine Aufgabe besteht darin, in Streitfällen zwischen dem Autofahrer und Versicherer zu schlichten und dadurch den Weg zum Gericht zu vermeiden.


Q - S

    • Rabattübertragung

      Die Rabattübertragung ermöglicht die Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes auf eine dritte Person.

      Mehr Informationen bekommen Sie hier


    • Regionalklassen

      Regionalklassen sind bei Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherungen wichtige Kennziffern, die über die Höhe des Versicherungsbeitrags bestimmen. Hintergrund ist, dass sich die von Versicherungsgesellschaften zu zahlenden Schadenshöhen sowie die Unfallhäufigkeit in den Regionen unterscheiden.
      Das hat verschiedene Gründe. In Regionen mit vielen leistungsstarken Kfz ist die Wahrscheinlichkeit schwerer Unfälle mit dementsprechend hohen Versicherungssummen meist höher. Dies kann ebenfalls in vielen ländlichen Gebieten mit hoher Verkehrsdichte beobachtet werden: Dort gibt es überproportional viele Unfälle auf Land- und Bundesstraßen, zum Beispiel durch gefährliche Überholmanöver
      Je niedriger in einem Gebiet das Schadens- und Unfallaufkommen ist, desto günstiger ist für den Versicherungsnehmer seine Kfz-Versicherung.


    • Risikowegfall

      Fällt das versicherte Risiko weg (wegen Auto-Verschrottung oder -Verkauf), wird der Vertrag zum Abmelde- oder Verkaufsdatum aufgehoben und abgerechnet.


    • Sachschaden

      Bei Unfällen, in denen ein Kfz beteiligt ist und den dadurch entstehenden Schäden, unterscheidet man zwischen zwei unterschiedlichen Schadenarten: den Sach- und den Personenschäden. Ein Sachschaden ist ein Vorkommnis, bei dem eine Sache beschädigt oder zerstört worden ist. Hingegen kommen bei einem Personenschaden Menschen zu Schaden.

      Auch ein Tierschaden ist ein Sachschaden
      Tiere sind zwar keine Sachen, werden jedoch rechtlich wie solche behandelt. Wer also versehentlich einen Hund anfährt und daraus eine juristische Streitigkeit entsteht, wird wegen Sachbeschädigung und nicht etwa wegen Körperverletzung zur Rechenschaft gezogen.

      Auch ein Sachschaden kann teuer werden
      Nur weil bei einem Sachschaden keine Personen zu Schaden kommen heißt das nicht, dass Sachschäden nicht auch enorm teuer werden können. Genau aus diesem Grund schreibt der Gesetzgeber auch eine Mindestversicherungssumme für deutsche Kfz-Versicherungen vor. Die Mindestversicherungssumme beträgt dabei 1 Million Euro.
      Die Kfz-Haftpflichtversicherungen der AllSecur gehen viel weiter und bieten Ihnen standardmäßig eine Deckungssumme bis zu 100 Millionen Euro an.

      Mehr Informationen zur Kfz-Haftpflichtversicherung


    • Schadenabholservice

      Der Schadenabholservice ist eine Zusatzleistung im Schadenfall.
      U.a. diesen Service bietet auch die AllSecur mit dem „Rundum-Sorglos-Service“, der keine Wünsche offen lässt.

      Erfahren Sie mehr über unseren Service im Schadenfall


    • Schadenrückkauf

      Nach einem Vollkaskoschaden kann ein Versicherungsnehmer entscheiden, ob er den entstandenen Schaden seiner Versicherung meldet oder ihn lieber selbst reguliert. Bezahlt er die Reparatur aus eigener Tasche, vermeidet er damit die Rückstufung seiner Schadenfreiheitsklasse. Bei einem Haftpflichtschaden ist ein Versicherungsnehmer allerdings dazu verpflichtet, der Versicherung den Schaden umgehend zu melden.

      Der Ablauf eines Rückkaufs ist einfach: Der Versicherungsnehmer erstattet der Versicherung nachträglich die angefallenen Kosten der Reparatur. Dafür kann er dann seine aktuelle Schadenfreiheitsklasse behalten und wird nicht herabgestuft. Der Rückkauf eines Schadens kann innerhalb von sechs Monaten erfolgen. Ob dieses Vorgehen sinnvoll ist und sich für den Versicherungsnehmer „rechnet“, hängt von der Schadenhöhe und der Höhe der Rückstufung ab.


