Tipps für die sichere Urlaubsfahrt
Reiselust statt Reisefrust: Cleverer packen heißt sicherer ankommen. Tipps zum richtigen Verstauen des Reisegepäcks geben die Sicherheitsexperten des Allianz Zentrums für Technik (AZT).
Koffer, Kühlbox, Sonnenschirm und auch das Schlauchboot muss mit, wenn es mit dem Auto in den Urlaub geht. Wer im Urlaub nichts missen möchte und dennoch sicher am Reiseziel ankommen will, sollte beim Beladen des Fahrzeugs einiges beachten.
Die Sicherheitsexperten des Allianz Zentrum für Technik geben Tipps für den sicheren Start in die schönsten Wochen des Jahres:
- Schwere Gepäckstücke gehören unten in den Kofferraum und sollten möglichst an der Rückseite der hinteren Sitzbank liegen. Leichtere Gegenstände sollten so darüber angeordnet werden, dass nichts verrutschen kann. Achten Sie beim Beladen darauf, dass Sie im Notfall schnellen Zugriff auf das Warndreieck haben.
- In Kombifahrzeugen muss das Gepäck so verstaut werden, dass bei einem Bremsmanöver kein Teil der Ladung nach vorne katapultiert werden kann. Gegebenenfalls sollte die Ladung durch ein stabiles Trenngitter oder ein Gepäcknetz zusätzlich gesichert werden.
- Möglichst keine Gepäckstücke auf der Rücksitzbank transportieren. Eine Kühlbox oder Gepäckstücke, die im Kofferraum keinen Platz mehr finden, sollten rutschsicher im Fußraum vor der Rücksitzbank verstaut werden.
- Auf keinen Fall darf das im Fahrzeugschein ausgewiesene zulässige Höchstgewicht des Fahrzeugs überschritten werden. Reifenluftdruck sowie Schweinwerfereinstellungen müssen vor Fahrtantritt der stärkeren Beladung angepasst werden.
Beladung verändert die Fahreigenschaften
Wie immer gilt es grundsätzlich auch bei der Fahrt in den Urlaub, dass die Fahrweise der Situation angepasst werden muss: Ein schwer beladenes Fahrzeug verhält sich in der Kurve anders als im Alltagsbetrieb mit wenig Zuladung und auch der Bremsweg kann sich beim vollgepackten Urlaubsfahrzeug verlängern.
Der Fahrer muss sich erst an die veränderten Fahreigenschaften gewöhnen, daher heißt es bei der Fahrt in die Ferien: Eine umsichtige Fahrweise erspart manche Schrecksekunde und trägt dazu bei, dass der sichere Start in den wohlverdienten Urlaub gelingt.
Rechtzeitig Vignetten besorgen
Gut beraten ist zudem derjenige, der nicht erst kurz vor dem Grenzübertritt ins Ausland eine Autobahnvignette erwerben will, da sich dort regelmäßig lange Schlangen an den Verkaufskassen bilden.
In der Schweiz, Österreich, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, der Slowakei und Tschechien brauchen Autofahrer eine Vignette. Der Preisunterschied ist dabei gewaltig: Während in der Schweiz die Jahresvignette schon für 25 Euro zu bekommen ist, kostet das Jahrespickerl in Österreich satte 73,80 Euro. Günstiger fährt, wer das Zwei-Monats- oder das 10-Tages-Pickerl nutzt (22,20 Euro/7,70 Euro).
Je nach Streckenlänge wird eine Mautgebühr in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien, Griechenland und Polen erhoben.
In weiteren europäischen Ländern wie Großbritannien, Dänemark, Montenegro, Norwegen, Schweden oder der Türkei werden für bestimmte kürzere Autobahnabschnitte Gebühren fällig.
In vielen Fällen können diese Gebühren neben der Barzahlung auch mit den gängigen internationalen Kreditkarten oder EC-Karte bezahlt werden.
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