    • Selbstbeteiligung (SB)

      Die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung ist lediglich in der Kaskoversicherung möglich; in der Kfz-Haftpflichtversicherung besteht diese Möglichkeit nicht. Hier werden alle anfallenden Schäden in voller Höhe vom Versicherer geregelt.
      Eine Selbstbeteiligung zu wählen ist sinnvoll, um damit den zu zahlenden Versicherungsbeitrag zu senken. Die Höhe des Selbstbehalts kann jeder Versicherungsnehmer individuell aus dem Angebot des Versicherungsunternehmens auswählen.
      Dies bedeutet, dass der Versicherungsnehmer einen vorab festgelegten Betrag im Schadensfall selbst trägt. Je höher der Selbstbehalt gewählt wird, umso niedriger fällt der zu zahlende Beitrag aus.

      Informieren Sie sich jetzt über die Selbstbeteiligungen der AllSecur


    • Sonderzubehör

      Die Ausstattung eines Fahrzeugs und das Sonderzubehör werden von der Kaskoversicherung grob in zwei Gruppen eingeteilt:

      • Zubehör, das automatisch ohne Beitragszuschlag mitversichert ist
      • Zubehör, das entweder anteilig, nur gegen Zuschlag oder gar nicht versichert ist

      Ohne besondere Vereinbarung und Beitragszuschlag sind alle Teile versichert, die fest in das Kfz eingebaut oder fest mit ihm verbunden sind. Darunter fallen beispielsweise Spezialsitze, die Alarmanlage oder ein Sportlenkrad. Eine genaue Auflistung können Sie den Vertragsbedingungen der AllSecur entnehmen.

      Darüber hinaus haben Sie bei den Kaskoversicherungen von AllSecur weitere Teile wie fest eingebaute Sound- und Navigationsgeräte und Leichtmetallfelgen im Wert von 1.000 EUR im Basis-Produkt, 5.000 EUR im Komfort-Produkt und 10.000 EUR im Premium-Produkt mitversichert.
      Nicht versichert sind Gegenstände, deren Nutzung nicht exklusiv dem Gebrauch des Fahrzeugs dient. Darunter fallen unter anderem Handys und mobile Navigationssysteme, selbst wenn diese durch eine Halterung mit dem Fahrzeug verbunden wurden. Reisegepäck und persönliche Gegenstände werden ebenfalls von der Kaskoversicherung nicht versichert und somit nach einem Diebstahl nicht erstattet.


    • Stilllegung

      Wer sein Fahrzeug kurz- oder längerfristig stilllegen, d.h. außer Betrieb setzen möchte, benötigt neben Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein (neu: Zulassungsbescheinigung Teil I und II) die Kennzeichenschilder. Bei einer endgültigen Stilllegung ist ein Verwertungsnachweis obligatorisch, der durch eine zertifizierte Stelle ausgestellt wurde. Der Antrag auf Stilllegung bei der Zulassungsstelle kann auch neben dem Fahrzeughalter eine bevollmächtigte Person durchführen.

      Ob der Halter eine vorübergehende oder endgültige Stilllegung wünscht, muss er nicht sofort entscheiden, wenn er das Auto stilllegen lässt. Es gibt eine Frist von sieben Jahren, in denen das Fahrzeug neu zugelassen werden kann. Nötig ist lediglich die Vorlage einer gültigen Abgas- und Hauptuntersuchung. Erst nach sieben Jahren erlischt die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug endgültig. Für eine erneute Zulassung ist dann ein Vollgutachten unerlässlich.

      Nach der Außerbetriebsetzung eines Fahrzeugs geht eine Meldung der Kfz-Zulassungstelle an das Finanzamt und die Kfz-Haftpflichtversicherung Zuviel gezahlte Steuern oder Beiträge werden dem ehemaligen Fahrzeughalter zurückerstattet. Die Versicherung erlischt aber nicht sofort: Für die nächsten 18 Monate tritt eine kostenlose Ruheversicherung in Kraft. Wer sein Kfz vorübergehend stilllegen möchte und es innerhalb dieser Frist wieder anmeldet, kann die Versicherungsgesellschaft nicht wechseln.


T - V

    • Unisex-Tarif

      Unisex-Tarife behandeln Frauen und Männer gleich. Dies bedeutet, das das Geschlecht keine Auswirkung auf den Preis des Versicherungsprodukts hat. Das ändert sich nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, da Unisex-Tarife für alle neuen Versicherungsverträge ab dem 21. Dezember 2012 verpflichtend sind.


    • Unterjährige Zahlung

      Der Monat Januar ist für die meisten Menschen genau der Monat, in dem die höchsten Ausgaben ins Haus stehen. Viele Steuern und Abgaben, Abschläge und Gebühren werden inzwischen jährlich und dabei zumeist im Januar erhoben - oft wird genau dieser Monat also sehr teuer.
      Es entscheiden sich daher immer mehr Menschen für eine unterjährige Zahlung ihrer Versicherungsbeiträge.
      Wer seine Versicherungen nicht einmal im Jahr, sondern unterjährig zahlen möchte, der hat meist die Wahl zwischen halbjährlicher, vierteljährlicher oder sogar monatlicher Zahlungsperiode.
      Je nachdem für welche Zahlungsperiode man sich entscheidet, kann es allerdings sein dass ein evtl. Beitragsvorteil entfällt.


    • Vorläufige Deckung

      Damit man schon ab Zulassung des Fahrzeugs den notwendigen Versicherungsschutz erhält, wird seitens des Versicherungsunternehmens eine "vorläufige Deckung" gewährt.

      In der Kfz-Haftpflichtversicherung und für den Schutzbrief der AllSecur genügt dafür die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) - bislang Deckungskarte/Doppelkarte -, die bei der Zulassungsbehörde vorgelegt werden muss. Für die Voll- oder Teilkaskoversicherung beginnt der Versicherungsschutz ab Zugang des Online-Antrags, frühestens ab Zulassung des Fahrzeugs.

      Erfahren Sie mehr über die vorläufige Deckung bei den Kfz-Versicherungen von AllSecur


    • Vorsteuerabzug

      Durch die Vorsteuerabzugsberechtigung hat ein Unternehmen das Recht die von ihm verauslagte Umsatzsteuer (oder auch Vorsteuer) von dem Finanzamt zurück zu fordern oder mit der in Rechnung gestellten Umsatzsteuer in Verrechnung zu bringen.


W - Z

    • Werkstattbindung

      Enthält Ihr Versicherungsschutz den Baustein KaskoDirekt, befinden Sie sich in der so genannten Werkstattbindung. Bei einem Kaskoschaden erfahren Sie von uns, welcher geprüfte Partnerbetrieb sich bei Ihnen in der Nähe befindet, um Ihr Fahrzeug reparieren zu lassen.

      Lassen Sie den Schaden an Ihrem Fahrzeug nicht bei einem unserer Partnerbetriebe beheben, erstatten wir 80 % der erforderlichen Reparaturkosten.


    • Wertminderung

      Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei größeren Schäden eine Wertminderung für das Fahrzeug geltend gemacht werden. Das ist dann der Fall, wenn ...

      ... technische oder optische Mängel zurückbleiben oder der Wiederverkaufswert beeinträchtigt ist

      ... aufwendige Schweiß-, Lackierungs-, Richt- und Spachtelarbeiten erfolgten

      ... das Auto nicht älter als fünf Jahre ist, die Laufleistung 100.000 Km nicht übersteigt und keine Vorschäden vorliegen.
       


    • Widerrufsrecht

      Das Bürgerliche Gesetzbuch räumt jedem Verbraucher das Recht ein, sich von einem bereits geschlossenen, aber noch schwebend wirksamen Vertrag innerhalb einer gesetzlichen Frist durch Widerruf zu lösen.
      Dabei kann der Kunde ohne Angabe von Gründen den Vertragsabschluss widerrufen. Wurde der Versicherungsvertrag online geschlossen, greift zusätzlich das Widerrufsrecht aus dem Fernabsatzgesetz.

      AllSecur weist beim Abschluss eines Versicherungsvertrages sowie im Antrag auf Kfz-Versicherung an vielen Stellen auf ein mögliches Widerrufsrecht und die Folgen hin.


    • Wiederbeschaffungswert

      Wie wird der Wiederbeschaffungswert berechnet?

      Der Wiederbeschaffungswert bezeichnet die Höhe des Kaufpreises, um ein beschädigtes Fahrzeug oder Fahrzeugteil gegen ein gleichwertiges, unbeschädigtes zu ersetzen. Der Wiederbeschaffungswert ist in der Regel höher als der Zeitwert eines Fahrzeuges. Denn der Wiederbeschaffungswert eines Kfz beinhaltet auch die zusätzlichen Kosten wie beispielsweise die Provision für den Händler oder extra Lieferkosten.

      Die Bewertung von Autos auf den Zeitwert wird durch einen Sachverständigen, einer Kfz-Werkstatt oder einem Autohändler durchgeführt. Als Richtlinie dient meist ein Marktbericht zu den aktuellen Verkaufspreisen. DAT oder Schwacke sind Anbieter solcher Marktberichte.